Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

166 Millionen Euro Corona-Nothilfe an Studenten ausgezahlt

15.06.2021 - 06:05:28

166 Millionen Euro Corona-Nothilfe an Studenten ausgezahlt. BERLIN - In den vergangenen zwölf Monaten sind rund 166 Millionen Euro Corona-Nothilfe an Studenten ausgezahlt worden. Die Summe nannte das Deutsche Studentenwerk (DSW) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Im Durchschnitt hätten die Betroffenen knapp 450 Euro im Monat bekommen. Die sogenannte Überbrückungshilfe kann seit einem Jahr (16. Juni 2020) online beantragt werden.

Insgesamt seien bei den 57 Studenten- und Studierendenwerken, die sich um die Bearbeitung kümmern, 548 000 Anträge eingegangen. 370 000 Mal sei Überbrückungshilfe gewährt worden. Da die Leistung für jeden Monat neu beantragt werden muss, lässt sich aus den Zahlen aber nicht schließen, wieviele Studentinnen und Studenten sie in Anspruch genommen haben.

Die Unterstützung ist für Betroffene gedacht, die während ihres Studiums zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Überwiesen werden 100 bis maximal 500 Euro pro Monat, wenn per Kontoauszug nachgewiesen werden kann, dass eine pandemiebedingte Notlage besteht. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde sagte der dpa: "Die Überbrückungshilfe kommt an, sie funktioniert, sie hilft, leider jedoch nicht allen." Es gebe eine Gruppe von Studierenden in dauerhaft prekärer Lage. "Bei mehr als der Hälfte der abgelehnten Überbrückungshilfe-Anträge befinden sich die Studierenden zwar in einer finanziellen Notlage, diese war aber schon vor der Pandemie gegeben und nicht Folge der Pandemie." Daher greife die auf die pandemiebedingte Notlage angelegte Überbrückungshilfe für sie nicht.

Meyer auf der Heye bekräftigte die Forderung des DSW nach einer strukturellen Reform und Öffnung des Bafög, so dass wieder mehr Studenten damit erreicht werden. Zudem müsse im Bafög für nationale Krisensituationen ein Notfallmechanismus geschaffen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Regierung bedauert Beschränkung von Botschaftspersonal in Russland. Ab August verbiete die russische Regierung den Vereinigten Staaten, Mitarbeiter aus Russland oder anderen Drittstaaten zu beschäftigten, teilte US-Außenminister Antony Blinken am Freitag in Washington mit. Eine Ausnahme gelte nur für Wachpersonal. Dies zwinge die USA leider dazu, sich von 182 lokalen Mitarbeitern und Dutzenden Vertragspartnern an der Botschaft in Moskau und anderen diplomatischen Standorten im Land zu trennen. Diese "bedauerlichen Maßnahmen" hätten schwere Auswirkungen auf die diplomatische Arbeit der USA in Russland, beklagte Blinken. WASHINGTON - Die amerikanische Regierung hat mit Bedauern auf die von Moskau verfügte Beschränkung des Personals an den US-Auslandsvertretungen in Russland reagiert. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 21:55) weiterlesen...

Gewerkschaft EVG lehnt Testkontrollen durch Zugbegleiter ab. "Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter sind keine Maskenpolizei und auch keine Corona-Test-Kontrolleure", teilte EVG-Chef Klaus-Dieter Hommel am Freitag mit. Die Durchsetzung von Gesetzen sei Aufgabe des Staates und "Grenzkontrollen der Reisenden auf Nachweis von Impfung, Genesung oder Negativtest" seien somit Aufgabe der Bundespolizei. BERLIN - Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat angesichts der geplanten Einreise-Testpflicht davor gewarnt, für mögliche Test-Kontrollen in der Bahn das Zugpersonal einzuspannen. (Boerse, 30.07.2021 - 21:12) weiterlesen...

Justizministerium: Trumps Steuerunterlagen müssen ans Parlament gehen. Unter Trumps Regierung hatte sich das Justizministerium noch gegen eine Herausgabe der Unterlagen gewehrt. Nun erklärte das Justizressort von Präsident Joe Biden, das Parlament habe ein "zwingendes Interesse", zu klären, ob der Präsident unzulässige Gelder aus dem Ausland angenommen habe oder durch ausländische Nationen oder etwa "persönliche wirtschaftliche Verwicklungen" beeinflusst gewesen sei. WASHINGTON - Das US-Justizministerium hat die Finanzbehörden angewiesen, die Steuerunterlagen von Ex-Präsident Donald Trump einem Ausschuss des Repräsentantenhauses zur Verfügung zu stellen. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 20:55) weiterlesen...

US-Gesundheitsbehörde: Delta so ansteckend wie Windpocken. Die Virusmenge in Infizierten sei dabei deutlich höher als bei der ursprünglichen Variante und eine Ansteckung könne leichter weitergegeben werden, heißt es in einer internen CDC-Präsentation, die von der "Washington Post" veröffentlicht wurde. NEW YORK - Die Delta-Variante des Coronavirus ist der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge so ansteckend wie Windpocken und kann den Schutz von Impfungen leichter durchbrechen. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 20:02) weiterlesen...

Nach Wahl in Bulgarien: Populisten erhalten Regierungsauftrag. Der ITN-Parlamentarier Plamen Nikolow erhielt als Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten am Freitag den Auftrag von Staatschef Rumen Radew. Der 44-jährige Manager und Doktor der Rechts- und Wirtschaftsphilosophie hat sieben Tage, um eine Regierung aufzustellen. Prioritäten sind nach den Worten von Nikolow der Wiederaufbauplan Bulgariens, die Corona-Krise, die Umrechnung der Renten, die Einführung eines Mehrheitswahlrechts und eine Reform der Justiz. SOFIA - In Bulgarien ist die populistische Partei ITN knapp drei Wochen nach ihrem Wahlsieg mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt worden. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 18:51) weiterlesen...

Landesliste der Saar-Grünen abgelehnt - Partei kündigt Beschwerde an. "Es wird auf jeden Fall Beschwerde eingereicht", sagte die kommissarische Landesgeschäftsführerin Nadja Doberstein am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Nach einer Beschwerde muss dann der Bundeswahlausschuss über die Zulassung der Liste entscheiden. "Ich gehe davon aus, dass das alles doch noch Bestand haben wird", sagte Doberstein. SAARBRÜCKEN - Nach der Ablehnung ihrer Landesliste für die Bundestagswahl wollen sich die saarländischen Grünen beim Bundeswahlausschuss wehren. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 18:42) weiterlesen...