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Krankheiten, Gesundheit

Kein Theater, kein Fußball, keine Konzerte - und jetzt auch noch schlecht frisiert.

24.03.2020 - 13:30:05

Ein haariges Problem - Die Coron-Haar-Krise: Lässt Deutschland wachsen?. Das Coronavirus hat Deutschland voll im Griff, auch die Friseure müssen schließen. Damit steht man zu Hause vor einer Entscheidung: Langhaarfrisur oder Langhaarschneider.

  • Coronavirus - Frankfurt am Main - Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

    Ein Föhn in einem geschlossenen Friseursalon im Frankfurter Nordend. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

  • Coronavirus - Friseur - Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

    Der nächste Friseurbesuch könnte in weiter Ferne liegen. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

  • Coronavirus - Frisur - Foto: Katja Lenz/dpa-tmn/dpa

    Hilfe, wer schneidet mir in den nächsten Zeit die Haare?. Foto: Katja Lenz/dpa-tmn/dpa

Coronavirus - Frankfurt am Main - Foto: Frank Rumpenhorst/dpaCoronavirus - Friseur - Foto: Britta Pedersen/zb/dpaCoronavirus - Frisur - Foto: Katja Lenz/dpa-tmn/dpa
Die beruhigende Antwort vorweg: Es wäre zumindest kein großer Schaden, wenn die Haare ein bisschen nachwachsen. «Es ist eine gewisse Ermüdung eingetreten bei Frisuren, die an der Seite ausrasiert sind», stellt der Buchautor Bernhard Roetzel fest. Er prognostiziert «generell eine Entwicklung hin zum längeren Haar» - auch ohne Coronavirus.

Der Stilkritiker rät zugleich zu einer gewissen Gelassenheit. Er befürchtet nicht, dass Deutschland nun kollektiv zerzaust. Das Haar müsse ja auch erstmal wachsen. «Ausnahme sind höchstens die Frauen, die sich die Haare jede Woche vom Friseur legen lassen. Aber das ist eine aussterbende Tradition», sagt Roetzel. Ein kritischer Punkt könnte nach etwa vier Wochen eintreten. «Vier Wochen ist ungefähr der Rhythmus, in dem man mit einem Fassonschnitt zum Friseur geht.»

Es ist in jedem Fall gefährlich, ohne jede Ahnung einfach los zu rasieren. Wer mal bei einem schlechten Friseur war, weiß: Verschnittenes Haar braucht wahnsinnig lange, bis es wieder rausgewachsen ist. Die Seite instyle.de warnt bei ihren Tipps zum Selberschneiden daher in einem Ton, der auch bei einer Bombenentschärfung passen würde: «Die allererste Regel lautet eigentlich "don't do it" ? lass es lieber!»

Zugleich hat man ja alles da: Schere, Kamm, oft Rasierer. Farbe lässt sich noch kaufen. Und Deutschland hat eine gewisse Tradition, sich im familiären Kreis die Haare zu stutzen. Oft gibt es eine Tante, die das kann und am Ende jede Frisur als «frech» bezeichnet. «Es wird vielleicht zu einem Revival des Do-it-yourself-Haarschnitts kommen, also von Freunden oder der Familie», meint Experte Roetzel. Wobei genau das in Coronazeiten nicht ratsam ist - die Zahl der physischen Kontakte soll auf ein Minimum reduziert werden.

Es kann aufs Gemüt schlagen. «Eine gute Frisur unterstreicht die Kleidung und auch, dass man sich wohlfühlt», gibt der Modeberater Andreas Rose aus Frankfurt/Main zu bedenken. Andererseits könne man bei fortschreitendem Wuchs auch tricksen. «Meine Nachbarin zum Beispiel hat sich die Haare geflochten, das habe ich heute Morgen gesehen», sagt er. «Auch das ist schön.» Weitere Ideen: Schicke Haarkämme («zum Beispiel mit Kristallen, Blumen oder in Schildpatt-Optik»), Kopftücher («die sind auch wieder sehr angesagt») oder ein Pferdeschwanz. Oder man versucht vom Haar abzulenken - etwa mit schönem Make-up um die Augen.

An die schauerlichsten Prognosen glaubt auch Rose nicht. Auf die Frage, ob in der Krise nicht auch der «Vokuhila» (vorne kurz, hinten lang) wieder Thema werden könne, sagt er: «Hören Sie auf, wie furchtbar! So etwas kommt nicht wieder, da lege ich mich fest!»

@ dpa.de

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