Rose Hall Great House, Montego Bay

Rose Hall Great House: Jamaikas dunkle Legende über Montego Bay

07.06.2026 - 17:15:33 | ad-hoc-news.de

Rose Hall Great House bei Montego Bay auf Jamaika vereint Kolonialgeschichte, Geisterlegende und Karibikpanorama. Warum das Herrenhaus deutsche Reisende bis heute fasziniert.

Rose Hall Great House, Montego Bay, Jamaika
Rose Hall Great House, Montego Bay, Jamaika

In den Hügeln über Montego Bay erhebt sich das Rose Hall Great House – auf Deutsch sinngemäß das „Große Haus von Rose Hall“ –, ein schneeweißes Plantagenherrenhaus, das ebenso für seine dramatische Geschichte wie für eine hartnäckige Geisterlegende berühmt ist. Wer heute über die schmale Auffahrt hinaufkommt, blickt auf eine perfekt inszenierte Kulisse aus Kolonialarchitektur, tropischem Grün und karibischem Meer – und auf einen Ort, an dem Jamaikas Vergangenheit auf sehr eindrückliche Weise spürbar wird.

Rose Hall Great House: Das ikonische Wahrzeichen von Montego Bay

Rose Hall Great House gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um Montego Bay und als eines der eindrucksvollsten Plantagenhäuser der Karibik. In vielen Reiseführern und Berichten wird es als Wahrzeichen der Nordküste Jamaikas beschrieben, weil hier koloniale Pracht, ein dramatischer Blick über die Küste und die Erzählung von der „White Witch of Rose Hall“ zusammenkommen. Das Anwesen liegt erhöht über dem Meer, umgeben von üppiger Vegetation und einem Golfplatz, und bietet bei klarer Sicht einen weiten Blick auf die Küstenlinie.

Für Reisende aus Deutschland hat Rose Hall Great House eine besondere Anziehungskraft, weil sich hier unterschiedliche Ebenen der Geschichte bündeln: die Vergangenheit der Zuckerplantagen, die Rolle der Sklaverei in der Karibik, britische Kolonialarchitektur und eine der bekanntesten Spukgeschichten der Insel. Gleichzeitig ist das Great House heute touristisch gut erschlossen, sodass es sowohl tagsüber als auch im Rahmen von abendlichen „Haunted Tours“ erlebt werden kann. Wer Montego Bay besucht und mehr sehen möchte als Strand und All-inclusive-Resorts, findet hier einen der prägnantesten historischen Orte der Region.

Die offizielle Verwaltung des Anwesens betont, dass das Great House nach einer umfassenden Restaurierung im 20. Jahrhundert bewusst als Museum und Event-Ort gestaltet wurde. Besucher sollen sowohl die Geschichte der Plantage als auch die lokale Folklore kennenlernen. Kulturmagazine, darunter internationale Reise- und Geschichtsformate, heben hervor, dass Rose Hall Great House exemplarisch zeigt, wie Jamaika heute mit seinem kolonialen Erbe umgeht: kritisch, aber auch touristisch inszeniert.

Geschichte und Bedeutung von Rose Hall Great House

Rose Hall Great House geht auf die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück, als die britische Krone Jamaika als Kolonie kontrollierte und Zuckerrohrplantagen die Wirtschaft prägten. In dieser Epoche entstanden entlang der Nordküste zahlreiche Plantagenhäuser; Rose Hall entwickelte sich zu einem der prominentesten Anwesen in der Region. Das Great House wurde als repräsentatives Wohnhaus der Eigentümer errichtet, während die eigentliche Plantage und die Unterkünfte der versklavten Arbeiter sich auf dem weitläufigen Gelände darunter befanden.

Die Entstehungszeit des heutigen Gebäudes wird meist in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert. Damit ist das Rose Hall Great House etwa ein Jahrhundert älter als viele bekannte deutsche Monumente des Historismus, etwa das Reichstagsgebäude in Berlin. Die frühen Besitzer gehörten zur plantagenbesitzenden Elite der Kolonie, die ihren Wohlstand aus der Arbeit versklavter Afrikaner schöpfte. Für Besucher aus Deutschland ist es wichtig zu wissen, dass die Karibik über Jahrhunderte ein Zentrum der Sklaverei war und Zuckerrohrplantagen wie Rose Hall integraler Bestandteil dieses Systems waren.

Im 19. Jahrhundert geriet das Anwesen in den Strudel politischer und wirtschaftlicher Umbrüche. Rebellionen von Versklavten, Veränderungen auf dem Zuckerweltmarkt und letztlich die Abschaffung der Sklaverei in den britischen Kolonien führten dazu, dass viele Plantagen ruiniert wurden. Rose Hall Great House verfiel nach Bränden und Vernachlässigung und stand lange Zeit als Ruine auf dem Hügel über der Küste. Erst im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude in mehreren Etappen restauriert und schließlich in den Zustand versetzt, den Besucherinnen und Besucher heute sehen.

Die große Bekanntheit verdankt Rose Hall Great House jedoch nicht nur seiner Baugeschichte, sondern vor allem der Legende um Annie Palmer, die sogenannte „White Witch of Rose Hall“. Laut dieser Erzählung soll eine weiße Plantagenherrin im 19. Jahrhundert mehrere Ehemänner und Liebhaber ermordet und sich grausam gegenüber Versklavten verhalten haben, bevor sie selbst gewaltsam zu Tode kam. Historiker weisen jedoch darauf hin, dass viele Details dieser Geschichte literarisch ausgeschmückt oder vollständig erfunden sind. Sie geht wesentlich auf einen Roman und spätere populäre Berichte zurück, die das Motiv der „weißen Hexe“ für ein internationales Publikum dramatisierten.

Heute wird die Legende trotzdem aktiv in Führungen und Marketingmaterialien aufgegriffen. Das Anwesen präsentiert die Geschichte als Teil der lokalen Folklore, während gleichzeitig in Ausstellungen und Kommentaren darauf hingewiesen wird, dass die tatsächlichen Lebensumstände auf der Plantage – insbesondere für die versklavten Menschen – schwerer wogen als jede Geistergeschichte. Einige karibische Kulturwissenschaftler betonen in Interviews und Fachartikeln, dass Orte wie Rose Hall Great House helfen, über die langfristigen Folgen von Kolonialismus und Sklaverei zu sprechen, ohne die historische Gewalt zu romantisieren.

Für deutsche Reisende ist dieser Kontext entscheidend: Rose Hall Great House ist kein idyllisches Kolonialhaus im nostalgischen Sinn, sondern ein Ort, an dem Geschichten von Macht, Ausbeutung und Widerstand verhandelt werden – eingebettet in eine touristische Inszenierung, die zwischen Unterhaltung und historischer Aufarbeitung balanciert.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch gehört Rose Hall Great House zu den klassischen Great Houses der britischen Kolonialzeit in der Karibik. Charakteristisch sind die symmetrische Fassade, die zweigeschossige Bauweise mit einem mittigen Treppenaufgang sowie die Verwendung von lokalem Stein und Holz. Die weiße Farbe der Außenwände hebt den Baukörper deutlich vom grünen Hintergrund der Hügel ab und verstärkt den repräsentativen Charakter. Im Vergleich zu deutschen Barock- oder Rokokoschlössern wirkt das Great House kompakter, folgt aber ebenfalls einer streng axialen Anordnung.

Innen dominieren hohe Räume, Holzfußböden und eine Möblierung, die den Kolonialstil nachzeichnet. Viele Möbelstücke stammen nicht aus der ursprünglichen Bauzeit, sondern wurden bei der Restaurierung ausgewählt, um die Atmosphäre des 18. und frühen 19. Jahrhunderts nachzuempfinden. Besucherinnen und Besucher sehen Speisesäle, Schlafräume und Salons, die mit dunklem Holz, Kronleuchtern und dekorativen Elementen ausgestattet sind. Reisemagazine wie GEO und internationale Reiseführer beschreiben das Interieur als „filmreif inszeniert“, zugleich aber bewusst so kuratiert, dass es an die aristokratische Lebensweise der damaligen Plantagenbesitzer erinnert.

Ein prägnantes Merkmal ist die große Außentreppe, die zur Eingangsveranda führt und sich ideal für Fotos eignet. Viele Social-Media-Beiträge, die Rose Hall Great House zeigen, nutzen genau diesen Blickwinkel: Treppe, Fassade und Palmenrahmen mit dem karibischen Himmel darüber. Auch die Lage auf einer Anhöhe ist Teil der architektonischen Dramaturgie: Wer in den oberen Räumen aus den Fenstern schaut, hat einen weiten Blick bis zum Meer, was die damalige Dominanz der Plantagenelite symbolisierte.

In einzelnen Räumen des Great House finden sich erklärende Tafeln und kleinere Ausstellungen, die auf die Geschichte der Plantage, die Legende der „White Witch“ und die Hintergründe der Restaurierung eingehen. Zudem werden Porträts, historische Reproduktionen und Fotografien gezeigt, die die verschiedenen Eigentümerfamilien und die Veränderung des Hauses im Laufe der Zeit dokumentieren. Reise- und Kulturredaktionen verweisen darauf, dass die Darstellung der versklavten Menschen in manchen Bereichen vergleichsweise knapp ausfällt, während neuere Interpretationen versuchen, ihre Perspektive stärker einzubeziehen.

Zum Gesamtkomplex um Rose Hall Great House gehören heute zudem ein Golfplatz und touristische Infrastruktur wie Parkplätze, ein Besucherzentrum und Souvenirshops. Das Great House selbst bleibt aber der visuelle und symbolische Mittelpunkt. Gerade in der Abenddämmerung, wenn das Gebäude angestrahlt wird und die Führungen mit Geisterelementen beginnen, entsteht eine Atmosphäre, die zwischen historischem Schauplatz und Gruselkulisse schwankt.

Rose Hall Great House besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Rose Hall Great House liegt östlich von Montego Bay an der Nordküste Jamaikas, nur wenige Kilometer von der Küstenstraße und den großen Resorts entfernt. Von Montego Bay aus beträgt die Fahrzeit je nach Verkehrslage etwa 15–30 Minuten mit dem Taxi oder einem organisierten Ausflug. Für Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel über den internationalen Flughafen von Montego Bay, der von großen europäischen Drehkreuzen aus mit Umstieg, zum Beispiel über London oder andere Hubs, erreichbar ist. Direktverbindungen aus Deutschland können saisonal variieren; daher ist ein Blick auf aktuelle Flugpläne empfehlenswert.
  • Entfernungen aus Deutschland: Die Flugzeit von Frankfurt am Main, München oder Berlin nach Montego Bay liegt – mit Zwischenstopp – typischerweise bei rund 11–13 Stunden, abhängig von Route und Umsteigezeit. Da sich Flugangebote regelmäßig ändern, sollten Reisende bei der Buchung die jeweils aktuellen Verbindungen und Umsteigeoptionen prüfen.
  • Öffnungszeiten: Rose Hall Great House ist ganzjährig für Besucher geöffnet, mit getrennten Zeitfenstern für Tagesführungen und abendliche „Haunted Tours“. Konkrete Öffnungszeiten können je nach Saison, Wochentag, Feiertagen oder privaten Veranstaltungen variieren. Daher empfiehlt sich der Hinweis: Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern – Reisende sollten die aktuellen Angaben direkt bei Rose Hall Great House oder bei ihrer Reiseleitung prüfen.
  • Eintritt: Für den Besuch des Great House wird ein Eintrittspreis erhoben, der meist zwischen einer Standard-Tour tagsüber und speziellen Nachtführungen mit erweiterten Programmen unterscheidet. Die Preise werden in der Regel in US-Dollar angegeben; einige Reiseveranstalter kalkulieren für Pauschalgäste in Euro. Da sich Beträge und Wechselkurse ändern können, ist es sinnvoll, vorab die aktuellen Eintrittspreise bei Rose Hall Great House oder über den Reiseveranstalter zu erfragen. Grundsätzlich sollten Reisende mit einem zweistelligen Betrag im Bereich von rund 20–30 € (umgerechnet, abhängig vom Kurs) für eine geführte Tour rechnen.
  • Tourenarten: Tagsüber stehen klassische Führungen durch das Haus im Vordergrund, bei denen Geschichte, Architektur und die Legende um Annie Palmer erläutert werden. Abends werden häufig „Haunted Night Tours“ angeboten, bei denen der Fokus stärker auf der Spukgeschichte und einer atmosphärischen Inszenierung liegt – inklusive gedämpfter Beleuchtung und dramatischer Erzählweise. Viele deutsche Reisende berichten, dass eine Abendtour besonders eindrücklich ist, da die Stimmung im Dunkeln und der Blick auf die beleuchtete Fassade den Gruselfaktor verstärken.
  • Beste Reisezeit: Für Jamaika empfehlen viele Reise- und Wetterdienste die trockeneren Monate zwischen Dezember und April als angenehmste Reisezeit, was auch für einen Besuch von Rose Hall Great House gilt. In dieser Periode ist das Klima meist etwas weniger feucht und die Regenschauer fallen kürzer aus. Allerdings ist dies zugleich Hauptsaison, in der Kreuzfahrtschiffe und Resorts für mehr Besucherandrang sorgen. Wer es ruhiger mag, kann Randzeiten außerhalb der absoluten Spitzenmonate wählen. Tageszeitlich bieten sich frühe Vormittage oder späte Nachmittage an, wenn die Sonne weniger intensiv ist.
  • Klima und Kleidung: Das Klima an der Nordküste Jamaikas ist tropisch-warm. Leichte, luftige Kleidung ist ideal, dazu bequeme Schuhe für das Gehen im Haus und auf dem Gelände. Für abendliche Touren kann ein leichter Schal oder eine dünne Jacke sinnvoll sein, falls die Brise auf dem Hügel stärker wird. Auf Sonnenschutz und Insektenschutzmittel sollte nicht verzichtet werden.
  • Sprache vor Ort: Amtssprache auf Jamaika ist Englisch, wobei im Alltag häufig das kreolisch geprägte Jamaican Patois gesprochen wird. In touristischen Gebieten rund um Montego Bay, darunter in Rose Hall Great House, kommen Besucher mit Englisch in der Regel gut zurecht. Deutsch wird eher selten gesprochen; große Resorts bieten gelegentlich deutschsprachige Gästebetreuung, die Führungen in Rose Hall aber finden überwiegend auf Englisch statt. Für deutsche Reisende kann es hilfreich sein, vorab grundlegende Fachbegriffe zur Geschichte auf Englisch zu kennen.
  • Zahlung und Trinkgeld: Auf Jamaika ist der Jamaika-Dollar (JMD) die Landeswährung, im touristischen Bereich rund um Montego Bay und in Rose Hall Great House sind jedoch auch US-Dollar weitverbreitet. Viele Besucher zahlen Eintritt und Souvenirs daher in US-Dollar. Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden in der Regel akzeptiert, insbesondere bei organisierten Touren und in den Souvenirshops. EC-/Girokarten aus dem deutschen System funktionieren nicht immer zuverlässig. Trinkgeld ist in der Dienstleistungsbranche üblich: Für Guides werden häufig einige US-Dollar oder der entsprechende Betrag in lokaler Währung gegeben, je nach Zufriedenheit mit der Führung.
  • Fotografieren: Fotografieren ist in vielen Bereichen des Rose Hall Great House erlaubt, insbesondere im Außenbereich mit Fassade, Treppe und Garten. In einzelnen Innenräumen oder bei Nachtführungen können jedoch Einschränkungen gelten, etwa Blitzverbot oder bestimmte Zonen, in denen keine Fotos gemacht werden sollen. Vor Beginn der Tour informieren die Guides in der Regel über die Fotografierregeln. Wer professionelle Ausrüstung mitbringt, sollte sich rechtzeitig über eventuell notwendige Genehmigungen erkundigen.
  • Sicherheit und Verhalten: Das Gelände rund um das Great House wird touristisch betreut und überwacht, sodass sich Besucher während der Öffnungszeiten in der Regel sicher bewegen können. Wie an anderen vielbesuchten Sehenswürdigkeiten empfiehlt es sich, auf Wertgegenstände zu achten und nur das Nötigste mitzunehmen. Während der Führungen sollte man den Anweisungen der Guides folgen, insbesondere bei den Nacht-Touren, wenn Teile des Geländes nur gedämpft beleuchtet sind.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung: Jamaika liegt in der Zeitzone Eastern Standard Time, nutzt aber keine Sommerzeit. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt in der Regel – je nach Jahreszeit – zwischen 6 und 7 Stunden. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) ist Jamaika in der Regel 7 Stunden zurück, während der Winterzeit (MEZ) etwa 6 Stunden. Diese Differenz ist bei der Planung von Flügen, Anrufen und Tagesrhythmus vor Ort zu berücksichtigen.
  • Gesundheit und Versicherung: Für Jamaika ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ratsam, da die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland Behandlungskosten außerhalb Europas nur eingeschränkt abdeckt. Es empfiehlt sich, bei der eigenen Krankenkasse oder einer Zusatzversicherung nach geeigneten Tarifen zu fragen. Allgemeine Hinweise zu empfohlenen Impfungen und Gesundheitsschutz geben tropenmedizinische Beratungsstellen und offizielle Gesundheitsbehörden.
  • Einreisebestimmungen: Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisebestimmungen, etwa zu erforderlichen Reisedokumenten und eventuellen Visaregeln, beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Da sich Bestimmungen ändern können, etwa durch gesundheitspolitische oder sicherheitsrelevante Entwicklungen, ist eine aktuelle Information vor der Reise unerlässlich.

Warum Rose Hall Great House auf jede Montego Bay-Reise gehört

Wer Jamaika nur mit Strand, Reggae und All-inclusive-Hotels verbindet, erlebt in Rose Hall Great House eine überraschend andere Seite der Insel. Das Herrenhaus verbindet Panoramablicke mit einer dichten historischen Atmosphäre und einer Erzähltradition, die zwischen Fakt und Fiktion oszilliert. Viele Reisende berichten, dass der Besuch ein Highlight ihrer Montego-Bay-Reise war, weil er einen Kontrast zu den entspannten Tagen am Meer bietet und Einblick in die komplexe Vergangenheit der Insel gibt.

Für deutsche Besucher ist Rose Hall Great House besonders interessant, weil sich hier historische Bildung und Reiseerlebnis gut verbinden lassen. Wer sich für Kolonialgeschichte, Architektur oder Kulturgeschichte interessiert, findet in den Führungen zahlreiche Anknüpfungspunkte. Gleichzeitig ist die Inszenierung bewusst publikumswirksam: Die Legende der „White Witch“, die dramatischen Erzählungen der Guides und die stilvollen Innenräume sorgen für Gänsehautmomente. Gerade die Abendführungen sprechen Reisende an, die gerne Geschichten erleben, statt sie nur in Büchern zu lesen.

Auch fotografisch ist Rose Hall Great House lohnend. Die weißen Mauern, die breite Steintreppe, Palmen und der Blick auf das karibische Meer bieten Motive, die auf Social Media gern geteilt werden. Im Vergleich zu europäischen Schlössern wie dem Schloss Sanssouci oder dem Residenzschloss in Würzburg wirkt das Great House zwar kleiner, aber seine Lage über der Küste verleiht ihm eine besondere Dramaturgie. Viele Reisende empfinden den Ort als sehr atmosphärisch – man spürt die geschichtliche Schwere und gleichzeitig die Leichtigkeit der tropischen Umgebung.

In Kombination mit anderen Sehenswürdigkeiten rund um Montego Bay – wie Doctor's Cave Beach, den Martha Brae River oder Ausflügen in die Blue Mountains – fügt sich Rose Hall Great House gut in ein abwechslungsreiches Reiseprogramm ein. Wer eine Rundreise über Jamaika unternimmt, kann das Herrenhaus als Zwischenstopp an der Nordküste einplanen. Pauschalurlauber in den großen Resorts der Region finden in der Regel zahlreiche Ausflugspakete, die einen Besuch beinhalten, häufig mit Hotelabholung und Rücktransfer.

Für Reisende aus der DACH-Region lohnt es sich, den Besuch bewusst als historisches Erlebnis zu planen: Ein Blick in Reiseführer oder Hintergrundliteratur zur Geschichte Jamaikas vorab hilft, die Eindrücke vor Ort einzuordnen. Während der Tour kann man gezielt auf Fragen zur Rolle der Sklaverei, zu den historischen Personen hinter der Legende oder zur heutigen Perspektive der Jamaikaner auf dieses Erbe achten. So wird Rose Hall Great House zu mehr als einer stimmungsvollen Kulisse – nämlich zu einem Ort, an dem Geschichte erfahrbar wird.

Rose Hall Great House in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien hat sich Rose Hall Great House zu einem festen Motiv in Reise-Feeds, Vlogs und Fotostrecken über Montego Bay entwickelt. Besonders beliebt sind kurze Videoformate, in denen Reisende die Treppe hinaufgehen, während im Hintergrund die Guides von der „White Witch“ erzählen. Auf Instagram dominieren Bilder von der beleuchteten Fassade bei Nacht, während auf Video-Plattformen ganze Touren mit ausführlichem Storytelling dokumentiert werden. Viele Nutzerinnen und Nutzer heben die Kombination aus atemberaubender Aussicht, leichtem Gruselfaktor und dem Gefühl hervor, in einem historischen Filmset zu stehen.

Häufige Fragen zu Rose Hall Great House

Wo liegt Rose Hall Great House genau?

Rose Hall Great House befindet sich östlich von Montego Bay an der Nordküste Jamaikas, auf einer Anhöhe oberhalb der Küstenstraße und in der Nähe großer Resortanlagen. Die Fahrzeit vom Zentrum Montego Bays oder vom internationalen Flughafen beträgt meist 15–30 Minuten, abhängig vom Verkehr.

Was ist die Legende der „White Witch of Rose Hall“?

Die Legende erzählt von Annie Palmer, einer weißen Plantagenherrin, die im 19. Jahrhundert in Rose Hall gelebt und mehrere Ehemänner sowie Liebhaber ermordet haben soll. Sie wird als „White Witch“ bezeichnet, weil ihr nachgesagt wird, sich mit dunkler Magie eingelassen zu haben. Historiker sehen diese Geschichte jedoch überwiegend als literarisch ausgestaltete Folklore, deren Details nicht eindeutig belegt sind.

Wie lässt sich Rose Hall Great House am besten besuchen?

Viele Reisende buchen eine organisierte Tour, die Abholung vom Hotel in Montego Bay, Transport, Eintritt und Führung umfasst. Alternativ können Besucher ein Taxi nehmen und Tickets vor Ort erwerben. Zur Auswahl stehen meist Tagesführungen und abendliche „Haunted Tours“, bei denen der Fokus stärker auf der Geisterlegende und der besonderen Stimmung im Dunkeln liegt.

Für wen eignet sich ein Besuch von Rose Hall Great House?

Der Besuch eignet sich für kultur- und geschichtsinteressierte Reisende ebenso wie für Urlauber, die eine abwechslungsreiche Ergänzung zum Strandprogramm suchen. Wegen der Geisterelemente bei Nachtführungen sollten Familien mit kleineren Kindern abwägen, ob die Inszenierung geeignet ist. Wer sich für Kolonialarchitektur, die Geschichte der Sklaverei oder Karibikfolklore interessiert, wird Rose Hall Great House als besonders eindrucksvoll erleben.

Welche Rolle spielt Rose Hall Great House im Kontext Jamaikas Geschichte?

Rose Hall Great House steht stellvertretend für die Plantagenwirtschaft und die Sklaverei, die Jamaikas Geschichte über Jahrhunderte prägten. Das restaurierte Herrenhaus veranschaulicht die Lebenswelt der Plantagenelite, während Führungen und Ausstellungen zugleich auf die harte Realität der versklavten Menschen verweisen. Die Kombination aus historischer Aufarbeitung und populärer Geisterlegende macht deutlich, wie Jamaika heute mit seinem kolonialen Erbe umgeht.

Mehr zu Rose Hall Great House auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69496653 |