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Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Juni 2019 um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.

19.07.2019 - 08:57:00

Erzeugerpreise im Juni um 1,2 Prozent gestiegen

Gegenüber dem Vormonat sanken die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Mai 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei +1,9 Prozent gelegen.

Die Preisentwicklung bei Energie wirkte sich auch im Juni 2019 am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energieprodukte waren um 2,2 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat Mai 2019 sanken diese Preise um 1,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 0,9 Prozent höher als im Juni 2018. Gegenüber Mai 2019 blieben sie unverändert, so das Statistikamt weiter. Verbrauchsgüter waren im Juni 2019 um 2,1 Prozent teurer als im Juni 2018. Gegenüber dem Vormonat Mai 2019 stiegen diese Preise um 0,5 Prozent. Nahrungsmittel waren um 2,6 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Die höchsten Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen auch im Juni 2019 Schweinefleisch (+21 Prozent) und verarbeitete Kartoffeln (+16 Prozent) auf. Billiger als im Juni 2018 waren insbesondere Butter (-30,7 Prozent) und Zucker (-15,2 Prozent). Kaffee kostete 5,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, so das Bundesamt. Die Preise für Investitionsgüter lagen im Juni 2019 um 1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gebrauchsgüter waren im Juni 2019 um 1,4 Prozent teurer als im Juni 2018. Vorleistungsgüter waren im Juni 2019 um 0,2 Prozent günstiger als im Juni 2018. Eine negative Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es letztmalig im Oktober 2016 gegeben (-0,5 Prozent), so die Statistiker weiter. Gegenüber dem Vormonat Mai 2019 sanken diese Preise ebenfalls um 0,2 Prozent. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem metallische Sekundärrohstoffe (-11,8 Prozent), Metalle kosteten 3,5 Prozent weniger. Einen überdurchschnittlich hohen Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen unter anderem Getreidemehl sowie Düngemittel und Stickstoffverbindungen mit einem Plus von jeweils 7,7 Prozent auf, so das Statistikamt.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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