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Musik, Museen

Wer in die Ruhmeshalle des Rock & Roll aufgenommen wird, der hat in der US-Musikbranche geschafft - seit genau einem Vierteljahrhundert auch in ein echtes Museum.

01.09.2020 - 16:46:08

Von Presley bis Jackson - Die Ruhmeshalle des Rock & Roll wird 25. Viele Fans kritisieren aber: Zahlreiche wichtige Stars und Bands fehlen immer noch.

Cleveland und der Rapper Notorious B.I.G. (1972-1997).

Über die Aufnahme entscheiden inzwischen mehr als 1000 Musiker, Musikwissenschaftler und andere Mitglieder der Branche. Auch die Fans können mitreden. Mindestens 25 Jahre müssen seit der ersten Albumveröffentlichung einer Band oder eines Musikers vergangen sein, um aufgenommen zu werden. Auch andere Musikrichtungen haben eigene Ruhmeshallen, allerdings nicht alle mit eigenen Museen.

Die Rock & Roll-Ruhmeshalle stellt nicht alle Fans zufrieden: Unter anderem seien bislang viel zu wenig Frauen aufgenommen worden, schrieb Joe Kwaczala, der einen Podcast über die Hall of Fame moderiert, jüngst beim Branchenmagazin «Vulture». Kwaczala beschreibt sich selbst als langjähriger Fan der Ruhmeshalle, bezeichnet sie aber auch als «Einrichtung von fraglicher Bedeutung, deren Entscheidungen immer wieder Feuerstürme von Enttäuschung und Wut hervorrufen». Die Stimmen der Fans und Musikrichtungen wie Elektro und Heavy Metal nicht genügend berücksichtigt, kritisiert der Autor - und listet einige Bands und Musiker auf, die immer noch auf ihre Aufnahme in die Ruhmeshalle warten: Pat Benatar, Dave Matthews Band, Kraftwerk und Chaka Khan.

© dpa-infocom, dpa:200828-99-343306/4

@ dpa.de