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Musik, Festivals

Sonne, Bier, laute Musik: Die Festivals «Rock am Ring» und «Rock im Park» erfüllen viele Erwartungen von Rockfans.

09.06.2019 - 17:18:06

Musikfestivals - Sturm bei «Rock am Ring» - «Shitstorm» bei «Rock im Park». Sogar das Wetter ist besser als erwartet. Für ein menschliches Grundbedürfnis aber gibt es Nachholbedarf.

  • Rock am Ring - Foto: Thomas Frey

    Rockfans drängen sich beim Open-Air-Festival «Rock am Ring» während des Auftritts der Band «Halestorm» vor der Hauptbühne. Fotos: Thomas Frey Foto: Thomas Frey

  • The Smashing Pumpkins - Foto: Thomas Frey

    Frontmann Billy Corgan tritt mit der us-amerikanischen Alternative-Rock-Band The Smashing Pumpkins auf der Hauptbühne des Open-Air-Festivals «Rock am Ring» auf. Foto: Thomas Frey

  • Stagediving - Foto: Thomas Frey

    Eine Stagediverin lässt sich während des Auftritts der us-amerikanischen Alternative-Rock-Band The Smashing Pumpkins vor der Hauptbühne des Open-Air-Festivals über die Köpfe des Publikums tragen. Foto: Thomas Frey

  • Festival-Besucher - Foto: Thomas Frey

    Beim Festival «Rock am Ring» treten an drei Tagen rund 75 Bands auf drei Bühnen vor mehr als 80000 Zuschauern auf. Foto: Thomas Frey

  • Rockfan Paul - Foto: Thomas Frey

    Rockfan Paul tanzt mit rosa Perücke auf dem Campinggelände des Open-Air-Festivals «Rock am Ring». Foto: Thomas Frey

  • Rock am Ring - Smashing Pumpkins - Foto: Thomas Frey

    Die Smashing Pumpkins auf der Bühne und die Sonne am Horizont. Foto: Thomas Frey

  • Rock im Park - Foto: Daniel Karmann

    Bei «Rock im Park» gab es ein Toiletten-Problem. Foto: Daniel Karmann

  • Rock im Park - Foto: Daniel Karmann

    Die Antwoord heizen ein. Foto: Daniel Karmann

  • Rock im Park - Foto: Regen bei Rock im Park. Foto:

    Regen bei Rock im Park. Foto:

  • Rock am Ring - Foto: Der nächtliche Sturm hat bei Rock am Ring so manches Zelt zerfetzt. Foto: Thomas Frey

    Der nächtliche Sturm hat bei Rock am Ring so manches Zelt zerfetzt. Foto: Thomas Frey

  • Rock im Park - Foto: Daniel Karmann

    Feine Sahne Fischfilet sorgen bei «Rock im Park» für Stimmung. Foto: Daniel Karmann

  • Rock im Park - Foto: Rachel Boßmeyer

    Ein Mann in Ekstase: Hollywood-Schauspieler Jack Black mit seiner Band Tenacious D. in Nürnberg. Foto: Rachel Boßmeyer

Rock am Ring - Foto: Thomas FreyThe Smashing Pumpkins - Foto: Thomas FreyStagediving - Foto: Thomas FreyFestival-Besucher - Foto: Thomas FreyRockfan Paul - Foto: Thomas FreyRock am Ring - Smashing Pumpkins - Foto: Thomas FreyRock im Park - Foto: Daniel KarmannRock im Park - Foto: Daniel KarmannRock im Park - Foto: Regen bei Rock im Park. Foto:Rock am Ring - Foto: Der nächtliche Sturm hat bei Rock am Ring so manches Zelt zerfetzt. Foto: Thomas FreyRock im Park - Foto: Daniel KarmannRock im Park - Foto: Rachel Boßmeyer

Nürburg/Nürnberg - Es ist wieder Festival-Zeit: Mit «Rock am Ring» und «Rock im Park» ist er am Wochenende endgültig gestartet, der Festival-Sommer 2019. Am Nürburgring und auf dem Nürnberger Zeppelinfeld fließt das Bier, die Sonne scheint, die Musik dröhnt.

Die laut Veranstalter rund 86.000 Fans am Ring haben dieses Jahr vorerst Glück gehabt: Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes zum Trotz zogen in der Nacht zum Samstag die Gewitterwolken ohne Blitz und Donner am Nürburgring vorbei. Heftige Windböen machten allerdings Zehntausenden Besuchern auf Campingplätzen zu schaffen. Beim Auftritt der Alternative-Rock-Band Smashing Pumpkins auf der Hauptbühne ging die Sonne vor einem größtenteils blauen Himmel und den grünen Eifelhügeln unter. Tausende Handykameras fingen diese Momente ein. Die Fans tobten zur melodiös-melancholischen Musik der US-Formation. Zum Abschluss heizte auf der Hauptbühne die Metal-Band Tool mit deutlich härteren Tönen ein.

Am Samstagmorgen frühstückten manche Fans unter dem Gestänge ihrer Partyzelte ohne Zeltplane. Enno aus Heinsberg in Nordrhein-Westfalen sagte: «Wir haben die Plane lieber gleich zur Sicherheit abgemacht.» Sein Kumpel Till ergänzte: «Ich habe mit Ohrenstöpseln geschlafen, weil der Wind so laut war.» Manche kleinere Zelte wurden notdürftig mit Klebeband repariert.

Wind und Regen sorgten auch beim etwas kleineren Zwillingsfestival auf dem Nürnberger Zeppelinfeld kurzzeitig für Wirbel - und das ausgerechnet beim Auftritt der ersten Headliner Die Ärzte bei ihrem Comeback. Pavillons und schlecht befestigte Zelte flogen umher. Am Samstagmorgen danach war aber fast alles vergessen - und am Nachmittag strahlte wieder die Sonne.

Eine Sache aber stank den Besuchern in diesem Jahr: Sie schimpften über zu wenig Toiletten auf dem Festivalgelände in Nürnberg. Im Internet brach ein «Shitstorm» los. Weil es Probleme mit den sanitären Anlagen gab, fielen zahlreiche der 320 Duschen und 130 Wassertoiletten aus. Und die 600 Chemie-Toiletten reichten offenbar nicht für die rund 77.000 Rockfans. Am Samstagmorgen wurden Dutzende Chemietoiletten nachgeliefert.

@ dpa.de