Musik, Auszeichnungen

Schon im Vorfeld wurde über die diesjährige Echo-Verleihung viel diskutiert - das hat weniger mit dem Preis, sondern mehr mit den Texten eines nominierten Rapperduos zu tun.

12.04.2018 - 20:42:06

Anlächeln gegen die Kritik - Gut gelaunte Stars beim Echo. Am goldenen Teppich geben sich die Stars ausgelassen.

  • Echo 2018 - Foto: Britta Pedersen

    Immer für einen Spaß zu haben: Olivia Jones geht vor Kylie Minogue (l) auf die Knie. Foto: Britta Pedersen

  • Echo 2018 - Foto: Britta Pedersen

    Kylie Minogue bringt Schwung auf den roten Teppich. Foto: Britta Pedersen

  • Echo 2018 - Foto: Jens Kalaene

    Klaus Voormann (l) hört Wolfgang Niedecken zu. Foto: Jens Kalaene

  • Echo 2018 - Foto: Britta Pedersen

    Trotz aller Kritik: Kollegah (l) und Farid Bang zeigen sich in bester Stimmung. Foto: Britta Pedersen

  • Echo 2018 - Foto: Jens Kalaene

    Das französische Deep-House-Duo gestikuliert. Foto: Jens Kalaene

  • Echo 2018 - Foto: Britta Pedersen

    Aus Kanada reiste Shawn Mendes an. Foto: Britta Pedersen

  • Echo 2018 - Foto: Britta Pedersen

    Lässig zum Echo: DJ Felix Jaehn. Foto: Britta Pedersen

  • Echo 2018 - Foto: Britta Pedersen

    Die Sängerin Michelle (l) brachte ihre Tochter Marie Reim (hinten) mit nach Berlin. Foto: Britta Pedersen

  • Echo 2018 - Foto: Jens Kalaene

    Rita Ora kommt in Grün. Foto: Jens Kalaene

  • Echo 2018 - Foto: Jens Kalaene

    Zu sechst auf dem roten Teppich: die Kelly Family. Foto: Jens Kalaene

Echo 2018 - Foto: Britta PedersenEcho 2018 - Foto: Britta PedersenEcho 2018 - Foto: Jens KalaeneEcho 2018 - Foto: Britta PedersenEcho 2018 - Foto: Jens KalaeneEcho 2018 - Foto: Britta PedersenEcho 2018 - Foto: Britta PedersenEcho 2018 - Foto: Britta PedersenEcho 2018 - Foto: Jens KalaeneEcho 2018 - Foto: Jens Kalaene

Berlin - Kylie Minogue posiert im bronzefarbenen Glitzerkleid, die Fans jubeln und kreischen am lautesten bei Shawn Mendes und Sängerin Rita Ora freut sich aufs Feiern: «Berlin weiß, wie man Party macht», sagt die Britin am - diesmal goldenen - Teppich.

«Ich liebe es einfach, am Leben und Teil der Performance zu sein.» Sie wird bei der Echo-Verleihung am Donnerstagabend in Berlin nicht nur auftreten - sie ist auch nominiert für einen der Musikpreise.

Mit Mendes, Luis Fonsi und Minogue laufen weitere internationale Stars über den Glitzerteppich. Die Australierin, hat noch viele andere Termine in Berlin und ist von Preisverleihungen wie dem Echo besonders begeistert. Wie die 49-Jährige immer so fit bleibt? «Ich habe ein tolles Team, das mich zurechtmacht. Glaubt mir: Am Morgen sehe ich nicht so aus.»

Gleich für drei Echos ist Luis Fonsi nominiert - unter anderem für seinen Hit «Despacito», der auf Youtube mehr als fünf Milliarden Klicks hat. «Ich bin wirklich glücklich, wie verbunden sich die Leute mit meiner Musik fühlen», sagt er. «Ich nehme das nicht als selbstverständlich, ich bin wirklich dankbar.»

Die meisten Fans sind aber für den kanadischen Popstar Shawn Mendes (19) gekommen. Die ersten hatten sich schon am Nachmittag am Rande des goldenen Teppich eingefunden, um einen Blick auf ihr Idol zu werfen. Bevor er später mit der deutschen Sängerin Alice Merton auf der Bühne stehen soll, können sie schon einen Blick auf ihren Schwarm erhaschen. Zugang zum Teppich haben die Fans zwar nicht - doch am Rande lässt sich das ein oder andere Selfie machen.

Nach dem Posieren für Fans, Fotografen und Reporter geht es für die Gäste und Nominierten in die Messehalle. 1800 Zuschauer wollen dort die Verleihung verfolgen. Verschiedene Künstler, darunter Judith Holofernes und Die Lochis, werden durch die Verleihung führen und ihre Kollegen auszeichnen.

Unter anderem die Rekordpreisträgerin Helene Fischer hat wieder einmal die Aussicht auf Preise. Spitzenreiter mit jeweils vier Nominierungen sind der Brite Ed Sheeran und der deutsche Rapper Bausa.

Nach einer heftigen Debatte um eine als antisemitisch kritisierte Liedzeile wird vor allem der Auftritt des Rapperduos Kollegah und Farid Bang mit Spannung erwartet. Am Teppich präsentieren sich beide betont lässig. Fragen zur Debatte um ihre umstrittenen Songtexte beantworten sie nicht, stattdessen machen sie Liegestütze und posieren gut gelaunt für die Fotografen.

Trotz heftiger Kritik an einem ihrer Texte und Antisemitismusvorwürfen waren die beiden für die Verleihung an diesem Donnerstag in zwei Kategorien nominiert geblieben. Der Bundesverband Musikindustrie hatte seine Entscheidung am Donnerstag noch einmal verteidigt.

@ dpa.de

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