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23.06.2020 - 18:33:36

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FRANKFURT - Nach Kursverlusten um gut 86 Prozent innerhalb von drei Handelstagen haben die Aktien von Wirecard am Dienstag einen Stabilisierungsversuch hingelegt. Die von mehreren Hiobsbotschaften gebeutelten Papiere des Zahlungsabwicklers stiegen im Handelsverlauf um bis zu 30 Prozent und gingen mit einem Kursplus von 18,82 Prozent bei 17,16 Euro aus dem Handel.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft München den ehemaligen Vorstandschef Markus Braun wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und Bilanzfälschung am Montagabend festnehmen ließ. Nach einer Nacht im Gefängnis kam der Manager gegen Zahlung einer Kaution von fünf Millionen Euro auf freien Fuß. Die Ermittler werfen Braun vor, die Bilanzsumme und die Umsätze seines Unternehmens durch vorgetäuschte Einnahmen aufgebläht zu haben.

Braun war am vergangenen Freitag nach Bekanntwerden des Skandals zurückgetreten. Seine ehemalige rechte Hand Jan Marsalek wurde am Montag vom Aufsichtsrat fristlos gefeuert. Marsalek hatte das Tagesgeschäft geleitet. Am späten Nachmittag wurde im Rahmen einer Pflichtmitteilung bekanntgegeben, dass Braun Wirecard-Papiere in der Größenordnung von mehr als 155 Millionen Euro verkaufen musste. Grund: er hatte einen Teil seiner Beteiligung als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt. Wegen des Kurseinbruchs sank der Wert der Sicherheiten und die Aktien wurden zwangsverkauft.

Am Montag hatten die Wirecard-Anteilsscheine gut 44 Prozent an Wert eingebüßt, nachdem das Unternehmen eingeräumt hatte, dass Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden Euro, die bisher als Aktivposten in der Bilanz ausgewiesen waren, "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht bestehen". Insgesamt wurden bei den Wirecard-Aktien seit vergangenem Mittwoch über 10 Milliarden Euro an Börsenwert vernichtet.

Unterdessen versucht der Bezahldienstleister, seine Geschäfte in Singapur mit einer eigenen Lizenz in dem Land am Laufen zu halten. Ein entsprechender Antrag des Unternehmens sei bei Singapurs Zentralbank eingegangen, teilte die dortige Finanzaufsicht MAS am Dienstag mit. Die Behörde verlangt von dem Unternehmen eine solche Lizenz nach dem neuen Gesetz für Zahlungsverkehrdienste. Vorerst arbeite Wirecard mit einer Ausnahmeregelung, hieß es.

Die Zukunft von Wirecard hängt vom Wohlwollen der Banken ab. Diese könnten Wirecard den Geldhahn abdrehen, nachdem die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young das Testat für den Jahresabschluss wegen der fehlenden Gelder verweigert hatten. Dass die Kredite nicht sofort fällig gestellt wurden, hatte Analyst Markus Jost von Independent Research tags zuvor als derzeit einzigen Lichtblick in der Causa Wirecard hervorgehoben.

@ dpa.de

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