USA, Unwetter

Viele Menschen in den USA wollen das Weihnachtsfest mit ihren Liebsten verbringen.

24.12.2022 - 11:50:15

Wintersturm in USA: Zahl der Toten steigt auf 17. Doch ein heftiger Wintersturm durchkreuzt vielerorts die Reisepläne. Für manche enden die extremen Temperaturen tödlich.

  • Sturm und Kälte: Die USA erwarten eine extreme Wetterlage zu den Feiertagen. - Foto: Terrence Antonio James/Chicago Tribune via ZUMA Press/dpa

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  • Die USA stecken in einem «historischen» Wintersturm kurz vor den Weihnachtsfeiertagen. - Foto: Nam Y. Huh/AP/dpa

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  • Sicht: extrem eingeschränkt, Temperaturen: im Keller. Ein Fußgänger und wenige Autos sind in Buffalo im US-Bundesstaat New York unterwegs. - Foto: Derek Gee/The Buffalo News/AP/dpa

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  • Ein Flugzeug wird am Milwaukee Mitchell International Airport enteist. Über 3000 Flüge sind bis Freitagvormittag gestrichen worden. - Foto: Mark Hertzberg/ZUMA Press Wire/dpa

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  • Hohe Wellen haben in Westport (Massachusetts) an der Atlantikküste Steine auf eine Straße gewirbelt. - Foto: Peter Pereira/The Standard-Times/AP/dpa

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  • Auch im Süden ist es kalt: Ein Migrant aus Venezuela trinkt in einem behelfsmäßigen Lager an der Grenze zwischen Mexiko und den USA einen heißen Kaffee. - Foto: Fernando Llano/AP/dpa

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  • Ein Schneepflug räumt in Columbus im US-Bundesstaat Ohio Schnee zusammen. - Foto: Jintak Han/ZUMA Press Wire/dpa

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  • Eine obdachlose Frau wärmt sich an einem Feuer in einer Hilfseinrichtung in Austin, Texas. - Foto: Jay Janner/Austin American-Statesman/AP/dpa

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  • Feuerwehrleute bergen in Kansas City ein Auto, das in einen Fluss gestürzt ist. - Foto: Nick Wagner/The Kansas City Star/AP/dpa

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  • Eingeschneite Fahrzeuge stehen auf der US 131 nördlich der 84th Street. - Foto: Neil Blake/The Grand Rapids Press/AP/dpa

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Sturm und Kälte: Die USA erwarten eine extreme Wetterlage zu den Feiertagen. - Foto: Terrence Antonio James/Chicago Tribune via ZUMA Press/dpaDie USA stecken in einem «historischen» Wintersturm kurz vor den Weihnachtsfeiertagen. - Foto: Nam Y. Huh/AP/dpaSicht: extrem eingeschränkt, Temperaturen: im Keller. Ein Fußgänger und wenige Autos sind in Buffalo im US-Bundesstaat New York unterwegs. - Foto: Derek Gee/The Buffalo News/AP/dpaEin Flugzeug wird am Milwaukee Mitchell International Airport enteist. Über 3000 Flüge sind bis Freitagvormittag gestrichen worden. - Foto: Mark Hertzberg/ZUMA Press Wire/dpaHohe Wellen haben in Westport (Massachusetts) an der Atlantikküste Steine auf eine Straße gewirbelt. - Foto: Peter Pereira/The Standard-Times/AP/dpaAuch im Süden ist es kalt: Ein Migrant aus Venezuela trinkt in einem behelfsmäßigen Lager an der Grenze zwischen Mexiko und den USA einen heißen Kaffee. - Foto: Fernando Llano/AP/dpaEin Schneepflug räumt in Columbus im US-Bundesstaat Ohio Schnee zusammen. - Foto: Jintak Han/ZUMA Press Wire/dpaEine obdachlose Frau wärmt sich an einem Feuer in einer Hilfseinrichtung in Austin, Texas. - Foto: Jay Janner/Austin American-Statesman/AP/dpaFeuerwehrleute bergen in Kansas City ein Auto, das in einen Fluss gestürzt ist. - Foto: Nick Wagner/The Kansas City Star/AP/dpaEingeschneite Fahrzeuge stehen auf der US 131 nördlich der 84th Street. - Foto: Neil Blake/The Grand Rapids Press/AP/dpa

Ein Sturmtief mit heftigen Schneefällen, Eiswinden und extremer Kälte hält große Teile der USA weiter in Atem. Die Zahl der Toten stieg in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) auf 17, wie der Sender NBC berichtete. Die Ursache seien in fast allen Fällen wetterbedingte Verkehrsunfälle, hieß es. Besonders stark betroffen ist nach Angaben des US-Wetterdienstes derzeit die Region um die fünf Großen Seen («Great Lakes») im Nordosten des Landes an der Grenze zu Kanada.

In Erie County, südlich der Großen Seen im Bundesstaat New York, waren die Rettungsdienste zeitweise überlastet. Marc Poloncarz, der Verantwortliche aus dem Bezirk, rief auf Twitter dazu auf, nur in den «kritischsten, lebensbedrohlichsten Fällen» den Notruf zu wählen, um die Leitungen freizuhalten. Er rief die Einwohner dazu auf, trotz Strom- und Heizungsausfällen in ihren Häusern zu bleiben. Der Transport in Notunterkünfte sei derzeit nahezu unmöglich.

Minus 40 Grad Celsius

Der US-Wetterdienst rief Reisende am Weihnachtswochenende zu äußerster Vorsicht auf und warnte vor sogenannten Whiteout-Bedingungen, also stark eingeschränkter Sicht und Orientierung durch den Schnee. Reisen unter diesen Bedingungen seien «extrem gefährlich und zeitweise unmöglich», hieß es. Zudem wurde vor den niedrigen Temperaturen gewarnt. Im Bundesstaat Montana seien am frühen Samstagmorgen minus 40 Grad Celsius gemessen worden. Bereits wenige Minuten in der Kälte könnten zu Erfrierungen führen, hieß es.

Am Vorweihnachtstag hatten mehr als 200 Millionen Menschen Unwetterwarnungen erhalten. Betroffen waren zunächst vor allem der Norden und der mittlere Westen der USA. Doch auch in Bundesstaaten im Süden des Landes gab es Warnungen vor extremem Frost. Mehrere Bundesstaaten, darunter New York, riefen den Notstand aus.

@ dpa.de