Deutschland, Umwelt

So gut wie täglich erlebt ein Teil der Grundschullehrer gefährliche Situationen vor der eigenen Schule - entstanden durch Eltern, die ihr Kind mit dem Auto bringen, so eine Umfrage.

22.09.2022 - 11:25:15

Verbände gegen «Elterntaxis»

Mehrere Verbände haben ihre Forderungen bekräftigt, Kinder möglichst selbstständig zur Schule zu schicken. «Das Elterntaxi muss der Vergangenheit angehören», hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks, des ökologischen Verkehrsclubs VCD und des Verbands Bildung und Erziehung.

Eine Forsa-Befragung von Eltern und Lehrkräften, die von den Verbänden am selben Tag vorgestellt wurde, ergab, dass 11 Prozent der Grundschullehrkräfte in Deutschland im letzten Schuljahr so gut wie täglich und 19 Prozent wöchentlich vor ihrer Schule eine gefährliche Situation erlebten. Diese sei durch Eltern, die ihr Kind mit dem Auto brachten, entstanden. Diese Zahlen seien alarmierend, hieß es.

Viele Eltern und auch viele Lehrkräfte vermuten der Umfrage zufolge, dass Kinder aus Bequemlichkeit und aus Angst, das Kind alleine zur Schule gehen zu lassen, mit dem Auto gebracht werden. «Damit Kinder ihren Weg zur Schule eigenständig zurücklegen können, brauchen wir überall sichere Rad- und Fußwege», forderte die VCD-Vorsitzende Kerstin Haarmann.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schmuckbranche im Trend: Wenn es nachhaltig funkelt. Doch das ist nicht alles, was die Schmuckbranche bei dem Trendthema zu bieten hat. Altgold zusammensuchen, abstauben und zu einem neuen Schmuckstück machen lassen: So sieht eine Form von Nachhaltigkeit aus. (Wirtschaft, 03.10.2022 - 12:03) weiterlesen...

Weihnachten in der Energiekrise: Bleibt es zum Fest dunkel?. Doch die Inflation treibt zum Energiesparen. Es könnte ungemütlich werden. Nach den durch Corona gedämpften Weihnachtsfesten der letzten Jahre soll es nun endlich wieder heimelige Weihnachtsstimmung geben. (Unterhaltung, 01.10.2022 - 05:19) weiterlesen...

Fischsterben in der Oder: Ein deutsch-polnisches Drama. Doch wer für den Umweltschaden verantwortlich ist, bleibt auch nach zwei Expertenberichten unklar. Dieses Ausmaß hat es laut Experten so noch nicht gegeben: Hunderte Tonnen toter Fische im Grenzfluss Oder. (Unterhaltung, 30.09.2022 - 17:22) weiterlesen...

Fischsterben in der Oder: ein deutsch-polnisches Drama. Doch wer für den Umweltschaden verantwortlich ist, bleibt auch nach zwei Expertenberichten unklar. Dieses Ausmaß hat es laut Experten so noch nicht gegeben: Hunderte Tonnen toter Fische im Grenzfluss Oder. (Unterhaltung, 30.09.2022 - 16:25) weiterlesen...

Bericht zu Oder-Fischsterben lässt Fragen offen. Umweltministerin Lemke betont, dass «menschliche Aktivitäten» die Katastrophe verursacht hätten. Der deutsche Expertenbericht zum Fischsterben in der Oder enthält wichtige Analysen. (Unterhaltung, 30.09.2022 - 11:20) weiterlesen...

Experten: Algen «plausibelste» Ursache für Oder-Fischsterben Nach der abschließenden Analyse von polnischen Forschern zu den Ursachen des massiven Fischsterbens in der Oder haben nun auch deutsche Experten ihren eigenen Bericht dazu vorgelegt. (Unterhaltung, 30.09.2022 - 09:51) weiterlesen...