Wallfahrt, Jungfrau von Guadalupe

Sie ist die Schutzpatronin Mexikos.

13.12.2022 - 14:16:30

Millionen Gläubige pilgern zur Jungfrau von Guadalupe. Oft tagelang sind die Gläubigen mit Marienbildern oder Kruzifixen aus ihren Dorfkirchen unterwegs. Die letzten Meter legen manche Pilger auf Knien zurück.

  • Ankunft der Pilger an der Basilika von Guadalupe in Mexiko-Stadt an. - Foto: Aurea Del Rosario/AP/dpa

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  • Barra Vieja tragen die Dorfbewohner ein Abbild der Jungfrau von Guadalupe zu einem Boot. - Foto: Eduardo Verdugo/AP/dpa

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  • Die Bewohner des Fischerdorfs Barra de Chachalacas feiern die Jungfrau von Guadalupe mit einer Prozession. - Foto: Hector Adolfo Quintanar Perez/ZUMA Press Wire/dpa

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Ankunft der Pilger an der Basilika von Guadalupe in Mexiko-Stadt an. - Foto: Aurea Del Rosario/AP/dpaBarra Vieja tragen die Dorfbewohner ein Abbild der Jungfrau von Guadalupe zu einem Boot. - Foto: Eduardo Verdugo/AP/dpaDie Bewohner des Fischerdorfs Barra de Chachalacas feiern die Jungfrau von Guadalupe mit einer Prozession. - Foto: Hector Adolfo Quintanar Perez/ZUMA Press Wire/dpa

Sie gilt als eine der größten Wallfahrten der Welt: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind wieder Millionen Gläubige zur Basilika der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt ohne Einschränkungen gepilgert.

«In diesem Jahr haben wir mehr als elf Millionen Menschen in der Basilika von Guadalupe empfangen», schrieb die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, auf Twitter. 2020 war die Wallfahrt wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Im vergangenen Jahr besuchten dann bereits wieder 3,5 Millionen Pilgerinnen und Pilger die Kirche in der mexikanischen Hauptstadt.

Die Legende um die Jungfrau von Guadalupe geht auf das Jahr 1531 zurück. Maria soll einen indigenen Bauern nahe Mexiko-Stadt mit dem Bau einer Kapelle beauftragt haben. Heute gilt die Jungfrau von Guadalupe als Schutzpatronin Mexikos.

Viele Gläubige pilgern bereits vor dem 12. Dezember von ihren Dörfern aus tagelang zu Fuß oder per Fahrrad in die Hauptstadt, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Oft tragen sie Marienbilder oder Kruzifixe aus ihren Dorfkirchen. Manche Pilger legen die letzten Meter bis zur Basilika auf Knien zurück.

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