Harz, Brocken

Rund 150 Hektar Waldfläche brennen am Brocken.

05.09.2022 - 10:00:51

Großbrand am Brocken noch nicht unter Kontrolle. Das Gelände ist für die Einsatzkräfte nur schwer zugänglich. Eine erfreuliche Nachricht gibt es am Morgen dennoch.

  • Am frühen Morgen beginnen die Löscharbeiten  am Brocken aus der Luft. Am Brocken brennen derzeit große Waldflächen. - Foto: Matthias Bein/dpa

    Matthias Bein/dpa

  • Lichterloh brennt der Wald in einem gesperrten Teil des Nationalparks Harz. - Foto: Bundespolizei/Bundespolizeipräsidium Potsdam/dpa

    Bundespolizei/Bundespolizeipräsidium Potsdam/dpa

Am frühen Morgen beginnen die Löscharbeiten  am Brocken aus der Luft. Am Brocken brennen derzeit große Waldflächen. - Foto: Matthias Bein/dpaLichterloh brennt der Wald in einem gesperrten Teil des Nationalparks Harz. - Foto: Bundespolizei/Bundespolizeipräsidium Potsdam/dpa

Der Großbrand am Brocken im Harz ist auch am dritten Tag noch nicht unter Kontrolle. Das sagte ein Sprecher des Landkreises Harz am Montagmorgen in Wernigerode.

An einigen Stellen soll sich das Feuer weiter ausgedehnt haben. Am Morgen hatte der Landkreis mitgeteilt, der Brand habe sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. Die Behörden gehen deshalb weiter von einer brennenden Fläche von insgesamt rund 150 Hektar (1,5 Quadratkilometer) aus. Am Vormittag sollten Löschflugzeuge und Hubschrauber aufsteigen.

Dazu müssten die Zeitfenster der Wasserabwürfe koordiniert werden, sagte der Sprecher. Deshalb sei eine zweite technische Einsatzleitung aus Goslar eingerichtet worden. Bundespolizei und Bundeswehr unterstützen laut Kreisverwaltung mit mobilen Tankstellen für die Betankung der Luftfahrzeuge. Die Feuerwehr Braunschweig und der Flughafen Braunschweig betanken die Löschflugzeuge.

Brandursache noch unklar

Das Feuer war am Samstag gegen 14.30 Uhr am sogenannten Goetheweg in der Nähe des Aussichtspunktes Goethebahnhof entdeckt worden. Die Brandursache ist noch unklar. Der Goetheweg zum Brocken gilt als einer der meistfrequentierten Wanderwege im Nationalpark Harz.

Am Sonntag waren neben zwei italienischen Löschflugzeugen auch fünf Löschhubschrauber im Einsatz. Der Landkreis hat den Katastrophenfall ausgerufen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Löscharbeiten noch mehrere Tage andauern werden.

@ dpa.de