Pegelstände, Rhein

Nach Monaten mit viel zu wenig Regen geht dem Rhein stellenweise das Wasser aus.

16.08.2022 - 09:30:22

Pegel Null: Rekord-Tiefstand des Rheins bei Emmerich. Bei Emmerich wurde ein neuer Tiefststand erreicht.

  • Das Rheinufer in Emmerich: Wegen der anhaltenden Trockenheit hat der Rheinpegel einen Tiefstand erreicht. - Foto: Arnulf Stoffel/dpa

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  • Die Pegelstände des Rheins haben nach wochenlanger Trockenheit teils historische Tiefststände erreicht. - Foto: Boris Roessler/dpa

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Das Rheinufer in Emmerich: Wegen der anhaltenden Trockenheit hat der Rheinpegel einen Tiefstand erreicht. - Foto: Arnulf Stoffel/dpaDie Pegelstände des Rheins haben nach wochenlanger Trockenheit teils historische Tiefststände erreicht. - Foto: Boris Roessler/dpa

Wegen der Trockenheit hat der Pegelstand des Rheins in Emmerich kurz vor der niederländischen Grenze einen historischen Tiefststand von null Zentimetern erreicht.

Der Wert 0,0 sei am Dienstagmorgen ermittelt worden, sagte ein Mitarbeiter der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in Emmerich der dpa. Das sei ein Rückgang von vier Zentimetern zur Messung von Montagmorgen. Bereits am Montagmittag waren nur noch zwei Zentimeter gemessen worden.

Der bisherige Tiefstand war den Angaben zufolge am 30. Oktober 2018 mit sieben Zentimetern im Tagesmittel. Als Tagestiefstwert seien damals vier Zentimetern gemessen worden. Auch wenn der eigentliche Pegelmesser durch Niedrigwasser trocken falle, könnten selbst Minuswerte mit einem zweiten Datensammler in Emmerich erfasst werden.

Die Pegelstände sind nicht zu verwechseln mit dem tiefsten Punkt im Fluss. Die Fahrrinnen für die Berufsschifffahrt sind deutlich tiefer als der Wasserstand laut Pegel. Dieser zeigt lediglich die Differenz zwischen der Wasseroberfläche und dem sogenannten Pegelnullpunkt, der nicht am tiefsten Punkt der Flusssohle liegt. Am Montag hatte die Fahrrinne bei Emmerich noch eine Tiefe von knapp zwei Metern.

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