Astronomie, James Webb

Mit dem James-Webb-Teleskop ist es Wissenschaftlern gelungen, beeindruckende neue Bilder vom Planeten Neptun aufzunehmen.

22.09.2022 - 07:00:29

Aufnahmen von «James Webb» zeigen Ringe des Neptun

  • Der Planet Neptun schwebt im Zentrum einiger Ringe. Die Ringe wurden durch den Einsatz der Nahinfrarotkamera (NIRCam) zum ersten Mal seit mehr als drei Jahrzehnten in vollem Fokus sichtbnar. - Foto: Space Telescope Science Institut/ESA/Webb/dpa

    Space Telescope Science Institut/ESA/Webb/dpa

  • Neue Aufnahmen offenbaren die Ringe des Planeten Neptun. - Foto: Uncredited/NASA/AP/dpa

    Uncredited/NASA/AP/dpa

Der Planet Neptun schwebt im Zentrum einiger Ringe. Die Ringe wurden durch den Einsatz der Nahinfrarotkamera (NIRCam) zum ersten Mal seit mehr als drei Jahrzehnten in vollem Fokus sichtbnar. - Foto: Space Telescope Science Institut/ESA/Webb/dpaNeue Aufnahmen offenbaren die Ringe des Planeten Neptun. - Foto: Uncredited/NASA/AP/dpa

Eine spektakuläre neue Aufnahme des Planeten Neptun ist mit dem Weltraumteleskop «James Webb» gelungen. Auf dem Bild sind die Ringe des Eisriesen in außergewöhnlicher Deutlichkeit zu sehen, wie die europäische Raumfahrtagentur Esa mitteilte. Auch die Staubbänder um den Planeten herum seien klar zu erkennen.

Eine dünne helle Linie um den Äquator könnte demnach ein Anzeichen für die atmosphärische Zirkulation sein, die Neptuns Winde und Stürme antreibt. Der Nordpol sei für das Teleskop gerade nicht mehr sichtbar. Die Aufnahmen deuteten aber auf eine ungewöhnliche Helligkeit in der Region hin.

«James Webb» wurde gemeinsam von den Weltraumbehörden in Europa (Esa), den USA (Nasa) und Kanada (CSA) gebaut und war am 25. Dezember an Bord einer Ariane-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gestartet - nachdem es zuvor Kostenexplosionen und immer neue Verschiebungen gegeben hatte. Mitte Juli waren die ersten Aufnahmen des Teleskops veröffentlicht worden und hatten die bislang tiefsten und detailreichsten Einblicke in den Weltraum geliefert.

@ dpa.de