Deutschland

Mal wieder die Sonne sehen? Das kann man in den kommenden Tagen höchstens im Süden Deutschlands.

26.12.2022 - 11:33:31

Mild und windig - weiterhin kein Winterwetter in Sicht. Wie es im Rest der Republik aussieht.

Mild, windig und wechselhaft - auch nach Weihnachten bleibt in Deutschland das kalte Winterwetter vorerst aus. «In den kommenden Tagen herrscht über Südeuropa überwiegend hoher Luftdruck, der für frühlingshaftes und meist trockenes Wetter sorgt», sagte der Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. «Über Nordeuropa tummeln sich hingegen etliche Tiefdruckgebiete und sie gestalten das Wetter unbeständig und teils sehr windig. Deutschland liegt genau dazwischen und wird mal mehr von den Tiefs, mal vom Hoch profitieren», so der Experte. An der milden, windigen und wechselhaften Wetterlage ändere sich auch in den kommenden Tagen nichts Wesentliches.

Laut DWD macht sich am Dienstag vor allem im Süden des Landes das Hoch bemerkbar und sorgt für eine Wetterberuhigung. «Es wird mit Höchstwerten zwischen 4 und 9 Grad etwas kühler, wirklich winterlich ist dies aber nicht», sagte der Experte. Regional zeigt sich den Vorhersagen zufolge auch mal länger die Sonne. Lediglich im Norden bleiben die Wolken dichter und vor allem an der Nordsee kann es ab und zu etwas regnen. An den Küsten und im Bergland kann es stürmisches Wetter geben - auf einigen Gipfeln sogar schwere Sturmböen.

Im Norden und Westen bleibt es bedeckt

Am Mittwoch zeigt sich der Himmel dann im Norden, Westen und der Mitte überwiegend bedeckt und es fällt gebietsweise Regen. Im Süden bleibt es laut den Prognosen vielfach trocken und vor allem südlich der Donau auch zeitweise sonnig. Die Temperaturen erreichen 5 bis 10 Grad, am Oberrhein sogar bis zu 12 Grad. Auf exponierten Gipfeln sind schwere Sturmböen möglich.

Am Donnerstag werden bei wechselnder Bewölkung Schauer oder schauerartige Regenfälle erwartet. Im Osten und im Südosten fällt dem DWD zufolge nur wenig Niederschlag und die Sonne zeigt sich am ehesten an den Alpen. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 13 Grad, in Küstennähe sowie im Bergland bleibt es etwas kühler mit Höchstwerten um 7 Grad. Dazu weht mäßiger bis frischer Südwestwind mit starken Böen. Auf Berggipfeln kann es am Donnerstag und Freitag schwere Sturmböen geben - mitunter sogar orkanartige Böen, hieß es.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Einstellige Höchsttemperaturen - Glättegefahr nimmt ab. Auch zum Wochenende zeigt sich der Winter in Deutschland zumeist von seiner grauen Seite. Trübe Aussichten, wenn auch ohne Glatteis. (Unterhaltung, 26.01.2023 - 12:50) weiterlesen...

Etliche Unfälle im Westen Deutschlands - Glättegefahr. Verkehrsteilnehmer sollten sich an vielen Orten Deutschlands weiter auf Glätte einstellen, mahnt die Polizei. In mehreren Bundesländern führt winterliches Wetter zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen. (Unterhaltung, 26.01.2023 - 10:16) weiterlesen...

2022 war sonnenscheinreichstes Jahr in Deutschland 2022 war das sonnenscheinreichste und gemeinsam mit 2018 wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen. (Sonstige, 23.01.2023 - 13:38) weiterlesen...

Trockenes, kaltes Wetter zum Wochenstart erwartet. Doch es bleibt recht kalt bei Temperaturen leicht über oder unter dem Gefrierpunkt. Ein Hochdruckgebiet über Deutschland sorgt zum Start der neuen Woche für trockenes Wetter. (Unterhaltung, 22.01.2023 - 12:51) weiterlesen...

Weißes Wochenende für Wintersportler. Auf den Straßen hingegen sorgen Eis und Schnee für zahlreiche Unfälle. Die Bilanz auf den Skipisten in Deutschland dürfte zumindest für dieses Wochenende einigermaßen positiv ausfallen. (Unterhaltung, 22.01.2023 - 11:49) weiterlesen...

Schneefall in Bayern - erhebliche Lawinengefahr in den Alpen. Welche Regionen am meisten betroffen sind. Der Wintereinbruch mit Neuschnee in Bayern birgt in Teilen der Alpen ein erhöhtes Lawinenrisiko. (Unterhaltung, 21.01.2023 - 13:43) weiterlesen...