Kunst, Film

In einem Film spazieren gehen.

17.04.2019 - 16:40:05

Der Himmel über Paris - Wim Wenders zeigt Riesen-Installation in Paris. So beschreibt Wim Wenders die Bilder-Schau, die im Pariser Grand Palais zu sehen sein wird.

  • Riesen-Installation im Pariser Grand Palais - Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais Paris

    Szene aus «Paris, Texas» von Wenders mit Harry Dean Stanton im Pariser Grand Palais. Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais Paris

  • Riesen-Installation im Pariser Grand Palais - Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais

    Szene aus Wim Wenders' «Der Himmel über Berlin» im Pariser Grand Palais. Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais

  • Riesen-Installation im Pariser Grand Palais - Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais Paris

    Der Blick von Nastassja Kinski im Pariser Grand Palais. Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais Paris

Riesen-Installation im Pariser Grand Palais - Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais ParisRiesen-Installation im Pariser Grand Palais - Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand PalaisRiesen-Installation im Pariser Grand Palais - Foto: Nicolas Krief/Rmn - Grand Palais Paris

Paris - «Paris, Texas», «Der Himmel über Berlin» und «Der amerikanische Freund»: Auszüge aus Filmen des Regisseurs Wim Wenders, die ab Donnerstagabend im Pariser Grand Palais zu sehen sein werden.

«(E)motion» heißt die riesige kinematographische Installation. Das sei weder Kino noch Architektur, sagte der 73-Jährige. Man gehe in einem Film spazieren, erklärte der Autorenfilmer und Fotograf in einem Video des Grand Palais.

Auszüge aus 16 seiner Filme sollen auf die riesige Glas- und Eisenstruktur projiziert werden. Wenders nennt die Installation auch ein «plastisches nicht identifizierbares Objekt». Sie ist bis zum 22. April ab neun Uhr abends bis Mitternacht kostenlos zu sehen. Es ist das erste Mal, dass Wenders ein solches Projekt präsentiert. Man habe diesen monumentalen Bau noch nie mit einem filmischen Universum bespielt, sagte er in einem Interview. Das sei hoch kompliziert gewesen.

Wenders vergleicht die Installation mit einem Kaleidoskop, bei dem man nicht wisse, wo die Architektur beginnt und der Film aufhört. Zwischen den tanzenden Kindern aus seinem ersten 3D-Film «Pina», einer Hommage an die 2009 gestorbene Choreographin Pina Bausch, und dem verführerischen Lächeln von Nastassja Kinski aus «Paris, Texas» gibt es keine inhaltliche Verbindung. Bei der Installation gehe es vor allem um Stimmungen und Emotionen, wie das Grand Palais mitteilte.

@ dpa.de