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Festspiele, Musik

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02.08.2020 - 10:34:09

Klassik-Festival - «Elektra» in Salzburg - Frenetischer Jubel mit Maske. Gelingen große Festspiele in Corona-Zeiten? In Salzburg wurde dafür größter Aufwand betrieben. Ab sofort drücken viele Kultur-Interessierte den Machern die Daumen.

  • Salzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

    Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler (l), Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Ehefrau Christina Rößlhuber vor Beginn der «Elektra»-Premiere. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

    Strenge Hygiene-Auflagen bei den Salzburger Festspielen. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

    Gelingt in Salzburg der Test für Kultur-Veranstaltungen?. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

    Gäste kommen festlich gekleidet zur Eröffnung der Salzburger Jubiläumsfestspiele. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

    Um Abstand zu gewähren, ist jeder zweite Sitzplatz der Zuschauerränge vor der Bühne des «Jedermann» mit Gurten gesperrt. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele - Foto: Franz Neumayr/APA/dpa

    Literaturnobelpreisträger Peter Handke kommt zur Eröffnungs-Premiere. Foto: Franz Neumayr/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele 2020 - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

    Ohne Masken - aber mit Abstand: Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler (l), Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Ehefrau Christina Rößlhuber. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele - Foto: Franz Neumayr/APA/dpa

    Prominenz in Salzburg: Moderatorin Katja Burkard. Foto: Franz Neumayr/APA/dpa

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    Die Salzburger Jubiliäumsfestspiele beginnen in der Felsenreitschule mit der Oper «Elektra» von Richard Strauss. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

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    «Elektra» in Zeiten von Corona: Bei der Freiluft-Übertragung sind die Reihen gelichtet. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

  • Salzburger Festspiele 2020 - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

    Tobias Moretti als Jedermann und Caroline Peters als Buhlschaft. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

Salzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Franz Neumayr/APA/dpaSalzburger Festspiele 2020 - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Franz Neumayr/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele - Foto: Barbara Gindl/APA/dpaSalzburger Festspiele 2020 - Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

Salzburg - Die Salzburger Jubiläumsfestspiele 2020 sind am Samstagabend mit einer frenetisch bejubelten Neuinszenierung von Richard Strauss' einaktiger Oper «Elektra» eröffnet worden.

Das weltgrößte Musik- und Theaterfestival, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, findet wegen der Corona-Pandemie unter strengen Hygienebestimmungen statt. Es ist eines der wenigen Musikfestivals in Europa, das nicht abgesagt wurde, und dauert bis Ende August. 

Die 1909 in Dresden uraufgeführte Oper auf ein Libretto von Hugo von Hofmannsthal (nach Sophokles' Tragödie) gleicht einer musikalischen Gewalttour. Unterbrochen von nur wenigen Inseln der Innigkeit ergießt sich ein fast pausenloser, orgiastischer Klangstrom über das Publikum, mit dem der Komponist das antike Drama um die blutige Rache der Königstochter Elektra an ihrer Mutter Klytämnestra, die ihrerseits ihren Gemahl Agamemnon auf dem Gewissen hat, genial in Töne setzte. Die drei weiblichen Hauptrollen wurden von den Sopranistinnen Ausrine Stundyte (Elektra), Asmik Grigorian (Chrysosthemis) und Tanja Ariane Baumgartner (Klytämnestra) unterschiedslos auf höchstem Niveau interpretiert.

Dirigent Franz Welser-Möst am Pult der Wiener Philharmoniker mit der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor gelang es, die Klangmassen ebenso kontrolliert zu forcieren, wie er sie in entscheidenden Momenten zu bändigen verstand, um die enorm geforderten Sängerinnen nicht zuzudecken. Regisseur Krzysztof Warlikowski hatte das Stück im Milieu eines Mafiaclans angesiedelt, der über Generationen hinweg in Blutrache verstrickt ist.

© dpa-infocom, dpa:200801-99-07817/16

@ dpa.de