Indien, Notfälle

Dramatische Szenen in Indien: Eine belebte Fußgängerbrücke bricht in sich zusammen, zahlreiche Menschen werden Medienberichten zufolge in den Tod gerissen.

31.10.2022 - 01:01:37

Medien: Mindestens 90 Tote bei Brückeneinsturz in Indien. Die Brücke war erst kürzlich wiedereröffnet worden.

  • Rettungskräfte sind bei Dunkelheit im Einsatz, nachdem eine Brücke über dem Machchu-Fluss eingestürzt ist. - Foto: Rajesh Ambaliya/AP/dpa

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  • Eine jahrhundertealte Hängebrücke stürzte in den Fluss und riss Hunderte von Menschen in die Tiefe. - Foto: Ajit Solanki/AP/dpa

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Rettungskräfte sind bei Dunkelheit im Einsatz, nachdem eine Brücke über dem Machchu-Fluss eingestürzt ist. - Foto: Rajesh Ambaliya/AP/dpaEine jahrhundertealte Hängebrücke stürzte in den Fluss und riss Hunderte von Menschen in die Tiefe. - Foto: Ajit Solanki/AP/dpa

Die Zahl der Toten beim Einsturz einer Hängebrücke über einem Fluss im Westen Indiens hat sich auf mindestens 90 erhöht. Der Sender NDTV nannte die Zahl von 91 Toten, «The Times of India» von befürchteten mindestens 90 Opfern. Zudem seien etwa 100 Menschen verletzt worden.

Das Unglück habe sich in Morbi im Bundesstaat Gujarat ereignet, meldeten die Zeitung «The Times of India» und lokale Medien. Viele Opfer seien ins Wasser gefallen. Ein großer Rettungseinsatz sei im Gange. Helfer waren auch in Booten unterwegs.

Brücke nach Sanierungsarbeiten wiedereröffnet

Die über den Fluss Machchhu führende Fußgängerbrücke sei nach Sanierungsarbeiten erst diese Woche wiedereröffnet worden, hieß es weiter. Das Bauwerk stamme aus dem 19. Jahrhundert. Zum Zeitpunkt des Einsturzes seien viele Menschen auf der Hängebrücke gewesen. Laut «The Times of India» waren es rund 400 Menschen, dem Sender NDTV zufolge gar etwa 500 Menschen. Eine Untersuchung sei im Gange, sagte Gujarats Arbeitsminister Brijesh Merja NDTV.

Auf Bildern und Videos in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie das Bauwerk in der Mitte auseinanderzubrechen scheint und mehrere Menschen sich festklammern, um nicht ins Wasser zu stürzen.

Zu der Ursache gab es zunächst keine offiziellen Angaben. In Medienberichten hieß es, möglicherweise habe die Konstruktion der Last zu vieler Menschen nicht standgehalten. Das Büro von Premierminister Narendra Modi kündigte auf Twitter Entschädigungen für die Familien der Opfer an.

@ dpa.de