Vorhersage, Glätte

Die Nacht war in Deutschland wieder verbreitet bitterkalt.

15.12.2022 - 09:09:08

Glatteis macht Teilen Süddeutschlands weiter zu schaffen. Vor allem im äußersten Süden Deutschlands kann es weiterhin sehr rutschig sein - mit Folgen für den Verkehr.

  • Morgendlicher Berufsverkehr im baden-württembergischen Rottweil. In der Nacht auf Donnerstag krachte es vielerorts auf den Straßen. - Foto: Silas Stein/dpa

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  • Ein Streuwagen fährt über eine Straße in Lahr. - Foto: Ingo Schneider/Badische Zeitung/dpa

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  • Qualm und Dampf steigt aus zahllosen Schornsteinen an einem kalten Wintermorgen in der Leipziger Südvorstadt auf. Auch in Sachsen sind die Temperaturen in der Nacht eisig kalt gewesen. - Foto: Jan Woitas/dpa

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Morgendlicher Berufsverkehr im baden-württembergischen Rottweil. In der Nacht auf Donnerstag krachte es vielerorts auf den Straßen. - Foto: Silas Stein/dpaEin Streuwagen fährt über eine Straße in Lahr. - Foto: Ingo Schneider/Badische Zeitung/dpaQualm und Dampf steigt aus zahllosen Schornsteinen an einem kalten Wintermorgen in der Leipziger Südvorstadt auf. Auch in Sachsen sind die Temperaturen in der Nacht eisig kalt gewesen. - Foto: Jan Woitas/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Donnerstagvormittag seine Glatteis-Unwetterwarnung aufgehoben. Die Glatteis-Lage im Süden Deutschlands entspanne sich vorübergehend, teilten die Meteorologen mit. Glätte im Süden und Schneefall im Norden seien regional jedoch weiterhin möglich.

Am frühen Morgen hatte für den äußersten Süden Deutschlands wegen Glatteis-Gefahr eine Unwetterwarnung des DWD gegolten. Möglich seien Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr sowie Schäden an der Infrastruktur, zum Beispiel an Strommasten und -leitungen, hatte es geheißen.

Der aktuellen Vorhersage zufolge muss in der Nacht zum Freitag südlich der Donau erneut mit gefrierendem Regen und Glatteis-Bildung gerechnet werden. «Unwetter ist möglich», hieß es vom DWD.

Zahlreiche Unfälle in der Nacht

In der Nacht auf Donnerstag krachte es vielerorts auf den Straßen. Auf den Autobahnen 9 und 99 bei München kam es zu über einem Dutzend Unfällen mit 23 beteiligten Fahrzeugen. Insgesamt entstand dabei ein Schaden von rund 120.000 Euro. Ein Mensch sei leicht verletzt worden, teilte die Freisinger Polizei mit.

Auf der A8 in Oberbayern verursachte ein Lkw-Unfall auf schneebedeckter Fahrbahn eine Vollsperrung. Ein Lastwagen war am frühen Donnerstagmorgen bei Odelzhausen im Kreis Dachau ins Schlingern gekommen, woraufhin der Lkw-Anhänger umkippte. Der Polizei zufolge blieb der Fahrer unverletzt. Die A8 wurde um die Unfallstelle herum in Richtung München vorerst voll gesperrt.

Gefrierender Regen im Süden

Bereits am Mittwoch machte gefrierender Regen Teilen Süddeutschlands zu schaffen. Am Münchner Airport hatten Flugzeuge zwischenzeitlich weder starten noch landen können.

Das Bahn-Unternehmen Go-Ahead Bayern meldete am Donnerstagmorgen einige beschädigte Züge als Folge des Eisregens vom Mittwoch. Deswegen sei der Zugbetrieb reduziert. Unter anderem fallen demnach Züge auf der Strecke Augsburg-München und Augsburg-Ulm aus. Besonders im Augsburger Netz seien die Fahrzeuge «dem Blitzeis nicht gewachsen», teilte das Unternehmen mit.

@ dpa.de