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Medien, Fernsehen

Die Komikerin meint es ernst.

09.07.2020 - 17:32:09

Neues Video - Carolin Kebekus knöpft sich erneut die Kirche vor. Sie greift die katholische Kirche in der Frauenfrage an. Frauen würden in der Kirche systematisch kleingehalten - das müsse sich ändern.

Köln - Carolin Kebekus (40) geht erneut hart mit der katholischen Kirche ins Gericht. Ein Video der Komikerin, das am Donnerstag veröffentlicht wurde, befasst sich mit der Rolle der Frauen in kirchlichen Institutionen - und lässt daran kein gutes Haar.

Kebekus rappt im sakralen Gewand: «Der Vater, der Sohn, der heilige Geist. Drei Männer, keine Frau, oh mein Gott, ist das dreist.» Später im Text heißt es: «Nächster Papst wird eher 'n Heide, als jemand mit ner Scheide. Wir haben euch gewaschen, euch die Kutten gebracht, zum Dank habt ihr uns alle dann zu Nutten gemacht.» Die Botschaft: Frauen werden in der Kirche systematisch kleingehalten.

Dazu muss man wissen: Kebekus und die Kirche haben eine längere Vorgeschichte. 2013 nahm der Westdeutsche Rundfunk (WDR) eine Kirchensatire von ihr aus dem Programm, in der sie als Nonne und Messdiener verkleidet Kirchenkritik rappte und nicht mit frivolen Gesten sparte. Der WDR verwies damals auf die Regelungen des WDR-Gesetzes, Kebekus wertete es als Zensur. Für einen Beitrag in der «heute-show» bewarb sie sich zudem spaßeshalber bei den deutschen Bischöfen als Päpstin. Das stieß nicht auf große Gegenliebe.

Über ihr neues Video sagte Kebekus der Deutschen Presse-Agentur, dass sie vor ein paar Jahren aus der Kirche ausgetreten sei. «Da meine Eltern aber früher bei uns in der Gemeinde sehr aktiv waren und ich dies noch sehr positiv in Erinnerung habe, kann ich diese Verbundenheit mit der Gemeinde und die Sehnsucht gläubiger Frauen nach Gleichberechtigung absolut nachvollziehen.»

Für sie sei es ein «riesiges Rätsel», warum man nicht das Engagement dieser Frauen nutze. «Die Kirche geht den Bach runter und da stehen schlaue, hochintelligente, studierte Frauen voller Liebe für ihre Kirche und wollen einfach nur helfen, dürfen aber nicht», sagte sie. «Das muss sich ändern!»

© dpa-infocom, dpa:200709-99-735234/2

@ dpa.de

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