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Auszeichnungen, Leute

Der Preisträger Amartya Sen war aus den USA zugeschaltet, und der Laudator musste sich vertreten lassen: Preisverleihung in Corona-Zeiten.

19.10.2020 - 11:58:02

Globale Gerechtigkeit - Friedenspreis des Buchhandels für Amartya Sen

zu überlassen. VW ist mit seinen Marken MAN, Scania und Volkswagen Caminhoes e Onibus stark vor allem in Europa und Südamerika - doch mit dem Vorsprung auf dem amerikanischen Markt sind die Stuttgarter von Daimler bei schweren Lkws Weltmarktführer. Vor allem Daimlers Lkw-Marke Freightliner und die Busse von Thomas Built sind in den USA bekannt.

Unter anderem die Corona-Krise war für die Gespräche von Volkswagens Nutzfahrzeugsparte mit den zaudernden Navistar-Großaktionären nicht förderlich. Zudem wollten der US-Starinvestor Carl Icahn und Mark Rachesky mit seinem Hedgefonds MHR mehr Geld für ihre Anteile. Auch die im September von zunächst 35 auf 43 Dollar je Aktie erhöhte Offerte war ihnen dem Vernehmen nach nicht genug. Nachdem VW Mitte der Woche nun ein Ultimatum bis diesen Freitag gesetzt hatte, ging es dann schnell. Nun sollen es 44,50 Dollar je Papier sein.

Die grundsätzliche Einigung stehe unter dem Vorbehalt einer für Traton zufriedenstellenden Buchprüfung und dem Abschluss des Verschmelzungsvertrages, hieß es von Volkswagen. 44,50 Dollar seien eine akzeptable Basis für den Abschluss bindender Vereinbarungen, schrieb das Traton-Management in einem Brief an Navistar-Chef Troy Clarke. Dieser hatte wiederum zuvor am Freitagnachmittag per Brief in Aussicht gestellt, dass ein solches Angebot die Zustimmung von Icahn und Rachesky finden würde.

Das Nutzfahrzeuggeschäft von VW und auch anderen Anbietern leidet ganz besonders unter der Corona-Krise - kaum ein Spediteur bestellte in den ersten sechs Monaten des Jahres teure, große Laster inmitten der Unsicherheiten rund um die globale Wirtschaft. Aber auch ohne Covid-Pandemie stand der Branche eine schwache Phase bevor, weil das Geschäft stark mit Wirtschaftszyklen schwankt. Traton will zudem im großen Stil die Kosten senken. Bei MAN stehen 9500 von insgesamt rund 39 000 Jobs auf dem Spiel, auch bei Scania sollen 5000 Stellen wegfallen.

@ dpa.de