USA, Unwetter

Der arktische Sturm «Elliott» hat Teile der USA weiter im Griff.

25.12.2022 - 11:49:54

Weiter Schneestürme und extreme Kälte in den USA: 28 Tote. Bislang wurden 28 Tote gemeldet. In einigen Landesteilen wurden bis zu Minus 40 Grad gemessen.

  • Ein einsamer Fußgänger in Schneeschuhen geht über den Colonial Circle, während sich die St. John's Grace Episcopal Church in Buffalo  inmitten eines Schneesturms aus dem Schneetreiben erhebt. - Foto: Derek Gee/The Buffalo News/AP/dpa

    Derek Gee/The Buffalo News/AP/dpa

  • Ein Wintersturm zieht an Heiligabend durch den Westen New Yorks. Extreme Minustemperaturen, Eiswind und heftige Schneefälle führten vielerorts zu Stromausfällen - und forderten bereits mehrere Todesopfer. - Foto: Jeffrey T. Barnes/FR171450 AP/dpa

    Jeffrey T. Barnes/FR171450 AP/dpa

Ein einsamer Fußgänger in Schneeschuhen geht über den Colonial Circle, während sich die St. John's Grace Episcopal Church in Buffalo  inmitten eines Schneesturms aus dem Schneetreiben erhebt. - Foto: Derek Gee/The Buffalo News/AP/dpaEin Wintersturm zieht an Heiligabend durch den Westen New Yorks. Extreme Minustemperaturen, Eiswind und heftige Schneefälle führten vielerorts zu Stromausfällen - und forderten bereits mehrere Todesopfer. - Foto: Jeffrey T. Barnes/FR171450 AP/dpa

In weiten Teilen der USA wird das Weihnachtsfest von den Auswirkungen eines heftigen Wintersturms überschattet. Bislang seien mindestens 28 Menschen in elf Bundesstaaten im Zusammenhang mit extremer Kälte, Eiswinden und starkem Schneefall gestorben, berichtete der Sender NBC am Samstagabend unter Berufung auf Behördenangaben.

In Erie County im Bundesstaat New York kamen am Samstag mindestens drei Menschen ums Leben, wie der Verantwortliche aus dem Bezirk, Marc Poloncarz, auf Twitter bestätigte. Bei zwei von ihnen seien die Rettungsdienste nicht rechtzeitig eingetroffen, hieß es in der «New York Times». Grund dafür sei der starke Schneefall gewesen. Nicht einmal Schneepflüge hätten die Straßen noch räumen können, hieß es.

Tweet Marc Poloncarz

Das Zentrum des Sturms habe sich zwar Richtung Norden verlagert und befinde sich nun über dem Osten Kanadas, schrieb der US-Wetterdienst auf Twitter. Die Region um die Großen Seen («Great Lakes») im Nordosten der USA bleibe weiterhin stark betroffen. Dort sei auch am Sonntag starker Schneefall zu erwarten, der in Kombination mit starken Windböen örtlich zu schneesturmartigen Bedingungen führen könne, hieß es.

Der Wintersturm hält die USA seit dem Vorweihnachtstag in Atem. Mehr als 200 Millionen Menschen hatten Unwetterwarnungen erhalten. Zunächst waren vor allem der Norden und der mittlere Westen des Landes betroffen. Doch auch in Bundesstaaten im Süden des Landes gab es Warnungen vor extremem Frost. Mehrere Bundesstaaten, darunter New York, riefen den Notstand aus.

@ dpa.de