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Kultur, nd.DerTag / nd.DieWoche

Berlin - Etwa 3000 K?nstler und Publizisten mussten im vergangenen Jahr ganz ohne Krankenversicherung auskommen; bei 10.000 Betroffenen aus der Kultur- und Medienbranche hat die K?nstlersozialkasse Vollstreckungsverfahren wegen ausstehender Beitragszahlungen ausgel?st.

14.01.2021 - 16:12:40

nd.DerTag: Tausende K?nstler in Deutschland wegen Lockdown ohne Sozialversicherung

Berlin - Etwa 3000 K?nstler und Publizisten mussten im vergangenen Jahr ganz ohne Krankenversicherung auskommen; bei 10.000 Betroffenen aus der Kultur- und Medienbranche hat die K?nstlersozialkasse Vollstreckungsverfahren wegen ausstehender Beitragszahlungen ausgel?st. Das ergab eine Anfrage der kulturpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Simone Barrientos, an die Bundesregierung, ?ber deren Ergebnisse die Tageszeitung "nd.Der Tag" (Freitagausgabe) berichtet . In der Anfrage ging es um die Lebensumst?nde von rund 200.000 KSK-Versicherten in der Pandemie, in der f?r viele Kunst- und Kulturschaffende wegen der Lockdown-Ma?nahmen die Eink?nfte weggebrochen sind. Die K?nstlersozialkasse dient der sozialen Absicherung von Menschen in Kreativberufen

"Die Zahlen zeigen, dass sich die Lage der Betroffenen seit Beginn der Coronakrise existenziell zuspitzt", erkl?rte Barrientos zur Auskunft der Bundesregierung. Sie sei ersch?ttert dar?ber, "dass in einem der reichsten L?nder der Welt so prek?re Verh?ltnisse zugelassen werden". Die Linke kritisiert, dass die staatlichen Hilfen nicht verhindern konnten, dass Tausende Freiberufler und Selbstst?ndige in ihrer beruflichen Existenz gef?hrdet sind und inzwischen ohne Krankenversicherung dastehen. Weitere 10.000 K?nstler und Publizisten m?ssen ihre Mitgliedschaft in der K?nstlersozialkasse ruhen lassen, weil sie in die so genannte Hartz-IV-Grundsicherung abgedr?ngt wurden. Barrientos fordert das Ende von Zwangsvollstreckungen in der Branche. Die Kultur- und Kreativwirtschaft sei ein nicht zu untersch?tzender Wirtschaftsfaktor und zugleich elementar f?r den gesellschaftlichen Zusammenhalt "und damit demokratierelevant".

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