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Dienstleistungen, Gesundheit

Veranstalter in ganz Deutschland fürchten sich um ihre Zukunft.

23.06.2020 - 09:34:05

Corona-Krise - «Night of Light» wirbt für Veranstalter. Mit einer Licht-Aktion machten sie in der Nacht auf sich aufmerksam.

  • Aktion Night of Light - München - Foto: Peter Kneffel/dpa

    Der Fernsehturm auf dem Olympiagelände in München. Foto: Peter Kneffel/dpa

  • Aktion «Night of Light» - Potsdam - Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

    Das Schloss Sanssouci in Potsdam. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

  • Aktion «Night of Light» - Leipzig - Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

    Das Völkerschlachtdenkmal, Wahrzeichen der Stadt Leipzig. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

  • Aktion Night of Light - Insel Rügen - Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

    Die Seebrücke im Ostseebad Sellin. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

  • Aktion «Night of Light» - Berlin - Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

    Das Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

  • Aktion Night of Light - Frankfurt am Main - Foto: Boris Roessler/dpa

    Die Alte Oper in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa

Aktion Night of Light - München - Foto: Peter Kneffel/dpaAktion «Night of Light» - Potsdam - Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpaAktion «Night of Light» - Leipzig - Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpaAktion Night of Light - Insel Rügen - Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpaAktion «Night of Light» - Berlin - Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpaAktion Night of Light - Frankfurt am Main - Foto: Boris Roessler/dpa

Berlin - Mit leuchtenden Mahnmalen hat die Veranstaltungsbranche am Montagabend auf ihre Lage in der Corona-Krise hingewiesen. Dafür wurden in zahlreichen Städten wichtige Bauwerke in rotes Licht getaucht.

«Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen», hieß es zur Begründung. Deutschlandweit wurden zahlreiche Gebäude angestrahlt, in Berlin etwa das Maxim Gorki Theater oder das Brandenburger Tor.

Auf der Internetseite der Veranstalter waren am Abend zu Beginn der Aktion bundesweit und im angrenzenden Ausland rund 8900 Gebäude verzeichnet, die angestrahlt werden sollten. Knapp 8200 Firmen hatten sich angemeldet. Beteiligen wollten sich unter anderem Betreiber von Eventlocations, Hallen, Kinos und Kleinkunst-Theatern sowie Technikausstatter, Messebauer, Zeltverleiher oder Tagungshotels.

Wegen der behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise sei einem riesigen Wirtschaftszweig praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden, hatten die Organisatoren rund um den Essener Eventlocation-Betreiber Tom Koperek im Vorfeld berichtet. Seit Mitte März mache die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr.

Dagegen setzten die Betroffenen «ein leuchtendes Mahnmal und einen flammenden Appell der Veranstaltungswirtschaft zur Rettung unserer Branche», statt der existierenden Kredit-Programme sei «echte Hilfe» benötigt. Dazu solle ein «Branchendialog mit der Politik» dienen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden.

© dpa-infocom, dpa:200623-99-529017/2

@ dpa.de