Nachhaltigkeit, Getränke

Taunusstein - Ausgabe 01_2023

24.01.2023 - 11:17:46

Hauptmotiv für das Trinken von Leitungswasser: Geld sparen / #hahntrinker FaktenCheck - Wissenswertes zum Trinken von Leitungswasser

Motive: Warum trinken Menschen Leitungswasser?

Spritzig oder still: Der Siegeszug der Wassersprudler und Wasserfilter

Umwelt: Hahntrinker tun dem Klima gut

Motive: Warum trinken Menschen Leitungswasser?

Der wichtigste Grund, weshalb Menschen Leitungswasser trinken, ist wirtschaftlicher Natur: 91 Prozent der befragten Hahntrinker stimmten 2022 der Aussage zu, dass "ich durch das Trinken von Leitungswasser Geld sparen kann" (Quelle: NielsenIQ Homescan Panel Views Mai 2019 / Juni 2020 / Mai 2021 / Mai 2022). Dies ist ein deutlicher Zuwachs von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie jetzt die Wasserstudie 2022 von Nielsen im Auftrag von BRITA zeigt. An zweiter Stelle rangiert das Motiv "Leitungswasser ist genauso gesund wie Mineralwasser" (89 Prozent) gefolgt von "ich trinke Leitungswasser, weil es besser für die Umwelt ist" (76 Prozent).

Tatsächlich ist das Trinken von Wasser aus dem Hahn deutlich günstiger als aus der Flasche: Der Preis von Mineralwasser liegt durchschnittlich bei 41 Cent pro Liter (Quelle: Statista). Dieselbe Menge an Leitungswasser kostet im Gegensatz dazu lediglich rund 0,2 Cent (Quelle: Destatis.de - Statistisches Bundesamt). Auch gesprudeltes und gefiltertes Leitungswasser ist günstiger als Mineralwasser mit Kohlensäure: Der Preis für einen Liter gesprudeltes Leitungswasser liegt bei ca. 12 Cent (Quelle: BRITA). Gefiltertes Leitungswasser kostet ungefähr 5 Cent pro Liter (Quelle: AC Nielsen Market Track, LEH + DM + KWH o ALN, YTD Juni 2022). Wenn ein Erwachsener seinen täglichen Wasserbedarf von etwa 1,5 Litern Flüssigkeit (Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. und Verbraucherzentrale) mit gefiltertem Leitungswasser deckt, kostet dies im Jahr rund 27 Euro, bei gesprudeltem Leitungswasser fallen jährlich rund 66 Euro an. Wer Mineralwasser aus der Flasche nutzt, bezahlt bei einem durchschnittlichen Literpreis von 41 Cent (Quelle: Statista) gemessen am täglichen Bedarf von 1,5 Litern Flüssigkeit immerhin rund 225 Euro.

Mit 37 Prozent bilden die Menschen, die "hauptsächlich Leitungswasser" trinken, 2022 die größte Gruppe der Wasserkonsument:innen - 2019 lag dieser Wert noch bei 29 Prozent. In der aktuellen Studie geben 34 Prozent der Befragten an, "hauptsächlich gekauftes Mineralwasser" zu trinken, die restlichen 30 Prozent trinken sowohl Mineralwasser als auch Leitungswasser. Insgesamt wechselten 1,4 Millionen Mineralwasser-Haushalte 2022 zu Leitungswasser.

"Vor dem Hintergrund einer hohen Inflation, steigender Preise von Mineralwasser und dem wachsenden Klimabewusstsein erwarten wir, dass zukünftig noch mehr Menschen von Flaschenwasser auf Leitungswasser umsteigen werden", prognostiziert Steffen Fölsch, Senior Specialist Marketing PR beim Wasserexperten BRITA.

Spritzig oder still: Der Siegeszug der Wassersprudler und Wasserfilter

Während 2019 erst ein Drittel aller Leitungswasser-Trinker ihr Wasser gesprudelt hatten, sind es 2022 bereits 48 Prozent. Bezogen auf alle Haushalte in Deutschland gibt es heute in knapp jeder dritten Küche einen Wassersprudler. Das Ziel, durch Trinken von Leitungswasser Geld zu sparen, wird auch hier deutlich: Die Hälfte der Nutzer von Wassersprudlern stimmt der Aussage zu: "Wenn ich meinen Zylinder austauschen muss, achte ich hauptsächlich auf den Preis und nicht auf die Marke des Zylinders".

Der kontinuierliche Aufwärtstrend von Wasserfiltern setzt sich laut Nielsen-Studie auch 2022 fort. Ein Fünftel der Trinker von Leitungswasser nutzen einen Wasserfilter (22 Prozent). Das sind 1,4 Millionen mehr Haushalte als 2019. Die Mehrheit (88 Prozent) nutzt den Filter vor allem zur Zubereitung von Kaffee, Tee und anderen Getränken.

Umwelt: Hahntrinken für das Klima

Die Studie zeigt zudem, dass Dreiviertel der Leitungswassertrinker überzeugt sind, dass diese Art des Trinkens besser für die Umwelt ist. Verschiedene Studien belegen, dass der Umstieg von Flaschenwasser auf Leitungswasser zu positiven Klimaauswirkungen führt und die persönliche Klimabilanz im Alltag ohne großen Aufwand verbessert. Gekühltes und gesprudeltes Wasser aus dem Hahn in der Küche verursacht bis zu 50mal weniger CO2 im Vergleich zu Mineralwasser aus der Flasche. Die Klimabelastung eines gesprudelten Liters Leitungswasser beträgt nur knapp 5,7 g CO2e im Gegensatz zu rund 274 g CO2e eines Liters Mineralwasser.

Dies sind Ergebnisse des Gutachtens "Product Carbon Footprint (PCF) von Mineral- und Trinkwasser" des Berliner Audit-Unternehmens GUTcert im Auftrag des Umweltverbandes a tip: tap e. V., gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.

Das ungünstige Abschneiden des Mineralwassers bei der Klimabelastung geht vor allem auf das Konto der Herstellung der Flaschen, die mehr als die Hälfte der Klimaemissionen des meistgekauften Getränks verursachen. Ins Gewicht fallen bei den Klimagasen zudem die Transporte der Flaschen: die Distribution der abgefüllten Flaschen in LKWs zum Einzelhandel sowie der Transport der Wasserflaschen vom Einkauf nach Hause haben in dem Berliner Gutachten einen Anteil von mehr als 18 Prozent.

Letztendlich spiegeln diese Zahlen wider, wie vielschichtig und komplex der Produkt-Lebensweg des Mineralwassers vom Brunnen bis zum Wasserglas ist. Dagegen sind die Prozess-Schritte von Leitungswasser simpel: Förderung des Wassers in Tiefbrunnen - Behandlung im Wasserwerk - Transport durch das Rohrsystem bis zum Wasserhahn in der Küche. Diese Einfachheit ermöglicht auch den günstigen Preis für Hahnwasser.

Mit dem Trinken von Leitungswasser Rohstoffe einsparen

Wer Wasser aus dem Hahn trinkt, spart fossile Rohstoffe ein, denn Ressourcen für Verpackungen werden nicht benötigt. Entsprechend entfällt der Abfall von gebrauchten Flaschen. Dies gilt auch, wenn Leitungswasser aus dem Hahn optimiert wird. Wer beispielsweise täglich einen Liter Leitungswasser mit einem Filter aufbereitet, verursacht durch die Kartuschen im Jahresdurchschnitt lediglich 1,9 Kilogramm Abfall - der zudem beinahe komplett recycelt werden kann. Im Vergleich dazu hinterlässt dieselbe Wassermenge in Plastikflaschen immerhin 8,5 Kilogramm Abfall - also mehr als viermal so viel. Die persönlichen Einsparungen von Abfall und Ressourcen lassen sich im Umweltrechner von BRITA erfassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Leitungswassertrinken wird in Deutschland immer populärer. Dem Klima- und Ressourcenschutz bekommt dies gut, ebenso dem Geldbeutel der Verbraucher:innen. Die nachhaltige Art des Wassertrinkens etabliert sich zunehmend auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens wie zum Beispiel Büros, Schulen, Universitäten und mancherorts auch in Spitzenrestaurants. Rund um den Wasserhahn in Küchen entwickelt sich eine neue vielfältige Trinkkultur mit Wassersprudlern, Filtern und Geschmackszusätzen.

#hahntrinker - eine Nachhaltigkeitsinitiative von BRITA

BRITA engagiert sich seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit. Mit der Nachhaltigkeitsinitiative #hahntrinker unterstützt der Wasserspezialist seit 2020 mit verschiedenen Aktionen den Umstieg von Flaschenwasser zum Leitungswasser. Mehr Infos unter https://www.brita.de/hahntrinker.

Das Nachhaltigkeitsengagement von BRITA:

BRITA ist ein bedeutender Treiber des Umstiegs von Flaschenwasser auf Leitungswasser. Mehr als 20 Milliarden Liter Trinkwasser weltweit laufen pro Jahr durch BRITA Produkte - das spart Milliarden von Flaschen ein. Viele Verbraucher:innen nutzen BRITA-Wasserfilter, um die Wasserhärte zu reduzieren und den Geschmack des Leitungswassers zu optimieren. Zahlreiche Umweltschutzmaßnahmen von BRITA, wie etwa das Recyclingprogramm für gebrauchte Filterkartuschen sowie die Nutzung von Ökostrom an seinen Standorten, verbessern kontinuierlich den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens.

Zur BRITA Gruppe:

Mit einem Gesamtumsatz von 656 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2021 und 2.321 Mitarbeitenden Ende 2021 weltweit (davon 1.263 in Deutschland) ist die BRITA Gruppe eines der führenden Unternehmen in der Trinkwasseroptimierung. Ihre Traditionsmarke BRITA hält eine Spitzenposition im globalen Wasserfiltermarkt. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden ist durch 30 nationale und internationale Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten sowie Beteiligungen, Vertriebs- und Industriepartner in knapp 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten. Es betreibt fünf Produktionsstätten in Deutschland, Großbritannien, Italien und China. Gegründet 1966, entwickelt, produziert und vertreibt der Erfinder des Tisch-Wasserfilters für den Haushalt heute ein breites Spektrum innovativer Lösungen für die Trinkwasseroptimierung, für den privaten (Tisch-Wasserfilter, leitungsgebundene Systeme, Sprudler sowie die BRITA Integrated Solutions für Elektroklein- und -großgeräte namhafter Hersteller) und den gewerblichen Gebrauch (Lösungen für Hotellerie, Gastronomie, Catering und Vending) sowie leitungsgebundene Wasserspender für Büros, Schulen, die Gastronomie und den hygienesensiblen Care-Bereich (Krankenhäuser, Pflegeheime). Seit 2016 setzt sich BRITA gemeinsam mit Whale and Dolphin Conservation (WDC) für den Schutz der Ozeane vor Plastikmüll und damit den Schutz von Walen und Delfinen ein.

Weitere Informationen: www.brita.de

Quelle: NielsenIQ Homescan Panel Views Mai 2019 / Juni 2020 / Mai 2021 / Mai 2022

Pressekontakt:

BRITA SE

Steffen Fölsch
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