Klima, Umwelt

Sollen Kinder freitags in die Schule oder auf die Straße gehen? Annette Frier hat eine klare Antwort parat.

17.03.2019 - 13:40:06

Schauspielerin - Annette Frier würde Kindern Demo-Teilnahme erlauben

Köln - Annette Frier (45) würde ihren Kindern die Teilnahme an den «Fridays for Future»-Demos erlauben. «Ich sehe da die Schule des Lebens auf jeden Fall als größeren Wissensbonus als die konkrete Matheaufgabe», sagte die Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Die Kundgebungen für mehr Klimaschutz finden während der Schulzeit statt. Frier ist Mutter von zehn Jahre alten Zwillingen.

«Es ist auch völlig klar, dass der Politik da der Arsch auf Grundeis geht», sagte Frier. «Es gibt nichts Schlimmeres als weinende oder empörte Kinder. PR-mäßig ist das der Mega-GAU - das setzt die Politiker enorm unter Druck. Nichts kann authentischer sein, als dass diejenigen, die die Klimaveränderung am meisten betreffen wird, sagen: Was soll das?»

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Österreich - Brenzlige Szenen bei Weltrekord-Feuer. Sorgen der Klimaschützer schlugen sie in den Wind. Schlussendlich hatten sie mit anderen heißen Problemen zu kämpfen. Die Bürger von Lustenau wollten einen riesigen Holzturm abfackeln. (Unterhaltung, 17.03.2019 - 13:40) weiterlesen...

Ermutigung und Kritik im Bundestag für Schülerproteste. Zum Auftakt einer Aktuellen Stunde gratulierte Bundestags-Vizepräsident Thomas Oppermann den Tausenden jungen Demonstranten in Berlin. «Wenn so demonstriert wird, ist das ein Beitrag zur demokratischen Willensbildung», sagte der SPD-Politiker. Kritik kam vor allem von der AfD, deren Abgeordnete forderten, die Schulpflicht durchzusetzen. Berlin - Die weltweit für mehr Klimaschutz demonstrierenden Schüler haben aus dem Bundestag viel Zuspruch, aber auch deutliche Kritik erfahren. (Politik, 15.03.2019 - 17:50) weiterlesen...

Trump rettet das Klima. Hunderte Schüler beteiligen sich in Halle/Saale an der Demo "Fridays for Future". Donald Trump rettet das Klima: "Wir haben eine Mauer um die Sonne gebaut, und Mexiko wird dafür bezahlen". (Media, 15.03.2019 - 15:24) weiterlesen...

Schüler in über 100 Staaten demonstrieren für Klimaschutz. Unter dem Motto «Fridays For Future» gab es Kundgebungen in europäischen Metropolen wie Rom, Wien, Warschau, London und auch in Dutzenden deutschen Städten. Unter anderem in Berlin, Köln, Dresden und Stuttgart zogen Tausende Schüler, Studenten und Unterstützer mit Plakaten durch die Straßen. Rund um den Globus waren mehr als 2000 Kundgebungen und Schülerstreiks in mehr als 120 Staaten angekündigt. Berlin - Hunderttausende Jugendliche haben weltweit für einen radikalen Kurswechsel hin zu mehr Klimaschutz demonstriert. (Politik, 15.03.2019 - 14:58) weiterlesen...

Für eine bessere Zukunft. Schüler, Eltern, Aktivisten und Wissenschaftler gehen in rund 100 Staaten auf die Straßen. Hier drei Demonstrantinnen in London. Weltweit werden an diesem Tag mehr als 1650 Demonstrationen für den Klimaschutz erwartet. (Media, 15.03.2019 - 13:24) weiterlesen...

Nahles: Regierung macht 2019 zum «Klimajahr». Auch angesichts der Schülerdemonstrationen für mehr Klimaschutz freue sie sich, dass die Koalition das Thema bei ihrem Spitzentreffen zur Chefsache gemacht habe, sagte Nahles. Im verabredeten «Klimakabinett» sollten verschiedene Gesetzesvorhaben koordiniert und vorangetrieben werden. Berlin - Die Bundesregierung will das laufende Jahr nach Angaben von SPD-Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles zum «Klimajahr» machen. (Politik, 15.03.2019 - 11:08) weiterlesen...