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Leute, Adel

Sie gilt als die etwas andere Royal: Herzogin Meghan.

04.08.2021 - 09:26:08

Britische Royals - Geliebt und kritisiert: Herzogin Meghan wird 40. Für britische Medien trägt sie Schuld am Riss innerhalb der Royal Family, in ihrer Heimat USA wird sie als Rassismusopfer und Vorkämpferin für Frauenrechte unterstützt.

  • Herzogin Meghan - Foto: Facundo Arrizabalaga/PA Wire/dpa

    Am 4. August wird Herzogin Meghan 40 Jahre alt. Foto: Facundo Arrizabalaga/PA Wire/dpa

  • Herzogin Meghan und Prinz Harry - Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

    Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan halten ihren Sohn Archie. Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

  • Herzogin Meghan und Prinz Harry - Foto: Toby Melville/PA Wire/dpa

    Prinz Harry (r) und Herzogin Meghan nehmen an den j?hrlichen ?WellChild Awards? teil. Foto: Toby Melville/PA Wire/dpa

  • Herzogin Meghan und Prinz Harry - Foto: Phil Nobel/Reuters POOL/AP/dpa

    Prinz Harry und seine Frau Meghan besteigen ihr Flugzeug. Foto: Phil Nobel/Reuters POOL/AP/dpa

Herzogin Meghan - Foto: Facundo Arrizabalaga/PA Wire/dpaHerzogin Meghan und Prinz Harry - Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpaHerzogin Meghan und Prinz Harry - Foto: Toby Melville/PA Wire/dpaHerzogin Meghan und Prinz Harry - Foto: Phil Nobel/Reuters POOL/AP/dpa

Der Unterschied in der Wahrnehmung auf beiden Seiten des Atlantiks dürfte vielfältige Gründe haben. Auffallend ist dabei vor allem, dass die Zeiten des royalen Aufruhrs in die Zeit der größten Rassismus-Debatte in den USA seit Jahrzehnten fielen. Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 führte zu einer Sensibilisierung bezüglich alltäglicher und struktureller Diskriminierung. So auch bei der Behandlung der US-Amerikanerin Markle in Teilen der britischen Presse, deren Berichte von vielen Amerikanern als rassistisch wahrgenommen wurden. Meghans Mutter ist schwarz.

Zudem sind Vorbehalte gegen das britische Königshaus als ewig gestrige Institution in den Vereinigten Staaten, die ihren Unabhängigkeitskrieg gegen das Vereinigte Königreich führten, weit verbreitet. Das ist für viele ein weiterer Grund, sich auf die Seite derer zu schlagen, die Windsor den Rücken zudrehen und Amerika als modernere Heimat bevorzugen. In Kalifornien kommen Meghan und Harry gut an, sie wirken locker und zugleich bescheiden.

Versöhnung bleibt fraglich

Der Zusammenprall zwischen den Traditionen des Palastes und Meghan, die Wert auf Unabhängigkeit und Meinungsfreiheit legt und dafür anfangs vom Palast gelobt wurde, war vermutlich unausweichlich. Sie sei aber nicht die Böse, gibt Royals-Expertin Emily Andrews zu bedenken - und auch der Begriff «Megxit» sei falsch, weil er Meghan als Drahtzieherin verurteile. «Die Samen waren schon gepflanzt, Harry wollte raus», sagt Andrews. Die teils rassistischen Angriffe gegen Meghan gaben ihm lediglich einen Grund. Harry wollte mit dem Auszug vor allem seine Familie beschützen. Das ist eine Konsequenz aus den Erfahrungen seiner Mutter Prinzessin Diana, die 1997 von Paparazzi verfolgt tödlich verunglückte.

Eine Versöhnung zwischen Windsor und Kalifornien ist nach wie vor möglich, die Queen selbst soll daran interessiert sein. Angeblich will sie Harry und Meghan zu ihrem Platin-Jubiläum 2022 einladen, dann sitzt sie seit 75 Jahren auf dem Thron. Fraglich ist nur, ob Störfeuer bis dahin ausbleiben. Neue Aufregung ist aber bereits in Sicht: Harry hat für 2022 seine Memoiren angekündigt.

© dpa-infocom, dpa:210730-99-625675/4

@ dpa.de