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Ausstellungen, Geschichte

Seuchen bedrohen die Menschen nicht erst seit Corona.

30.09.2021 - 15:42:09

Geschichte - Pest bis Corona: Museum beleuchtet Geschichte der Seuchen

  • Seuchen-Ausstellung in Hildesheim - Foto: Julian Stratenschulte/dpa

    Die Figur eines Pestdoktors mit einer Schnabelmaske steht im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) in der Sonderausstellung "Seuchen. Fluch der Vergangenheit - Bedrohung der Zukunft". Foto: Julian Stratenschulte/dpa

  • Seuchen-Ausstellung in Hildesheim - Foto: Julian Stratenschulte/dpa

    Kurator Oliver Gauert steht im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) in der Nachbildung eines Labors des Mediziners Paul Ehrlich in der Sonderausstellung "Seuchen. Fluch der Vergangenheit - Bedrohung der Zukunft". Foto: Julian Stratenschulte/dpa

  • Seuchen-Ausstellung in Hildesheim - Foto: Julian Str

    Kurator Oliver Gauert steht im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) zwischen Schriftrollen in einer Rekonstruktion der Bibliothek von Alexandria in der Sonderausstellung "Seuchen. Fluch der Vergangenheit - Bedrohung der Zukunft". Foto: Julian Str

Seuchen-Ausstellung in Hildesheim - Foto: Julian Stratenschulte/dpaSeuchen-Ausstellung in Hildesheim - Foto: Julian Stratenschulte/dpaSeuchen-Ausstellung in Hildesheim - Foto: Julian Str

Hildesheim zu sehen ist. Die Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, sich auf eine Zeitreise mit 30 Stationen vom Alten Ägypten bis zur Gegenwart zu begeben. Dabei können sie im nachgebauten ersten Anatomischen Theater von Padua virtuell eine Leiche sezieren oder das Original-Labor des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich (1954-1915) erleben.

Die bis zum 1. Mai 2022 laufende Schau verbindet Wissenschaft mit Medizin- und Kulturgeschichte. Die rund 850 Exponate auf einer Ausstellungsfläche von fast 2000 Quadratmetern stammen von 85 Leihgebern. Zu sehen sind etwa historische Schriften, anatomische Wachsfiguren und Instrumente, aber auch Modelle von Viren und Organen sowie Filme. Ein Highlight sei das Gemälde «Triumph des Todes» von Jan Bruegel, sagte Kurator Oliver Gauert am Donnerstag. Im Museumstrakt, der früher zu einer mittelalterlichen Kirche gehörte, wird die Pest gegenwärtig. «Der "Schwarze Tod" forderte ein Drittel aller Menschenleben in Europa und hinterließ ganze entvölkerte Zonen», sagte der Kurator. Sie wütete zwischen 1346 und 1353.

© dpa-infocom, dpa:210930-99-426942/3

@ dpa.de