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Preisgekrönte Fiktion aus Osteuropa: Polnische Krimi-Serie „Wataha – Einsatz an der Grenze Europas“ als deutsche Free-TV-Premiere im MDR und in der ARD Mediathek

03.11.2021 - 09:00:08

Preisgekrönte Fiktion aus Osteuropa: Polnische Krimi-Serie „Wataha – Einsatz an der Grenze Europas“ als deutsche Free-TV-Premiere im MDR und in der ARD Mediathek. Leipzig - Ab 9. November zeigt der MDR die ersten beiden Staffeln der polnischen Krimiserie „Wataha – Einsatz an der Grenze Europas" als deutsche Free-TV-Premiere (anschließend drei Monate ARD Mediathek). Außerdem sendet der MDR erstmals den russischen Film „Salyut-7“ über die Rettung einer sowjetischen Raumstation und bringt die russische Serie „Dostojewski“ in die ARD Mediathek.

Die polnische Krimi-Serie „Wataha – Einsatz an der Grenze Europas" spielt an der EU-Außengrenze zwischen Polen und der Ukraine, einer der gefährlichsten Grenzen Europas. Der Gebirgszug Beskiden, der die beiden Länder verbindet, gilt als eine der Hauptrouten für Menschen-, Drogen und Waffenschmuggel. Vor der einzigartigen Bergkulisse erzählt „Wataha“, eine Originalproduktion von HBO Europe, die Geschichte einer polnischen Grenzschutzeinheit – zwischen Flüchtlingsdrama und Kriminalfall.

„Unsere polnischen Nachbarn sind bekannt für ihre außergewöhnlichen Film- und Serienproduktionen. ‚Wataha‘ reiht sich hier in besonderer Weise ein. Die Serie verbindet eine packende Geschichte mit grandiosen Naturaufnahmen, die in Polen für einen regelrechten Natur- und Wanderhype gesorgt haben“, so Daniela Adomat, die beim MDR den Ankauf der Serie verantwortet.

Ab 9. November 2021 um 23.50 Uhr zeigt das MDR-Fernsehen die erste Staffel immer dienstags als Doppelfolge und ab 30. November die zweite Staffel. Bereits ab 10. November sind alle zwölf Folgen der beiden Staffeln für drei Monate in der ARD Mediathek abrufbar.

„Wataha“ läuft innerhalb des MDR-Programmschwerpunktes „Preisgekröntes Kino aus Osteuropa“, der im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet ist. Der MDR versteht sich als Fenster Richtung Osten und nimmt deshalb regelmäßig die vitale Film- und Serienlandschaft Osteuropas und Russlands in den Fokus. Neben der polnischen Krimiserie wird im November auch die preisgekrönte russische Serie „Dostojewski“ anlässlich des 200. Geburtstags des Schriftstellers ausgestrahlt (ab 1. Nobvember um 00.35 Uhr). Die 7-teilige Serie aus dem Jahr 2010 war mehrfacher Preisträger des russischen Golden Eagle Awards und wurde bereits 2013 vom MDR synchronisiert. Ab 4. November 2021 ist die komplette Serie mit allen sieben Folgen erstmals auch in der Mediathek zu sehen (30 Tage online abrufbar).

Premiere im MDR-Fernsehen hat auch der Film „Salyut-7“. In großartigen Bildern erzählt die russische Produktion die dramatische Geschichte um die Rettung der sowjetischen Raumstation Salyut-7 (Winner Nika Award und Golden Eagle). Die weitgehend fiktive Handlung ist angelehnt an die Ereignisse der Sojus-T-13-Mission zur Rettung der sowjetischen Raumstation im Jahr 1985, die als eine der bedeutendsten Leistungen der bemannten Raumfahrt gilt. Zu sehen am Samstag, 20. November um 23.05 Uhr im MDR-Fernsehen und anschließend 30 Tage in der ARD Mediathek.

Zum Inhalt der Serien

„Wataha – Einsatz an der Grenze Europas" – Staffel 1 und 2: Bei einem Bombenanschlag auf einen Grenzposten sterben die Mitglieder einer Grenzschutzeinheit. Lediglich Hauptmann Wiktor Rebrow überlebt das Attentat schwer verletzt. Er wird von der ermittelnden Staatsanwaltschaft verdächtigt, am Attentat beteiligt gewesen zu sein. Um seine Unschuld zu beweisen, und weil er nicht glaubt, dass auch seine Freundin Ewa zu den getöteten Kolleginnen und Kollegen zählt, begibt sich Rebrow im Alleingang auf die Suche nach den Tätern und will den Grund des Verbrechens aufdecken. Auch auf Polizeiebene ist man entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, dafür wird eine neue Einheit aus Grenzschützern gebildet, ein sogenanntes „Rudel“ (polnisch „wataha“).

In der zweiten Staffel, die vier Jahre nach dem Anschlag auf den Grenzposten spielt, werden im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet in einem stillgelegten Kohlemeiler die Leichen von 21 Flüchtlingen gefunden. Staatsanwältin Dobosz leitet erneut die Ermittlungen und stellt schnell fest, dass der Fall mit den Ereignissen von damals zusammenhängt und vermeintlich Verbündete tief ins Netz aus Schmugglern und Schleusern verstrickt sind.

„Dostojewski“ erzählt in poetischen Bildern von den prägenden Umständen, Erfahrungen und Leidenschaften im Leben des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski zwischen 1849 und 1878: Von der schweren körperlichen Arbeit in einer Strafkolonie, seinem Militärdienst in Sibirien, von seiner Rastlosigkeit und Krankheit, von seinen Beziehungen zu Frauen, von seiner Armut und Spielsucht, die ihn zu seinem Roman „Der Spieler – aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes“ inspirierte. Regisseur Wladimir Chotinenko drehte mit einem hervorragenden Darstellerensemble an Originalschauplätzen in Omsk, Semipalatinsk, Frankreich, Italien, Deutschland - mit den Hauptdrehorten Wiesbaden und Baden-Baden - und in St. Petersburg.

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