Nachhaltigkeit, Auszeichnung

Leipzig - Nachhaltige Serien-Produktion von MDR und UFA Serial Drama: Die Mockumentary „Irgendwas mit Medien“ erhält das begehrte Zertifikat für die Einhaltung ökologischer Mindeststandards „green motion“.

17.01.2023 - 11:03:00

MDR-Serie „Irgendwas mit Medien“ wird mit Label „green motion“ ausgezeichnet

MDR-Programmdirektorin Jana Brandt: „Gerade das Genre Film hat eine große Außen- und damit auch Vorbildwirkung. Deshalb ist es angesichts der schrumpfenden natürlichen Ressourcen wichtig, Projekte nachhaltig zu produzieren. Dass dies nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera geschieht, sollte selbstverständlich sein, bedarf aber immenser Anstrengungen im kleinteiligen und umfänglichen Getriebe der Filmproduktion. Wir freuen uns umso mehr, dass ‚Irgendwas mit Medien’ die nötigen Standards der Selbstverpflichtung erfüllt hat und mit dem Label ‚green motion’ ausgezeichnet wurde.”

Mit „Irgendwas mit Medien“ wächst der bestehende Fundus an MDR-Produktionen, die das Nachhaltigkeitszertifikat erhalten haben. Für die UFA Serial Drama ist die Serie die erste UFA-Produktion, die die ökologischen Mindeststandards des Arbeitskreises „Green Shooting“ eingehalten hat. Die Mindeststandards decken alle Produktionsbereiche ab. Darunter fallen unter anderem der Verzicht auf Dieselgeneratoren und Inlandsflüge, die Nutzung von Ökostrom und das Verwenden von mindestens 33% Biolebensmitteln. Die Mockumentary hat 20 von 21 der Mindeststandards eingehalten. Das Zertifikat darf nun im Abspann der Serie verwendet werden.

Helga Löbel, Produzentin UFA Serial Drama: „Dass wir als erste UFA-Produktion das ‚green motion‘ Label erhalten, hat vor allem mit dem persönlichen Engagement von unserem Produktionsleiter Marc Waterkamp zu tun. Wenn man nachhaltig produzieren will, dann bedeutet das, an vielen Stellen sehr clevere Lösungen zu finden und um die Ecke zu denken. Das muss man wirklich wollen. Von Fahrrädern bis Mehrweggeschirr: Marc hat an wirklich jeder Schraube gedreht, um dieses Zertifikat zu bekommen: Herzlichen Glückwunsch!“

Marc Waterkamp, Produktionsleiter und ausgebildeter Green Consultant UFA Serial Drama: „Ich freue mich sehr, dass es uns bei ‚Irgendwas mit Medien’ erstmalig gelungen ist, die ökologischen Mindeststandards so umzusetzen, dass wir das ‚green motion‘ Label erhalten haben. Möglich war das nur, weil jedem Teammitglied das Thema Nachhaltigkeit so wichtig war, dass die Arbeitsprozesse darauf ausgerichtet wurden. Ich hoffe sehr, dass es bei zukünftigen Projekten keine Besonderheit mehr ist, die ökologischen Mindeststandards einzuhalten, sondern dass das der Standard sein wird.“

Entwickelt wurden die ökologischen Mindeststandards und das Label „green motion“ vom Arbeitskreis „Green Shooting“, der 2017 von der baden-württembergischen Filmförderung MFG ins Leben gerufen und seitdem von ihr geleitet wird. Neben der MFG gehören dem Arbeitskreis Film- und TV-Produktionsfirmen (u.a. seit vielen Jahren UFA), Sender (darunter auch der MDR als Mitglied des erweiterten Arbeitskreises), VoD-Dienste sowie weitere Filmförderungen und Verbände an. Seit dem 1. Januar 2022 haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises zum Ziel gesetzt, die ökologischen Standards bei allen oder wesentlichen Teilen ihrer Produktionen umzusetzen bzw. machen sie zur Voraussetzung für die Vergabe von Fördermitteln oder Aufträgen und empfehlen ihren Mitgliedern die Einhaltung. Das „green motion“ Label kann bei Umsetzung der Standards aktuell von auftraggebenden Sendern, Plattformen oder Förderern vergeben werden.

„Irgendwas mit Medien“ ist eine Produktion der UFA Serial Drama im Auftrag des MDR für ARD Kultur und die ARD Mediathek. Produzentin ist Helga Löbel, Producerin ist Claudia Danne. Autoren, sowie Hauptdarsteller und Regisseure sind Jano Kaltenbach und Mirko Muhshoff. Die Redaktion beim MDR haben Roman Twork und Barbara Butscher. „Irgendwas mit Medien“ wurde in der Entwicklung von „Formate aus Thüringen“ sowie ebenfalls in der Produktion von der Thüringer Staatskanzlei gefördert. Die Dreharbeiten fanden vom 25. August bis 23. September 2022 in Weimar statt.

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