USA, Film

Die Golden Globes gelten in Hollywood als Oscar-Vorbote.

11.01.2023 - 06:13:33

Top-Globe für «The Fabelmans» - Deutscher Film geht leer aus. Zu den Gewinnern der 80. Verleihung gehören «The Fabelmans» und «The Banshees of Inisherin». Ein deutscher Film bleibt ohne Preis.

  • Schauspieler Eddie Murphy erhielt eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

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  • Auch deutsche Promis wie Heidi Klum und Tom Kaulitz waren bei der Verleihung der Golden Globes dabei. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

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  • Steven Spielberg hat mit «The Fabelmans» seinen dritten Regie-Globe gewonnen. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

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  • Der Kalifornier Austin Butler hat den Golden Globe als bester Drama-Darsteller gewonnen. Er holte die Auszeichnung mit seiner Hauptrolle als «Elvis» in dem Biopic von Baz Luhrmann. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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  • Michelle Yeoh hat den Golden Globe als Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical gewonnen. Die 60-Jährige in Malaysia geborene Schauspielerin überzeugte mit ihrer Rolle in der Science-Fiction-Komödie «Everything Everywhere All at Once». - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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  • US-Schauspielerin Angela Bassett hat den Golden Globe als beste Nebendarstellerin gewonnen. Die 64-Jährige überzeugte mit ihrer Rolle in dem Marvel-Hit «Black Panther: Wakanda Forever». - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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  • US-Schauspieler Ke Huy Quan hat den Golden Globe als bester Nebendarsteller gewonnen. Der 51-Jährige überzeugte mit seiner Rolle in der Science-Fiction-Komödie «Everything Everywhere All at Once». - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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  • «Abbott Elementary»-Schauspielerin Quinta Brunson posiert für die Kameras. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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  • Michelle Williams auf dem roten Teppich. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

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Schauspieler Eddie Murphy erhielt eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpaAuch deutsche Promis wie Heidi Klum und Tom Kaulitz waren bei der Verleihung der Golden Globes dabei. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpaSteven Spielberg hat mit «The Fabelmans» seinen dritten Regie-Globe gewonnen. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpaDer Kalifornier Austin Butler hat den Golden Globe als bester Drama-Darsteller gewonnen. Er holte die Auszeichnung mit seiner Hauptrolle als «Elvis» in dem Biopic von Baz Luhrmann. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpaMichelle Yeoh hat den Golden Globe als Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical gewonnen. Die 60-Jährige in Malaysia geborene Schauspielerin überzeugte mit ihrer Rolle in der Science-Fiction-Komödie «Everything Everywhere All at Once». - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpaUS-Schauspielerin Angela Bassett hat den Golden Globe als beste Nebendarstellerin gewonnen. Die 64-Jährige überzeugte mit ihrer Rolle in dem Marvel-Hit «Black Panther: Wakanda Forever». - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpaUS-Schauspieler Ke Huy Quan hat den Golden Globe als bester Nebendarsteller gewonnen. Der 51-Jährige überzeugte mit seiner Rolle in der Science-Fiction-Komödie «Everything Everywhere All at Once». - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa«Abbott Elementary»-Schauspielerin Quinta Brunson posiert für die Kameras. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpaMichelle Williams auf dem roten Teppich. - Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Der Film «The Fabelmans» von Regisseur Steven Spielberg hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Er setzte sich bei der Trophäen-Gala in der Nacht zum Mittwoch gegen James Camerons «Avatar: The Way of Water», «Elvis», «Tár» und «Top Gun: Maverick» durch. Der 76-jährige Spielberg holte mit seinem autobiografischen Film über seine Kindheit und Jugend auch den Regie-Globe.

Drei Golden Globes gingen an die Tragikomödie «The Banshees of Inisherin» über eine geplatzte Männerfreundschaft im Irland der 1920er Jahre. Der Film siegte in der Sparte «Komödie/Musical», Colin Farrell holte den Preis als Komödien-Hauptdarsteller und Regisseur und Autor Martin McDonagh nahm die Trophäe für das beste Drehbuch entgegen. Michelle Yeoh gewann den Preis als Hauptdarstellerin in der Science-Fiction-Komödie «Everything Everywhere All at Once».

In der Drama-Kategorie setzte sich Cate Blanchett («Tár») als beste Hauptdarstellerin unter anderem gegen Ana de Armas («Blond») und Michelle Williams («The Fabelmans») durch. Zum besten Drama-Hauptdarsteller wurde Austin Butler für seine «Elvis»-Rolle in dem Biopic von Baz Luhrmann gekürt.

Deutscher Antikriegsfilm hat das Nachsehen

Der deutsche Antikriegsfilm «Im Westen nichts Neues» von Regisseur Edward Berger ging leer aus. Den Preis in der Sparte «bester nicht-englischsprachiger Film» holte «Argentina, 1985» nach Argentinien. «Im Westen nichts Neues» ist auch Deutschlands Oscar-Kandidat.

Die Preisträger in 27 Film- und Fernsehkategorien wurden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) in Beverly Hills bekanntgegeben. Im Ballsaal des Beverly Hilton Hotels hatten sich viele Stars eingefunden. Die 80. Globe-Vergabe wurde live vom US-Sender NBC ausgestrahlt.

Im Januar 2022 hatte NBC die traditionelle TV-Übertragung abgesagt. Nominierte blieben der Veranstaltung fern, die Namen der Gewinner waren nur über die Social-Media-Accounts des HFPA-Verbands verkündet worden. Grund dafür war unter anderem massive Kritik an dem Verband wegen Mangel an Diversität. Im Rahmen einer Umstrukturierung ist der Pool von Globe-Juroren nun größer und vielfältiger geworden.

@ dpa.de