Film, Festivals

Die Fans stehen Schlange, die Berlinale ist in den Startlöchern.

12.02.2018 - 17:00:06

Filmfestival - Run auf Berlinale-Tickets - Schwarzer Teppich gefordert. Dieses Jahr sollte sie ein besonderes Zeichen gegen Missbrauch setzen, fordert Schauspielerin Claudia Eisinger.

  • Berlinale - Foto: Britta Pedersen

    Lange Schlangen vor den Ticketschalter. Foto: Britta Pedersen

  • Claudia Eisinger - Foto: Britta Pedersen

    Der Berlinale-Teppich soll schwarz werden, fordert Claudia Eisinger, die eine Kampagne gestartet hat. Foto: Britta Pedersen

  • Berlinale - Foto: Paul Zinken

    Diese Berlinale-Fans besitzen Ausharrungsvermögen. Foto: Paul Zinken

Berlinale - Foto: Britta PedersenClaudia Eisinger - Foto: Britta PedersenBerlinale - Foto: Paul Zinken

Berlin - Der Ticketverkauf für die diesjährige Berlinale hat unter großem Publikumsinteresse begonnen. Vor den Schaltern in den Arkaden am Potsdamer Platz bildeten sich am Montag lange Schlangen. Einige Kinofans hatten mit Schlafsäcken und Isomatten auf den Verkaufsstart gewartet.

«Der Ticketverkauf ist sehr positiv gestartet», sagte eine Sprecherin. Sowohl an den Vorverkaufsstellen wie auch Online sei der Andrang groß.

Die Berlinale beginnt am Donnerstag (15. Februar). Mit mehr als 300.000 verkauften Tickets ist sie das weltweit größte Publikumsfestival. In elf Tagen sind 385 Filme aus aller Welt zu sehen. Zum Abschluss werden die begehrten Bären-Preise vergeben.

Die Schauspielerin Claudia Eisinger (33) forderte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick unterdes auf, angesichts der #MeToo-Debatte den roten Festivalteppich schwarz einzufärben.

«In Hollywood trugen die Schauspielerinnen schwarz. In Berlin wollen wir einen schwarzen Teppich», schreibt Eisinger in ihrer Petition auf der Kampagnenplattform change.org. Bis zum Montagnachmittag hatten sich annähernd 5000 Menschen angeschlossen.

Eisinger, bekannt aus dem «Tatort» und «Zarah - Wilde Jahre», schreibt in dem Aufruf: «Es ist unsere Verantwortung, der Welt zu signalisieren, dass sexueller Missbrauch, Übergriffe und Diskriminierung von Frauen nicht länger ungesehen bleiben». Deshalb müsse auch die Berlinale eindeutig Position beziehen.

Die Tickets für das Festival gibt es drei Tage im Voraus. Die Preise liegen zwischen 4 Euro für das Kinderprogramm und 15 Euro für die Filme im Wettbewerb. In der Regel kostet der Eintritt 12 Euro - also 1 Euro mehr als vergangenes Jahr.

Karten gibt es auch im Kino International, im Haus der Berliner Festspiele und in der Audi City am Kurfürstendamm - und im Internet. Mit Glück bekommt man sie auch an den Tageskassen der Kinos. Die Online-Gebühr beim Kauf auf der Berlinale-Website (1,50 Euro) entfällt laut Festival seit diesem Jahr.

Ausgenommen von der 3-Tages-Frist sind alle Vorführungen im Friedrichstadt-Palast, im Hebbel am Ufer (HAU), in den Spielstätten des Kulinarischen Kinos und der Sonderreihe Berlinale Goes Kiez sowie am Berlinale Publikumstag zum Ende des Festivals. Für alle Vorstellungen dort kann man es schon an diesem Montag versuchen.

@ dpa.de

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