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Berlin - Um im neuen Jahr für qualifiziertes Fachpersonal aus der Region sichtbar zu sein, sollten sich Steuerkanzleien für potenzielle Mitarbeiter deutlich positionieren.

22.12.2021 - 11:50:49

Mitarbeiter gesucht: So sollten sich Steuerkanzleien für das kommende Jahr in ihrer Region positionieren. Doch wie genau können sie das angehen? "Um sich als Kanzlei in der eigenen Region bemerkbar zu machen, muss man zunächst die eigene Mitarbeiter-Zielgruppe definieren", erklärt Dennis Dominguez.

"Kanzleien müssen sich zudem weniger auf dem aktiven und vielmehr auf dem passiven Stellenmarkt aufstellen, um passende Bewerber zu erhalten." Dennis Dominguez ist Recruitingexperte und verrät Ihnen in diesem Gastbeitrag, wie sich Steuerkanzleien für das kommende Jahr in ihrer Region positionieren.

Fachkräftemangel in Steuerkanzleien

Der Fachkräftemangel ist in vielen Branchen und Berufsfeldern deutlich spürbar. So sind viele Steuerkanzleien sogar dazu gezwungen, Anfragen abzulehnen oder bestehenden Mandanten zu kündigen, da sie die Arbeitsmenge aufgrund des fehlenden Personals nicht bewältigen können.

Um qualifiziertes Personal zu finden, müssen Kanzleien zunächst verstehen, dass die Fachkräfte in den steuerberatenden Berufen heutzutage über neue Kanäle angesprochen werden müssen. Denn klassische Methoden wie Zeitungsanzeigen oder Jobbörsen haben mittlerweile ausgedient und sind wenig zielführend, da sie keine Erfolge bringen. Wie aber sehen diese neuen Kanäle aus?

Neue Kanäle in der Mitarbeitergewinnung für sich nutzen

Großes Potenzial bietet der sogenannte passive Stellenmarkt, da sich besonders qualifizierte Arbeitskräfte dort finden lassen. Die passiven Bewerber befinden sich nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Stelle, da sie bereits in einer festen Anstellung sind. Mit einer gezielten Ansprache können diese allerdings überzeugt werden, ihre Meinung zu ändern und sich zu bewerben. Diese passiven Bewerber erreichen Steuerkanzleien vorrangig über Social Media.

Denn auf Plattformen wie Facebook, Instagram, Xing oder LinkedIn verbringen diese Fachkräfte mehr Zeit als je zuvor. Nur so erreichen Steuerkanzleien noch die vielen wechselwilligen Fachkräfte, die sich mehr Wertschätzung, Weiterbildungsmöglichkeiten oder Gehalt wünschen. "Kanzleien sollten nicht erst Personal suchen, wenn der Schuh drückt, sondern beständig präsent sein", empfiehlt Dennis Dominguez.

Die eigene Webseite optimieren

Neben der Präsenz auf den unterschiedlichen sozialen Kanälen ist im weiteren Verlauf auch ein guter Internetauftritt die Basis für die Rekrutierung von qualifiziertem Fachpersonal. Es reicht dabei jedoch nicht aus, ein einfaches "Wir suchen Sie" auf die eigene Homepage zu schreiben und dann zu hoffen, dass sich eventuell jemand auf diese Seite verirrt. Die Kanzleien benötigen eine attraktiv gestaltete Karriereseite, um auch regelmäßig Initiativbewerbungen zu erhalten. Zusätzlich muss auf der Webseite eindeutig stehen, welche Stellen die Steuerkanzlei ausschreibt. Mit versteckten und uneindeutigen Hinweisen erreichen Steuerkanzleien nicht die gewünschte Anzahl an Bewerbern. Da die meisten Bewerber auch übers Smartphone auf Webseiten zugreifen, ist die Optimierung für die mobile Darstellung wichtig.

Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke zur Fachkräftesicherung

Um auf Social Media potenzielle Kandidaten zu überzeugen, ist außerdem der Aufbau einer sympathischen, authentischen und transparenten Arbeitgebermarke wichtig. Denn die Fachkräfte haben auf dem Arbeitnehmermarkt die große Auswahl zwischen verschiedenen Steuerkanzleien als Arbeitgeber. Wenn Steuerkanzleien aktiv ihre Vorteile herausstreichen, stechen sie aus der Masse der potenziellen Arbeitgeber heraus.

"Der Arbeitgeber muss authentisch auftreten. Bewerber müssen also wissen, 'worauf sie sich einlassen' und einen transparenten Einblick in die Kanzlei und deren gebotenen Vorteilen erhalten", rät Dennis Dominguez. Jeder Steuerberater ist letztendlich für das Image der steuerberatenden Berufe und die Attraktivität des Berufsfeldes in der Zukunft verantwortlich.

Hürden im Bewerbungsprozess so gering wie möglich halten

Zu viele Steuerkanzleien machen außerdem den Fehler, den Bewerbungsprozess zu schwierig zu gestalten. Die Zusendung von ausführlichen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Zertifikaten schreckt allerdings viele potenzielle Bewerber ab. Diese Interessenten bewerben sich dann woanders. Deswegen sollten die Hürden so gering wie möglich sein, sodass ein schneller Kontakt der Steuerkanzlei zum Bewerber entsteht. Das ist gerade für passive Bewerber ausschlaggebend, die sich möglicherweise noch in einem Arbeitsverhältnis befinden und nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Stelle sind. Muss der passive Bewerber weder ein Anschreiben noch einen neuen Lebenslauf formulieren, bevor er sich bewirbt, sind die Hürden, sich zu bewerben, um einiges niedriger.

Den Kanzleien reicht ein einfaches Kontaktformular, welches nur die nötigsten Informationen abfragt, in den meisten Fällen aus. Danach kann so schnell wie möglich eine persönliche Kontaktaufnahme erfolgen, um wichtige Informationen zum Job auszutauschen. Falls dann noch weitere Bewerbungsdokumente notwendig sind, können diese nachgereicht werden.

Fazit zur Mitarbeitersuche im Zeichen des Fachkräftemangels

"Steuerkanzleien sollten Weichen für die Zukunft stellen, um nicht in der Konkurrenz unterzugehen, die bereits neue Wege gehen", rät Dennis Dominguez. Der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke, die Präsenz auf verschiedenen sozialen Medien und einfache Bewerbungsprozesse sind notwendig, um passive Bewerber zu erreichen, die wechselwillig sind, aber nicht aktiv nach neuen Stellen suchen. Nur mit einem modernen Recruiting können Steuerkanzleien ihren Fachkräftebedarf nachhaltig sichern und am Markt bestehen.

Über Dennis Dominguez:

Dennis Dominguez ist Geschäftsführer der DEDO Media GmbH. Sie sind Experten und Marktführer für digitale Mitarbeitergewinnung von Steuerfachkräften und unterstützen ihre Kunden dabei, mehr qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, ohne auf Stellenportale, Headhunter oder Personalvermittler zurückzugreifen. Das Unternehmen baut mit den Kunden Prozesse auf, um kurzfristig und langfristig neue Fachkräfte als Mitarbeiter zu finden. Dies erfolgt sowohl über Personalkampagnen als auch über den Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke. Das beinhaltet zum Beispiel den Aufbau von Karriereseiten und die Stärkung der Sichtbarkeit auf allen sozialen Netzwerken. Sie konnten bereits hunderte Kanzleien erfolgreich betreuen und weisen dementsprechend mehr als 100 Erfahrungsberichte von Steuerberatern auf ihrem Bewertungsportal vor.

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