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Olympia, Rudern

Tokio - Angeführt vom direkten Finaleinzug des Deutschland-Achters haben die deutschen Ruderer an ihrem zweiten Wettkampftag bei den Olympischen Spielen überzeugt.

24.07.2021 - 05:54:06

Regatta in Tokio - DRV-Boote überzeugen bei Olympia - Achter im Finale

  • Deutschland-Achter - Foto: Bernd Thissen/dpa

    Der Deutschland-Achter ist in Tokio ins Finale gerudert. Foto: Bernd Thissen/dpa

  • Doppelzweier - Foto: Lee Jin-Man/AP/dpa

    Die Ruderinnen Annekatrin Thiele und Leonie Menzel haben sich f?r das Halbfinale qualifiziert. Foto: Lee Jin-Man/AP/dpa

Deutschland-Achter - Foto: Bernd Thissen/dpaDoppelzweier - Foto: Lee Jin-Man/AP/dpa

Das Paradeboot des Deutschen Ruder-Verbandes zog bei erneut drückender Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit auf den letzten Metern des Vorlaufs auf dem Sea Forest Waterway noch an den lange führenden US-Ruderern vorbei und sicherte sich Platz eins. Der Achter ist neben Einer-Fahrer Oliver Zeidler die größte Gold-Hoffnung des DRV in Tokio.

Auch der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Jonathan Rommelmann (Krefeld) und Jason Osborne (Mainz) untermauerte mit einem überzeugenden Sieg im Vorlauf seinen Ruf als Medaillenkandidat. Das Boot qualifizierte sich mit 2,54 Sekunden Vorsprung auf die Vizeweltmeister aus Italien für das olympische Halbfinale und hatte auf die drittplatzierten Portugiesen bereits 22,38 Sekunden Vorsprung. «Das gibt natürlich Zuversicht und untermauert unseren Anspruch, dass wir hier am Ende um die Medaillen mitfahren wollen», sagte Rommelmann der Deutschen Presse-Agentur.

Beide Doppelzweier im Halbfinale

Die beiden am Freitag noch enttäuschenden deutschen Doppelzweier erreichten über den Umweg Hoffnungslauf ebenfalls das Halbfinale. Leonie Menzel (Düsseldorf) und Annekatrin Thiele (Leipzig) kamen auf Rang zwei, Marc Weber (Gießen) und Stephan Krüger (Frankfurt/Main) gewannen ihr Rennen sogar und ließen dabei auch die Vizeweltmeister aus Irland hinter sich. Wegen der witterungsbedingten Änderungen am Rennkalender geht es für beide Boote ohne Ruhetag bereits am Sonntag weiter.

«Erst mal schluckt man und denkt sich keine Pause mehr, kein Tag zum Runterkommen. Aber so, wie wir hier eingestiegen sind, ist es vielleicht ganz gut, dass wir noch ein Rennen vor dem Halbfinale hatten», sagte Weber.

© dpa-infocom, dpa:210724-99-501377/5

@ dpa.de