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Schwimmen, Olympia

Rekordeuropameister Patrick Hausding geht bei der EM ausnahmsweise mal leer aus.

14.05.2021 - 21:58:11

Titelkämpfe in Budapest - Wolfram statt Hausding: Wasserspringer jubeln weiter bei EM. Doch eine deutsche Medaille gibt es trotzdem: Bronze durch Martin Wolfram.

Budapest - Die deutschen Wasserspringer haben dank Martin Wolfram auch ohne den nächsten Medaillencoup von Rekordeuropameister Patrick Hausding jubeln können. Der einstige Turmspringer gewann bei der EM in Budapest Bronze vom Drei-Meter-Brett.

Nachdem Tina Punzel und Christina Wassen im Synchronspringen vom Turm als Vierte nur knapp den dritten Platz verpasst hatten ging auch der erfolgsverwöhnte Hausding nach strapaziösen Tagen in Ungarn als Neunter vom Drei-Meter-Brett mal leer aus. Am Samstag will Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock nach Bronze über zehn Kilometer mit der Freiwasser-Staffel die deutsche Medaillenbilanz weiter aufhübschen.

Zwei Goldmedaillen und einmal Bronze standen bei Hausding vor dem Finale vom Drei-Meter-Brett zu Buche - das Finale begann für den 32-Jährigen alles andere als erhofft. Hausding, dessen linkes Schienbein eine ordentliche Schramme zierte, lag nach dem ersten von sechs Durchgängen nur auf dem zwölften und letzten Platz. Zwar arbeitete sich der Berliner noch nach vorne, doch der Europa-Rekordbilanz von 17 Titeln und insgesamt 36 Medaillen konnte er nach kräftezehrenden zwei Wochen mit Weltcup und EM kein weiteres Edelmetall folgen lassen. Die Form für Olympia stimmt aber trotzdem.

Für Wolfram, der nach seinem letzten Sprung glücklich eine Kusshand in die Kamera warf, lief es deutlich besser. Der frühere Turmspringer, der nach mehreren schweren Schulterverletzungen zwangsweise auf das Drei-Meter-Brett umschulte, unterstrich seine Zugehörigkeit zur europäischen Spitze. Eine Woche nach seinem Weltcup-Sieg in Tokio überzeugte der Dresdener auch bei der EM. Dankbar hatte der im vergangenen Jahr verletzte Wolfram die Verlegung der Olympischen Spiele verfolgt, nun kommt er rechtzeitig vor den Sommerspielen immer besser in der neuen Disziplin an. Der Sieg ging an den Russen Jewgeni Kusnezow.

Punzel und Wassen fehlten bei 284,28 Zählern nur 2,46 Punkte auf Silber. «Aber davon lassen wir uns nicht herunterziehen, wir haben uns insgesamt gut entwickelt», sagte Punzel, die zuletzt mit Wassen Dritte beim Weltcup wurde.

Bevor die Beckenschwimmer von Montag an in den EM-Fokus rücken, sind am Wochenende nochmal die Freiwasser-Asse gefordert. Wellbrock zählt zusammen mit den weiteren Olympia-Startern Leonie Beck und Rob Muffels sowie Lea Boy zu den Mitfavoriten über 4 x 1,25 Kilometer. Am Sonntag steht das 25-Kilometer-Rennen ohne Wellbrock an, auf das Andreas Waschburger nach einem positiven Corona-Test verzichten muss.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-602973/3

@ dpa.de