Eisschnelllauf, Sprint-WM

Nico Ihle hat alle Chancen auf seine erste WM-Medaille im Sprint-Vierkampf gewahrt.

26.02.2017 - 07:10:06

Sprint-WM in Calgary - Nico Ihle nach zwei deutschen Rekorden auf Medaillenkurs. Mit zwei deutschen Rekorden liegt er bei Halbzeit aussichtsreich auf Platz zwei der Gesamtwertung.

Calgary - Nico Ihle hat die große Chance, als erster deutscher Eisschnellläufer nach 26 Jahren wieder eine Medaille bei Sprint-Weltmeisterschaften zu gewinnen.

Nach dem ersten Tag der Titelkämpfe in Calgary behauptet der 31-jährige Chemnitzer hinter dem Europameister Kai Verbij aus den Niederlanden den zweiten Platz. Zuletzt hatte der Berliner Uwe-Jens Mey 1991 WM-Silber für Deutschland gewonnen.

Das schnelle Eis im Olympic Oval wurde schon zum Auftakt seinem Ruf gerecht. 15 Tage nach seinem zweiten Platz bei den Einzelstrecken-WM in Südkorea lief Ihle in 34,37 Sekunden die fünftbeste Zeit und verbesserte seinen vier Jahren alten deutschen Rekord um 0,27 Sekunden.

Auf der doppelten Distanz sprintete er in 1:07,17 Minuten gleich 0,68 Sekunden schneller als der Berliner Samuel Schwarz bei seiner deutschen Bestmarke im Jahr 2013. Damit kam der Sachse in der Streckenwertung gleichfalls auf Rang fünf.

Die 500 Meter hatte der niederländische Olympia-Dritte Ronald Mulder in 34,18 Sekunden für sich entschieden. Auf den 1000 Metern war sein Landsmann, Doppel-Weltmeister Kjeld Nuis in 1:06,61 Minuten erfolgreich.

Joel Dufter glänzte in persönlicher Bestzeit von 1:07,88 Minuten über 1000 Meter auf Platz sieben und machte es seiner Schwester Roxanne gleich, die zuvor bei ihrem WM-Debüt für eine Überraschung gesorgt hatte. In persönlicher Bestleistung von 1:14,61 Minuten belegte sie über 1000 Meter gleichfalls den kaum erwarteten siebten Platz - ihre bisher beste internationale Platzierung. Nach ihren generell schwächeren 500 Metern rangiert sie im Klassement nach zwei Strecken auf Platz 19.

Ihre Vereinskameradin Gabriele Hirschbichler hatte auf dem schnellen Eis ihre persönliche Bestleistung über 500 Meter um zwei Zehntelsekunden auf 38,39 Sekunden verbessert. In 1:14,93 Minuten kam sie über die doppelte Distanz auf Rang 13 und ist damit auf Platz 16 beste Deutsche in der Gesamtwertung. Die deutsche Meisterin Judith Dannhauer aus Erfurt enttäuschte mit Rang 22 nach zwei Strecken.

Auf Titelkurs steuert die japanische 500-Meter-Weltmeisterin Nao Kodaira die in 36,75 Sekunden und 1:12,51 Minuten jeweils die Schnellste auf beiden Distanzen war und vor den zweiten 500 Metern am Sonntagabend schon 0,69 Sekunden Vorsprung hat.

@ dpa.de

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