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Biathlon, Weltcup

Nach dem Wetter-Drama in Oberhof geht es für die Biathleten bei blauem Himmel in Ruhpolding weiter.

15.01.2020 - 16:18:05

Weltcup Biathlon - Kein Podest: Hinz als Achte beste Deutsche im Sprint. Beim zweiten Heim-Weltcup gingen aber nicht alle Hoffnungen auf: Vanessa Hinz holt ihr bestes Saisonergebnis, Denise Herrmann muss dagegen abreißen lassen.

  • Sprint - Foto: Sven Hoppe/dpa

    Denise Herrmann kommt als Neunte ins Ziel. Foto: Sven Hoppe/dpa

  • Vanessa Hinz - Foto: Matthias Balk/dpa

    Starke Achte beim Sprint in der Chiemgau Arena: Vanessa Hinz. Foto: Matthias Balk/dpa

Sprint - Foto: Sven Hoppe/dpaVanessa Hinz - Foto: Matthias Balk/dpa

Ruhpolding - Das Auf und Ab von Denise Herrmann geht weiter. Die Verfolgungsweltmeisterin verpasste zum Auftakt des Biathlon-Heimweltcups in Ruhpolding im Sprint aufgrund einer schwachen Schießleistung ihr zweites Podium der Saison als 19. klar.

Die 31-Jährige, in der Vorwoche in Oberhof im Sprint noch starke Zweite, hatte nach drei Strafrunden nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun und vergab damit auch eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag. Zufrieden waren derweil die beste Deutsche Vanessa Hinz als Achte und Franziska Preuß, die nach überstandener Krankheit bei ihrem Comeback gute 14. wurde.

«Ich habe mich etwas rausbringen lassen. Gerade bei Laborbedingungen sollte man die Scheiben schon treffen. Mit drei Fehlern ist man im Sprint dann einfach komplett weg», sagte Herrmann, die in der Loipe über die 7,5 Kilometer hinter Siegerin Tiril Eckhoff zwar die zweitschnellste Zeit schaffte. Da aber die Norwegerin bei ihrem fünften Saisonsieg fehlerfrei blieb, hatte Herrmann am Ende 1:29,2 Minuten Rückstand.

Ohne Fehlschuss wie Eckhoff blieb auch Hinz. «Endlich hat die erhoffte Null wieder mal funktioniert», sagte die 27-Jährige nach ihrem besten Saisonresultat. Am Sonntag im Massenstart von Oberhof hatte sie sich in der Windlotterie noch neun Fehler geleistet.

Bei den schwierigen Bedingungen von Oberhof hatte es für Herrmann im Sprint als Zweite noch super geklappt. «Vielleicht brauche ich das Mistwetter, da bin ich vielleicht fokussierter», sagte die Sächsin. Herrmann ist immer noch eine Lernende. Nach ihrem Umstieg im Sommer 2016 vom Langlauf zu den Skijägerinnen schaffte sie es zwar schnell in die Weltspitze. Im Streben nach einem schnelleren Schießen ging ihr in diesem Winter aber etwas die Treffsicherheit verloren. Auf Schnellschützinnen wie Dorothea Wierer kann Herrmann bei einem Anschlag schon mal mehr als 40 Sekunden verlieren. Sie musste wieder Schritte zurückmachen, um sich weiterzuentwickeln - die Technik und die Abläufe stabilisieren, und nicht in alte Muster verfallen. Gut gelang ihr das in Oberhof, jetzt ging es dagegen nicht auf.

Gewohnt sicher mit dem Gewehr war Preuß. «Das Schießen war top, da habe ich mich total sicher gefühlt», sagte die 25-Jährige, die in der Vorwoche in Thüringen gefehlt hatte. Die 25-Jährige hatte zuvor zwei Wochen wegen einer Nasennebenhöhlenentzündung pausieren müssen. Für die Freundin von Simon Schempp, der einst ein ähnliches Talent wie der zweimaligen Olympiasiegerin Laura Dahlmeier bescheinigt wurde, erlebt wieder mal eine schwierige Saison. Ihre labile Gesundheit hindert Preuß an noch besseren Ergebnissen, das begleitet sie schon ihre gesamte Karriere. «Die Laufform kann ich mir sehr gut erklären. Ich hoffe, dass ich mich noch steigern kann», sagte Preuß, die vor genau einem Jahr im Massenstart von Ruhpolding ihren bisher einzigen Weltcupsieg feierte.

Ohne die in der Formkrise steckenden Ex-Weltmeister Erik Lesser und Schempp geht es am Donnerstag (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Männer-Sprint weiter. Die beiden 31-Jährigen haben weiter alle Chancen auf die WM-Teilnahme, doch es wird eng. Lesser ist momentan im zweitklassigen IBU-Cup unterwegs, Schempp legt beim Heimrennen eine Wettkampfpause ein.

@ dpa.de

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