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Skispringen, Weltcup

Im Training lief es durchwachsen, in der Qualifikation schon wieder besser: Das deutsche Skisprung-Duo Geiger / Eisenbichler will auf der Schicksalsschanze am Bergisel nach vorne angreifen.

02.01.2021 - 15:16:09

Vierschanzentournee - «Noch einiges drin»: Geiger und Eisenbichler auf Kurs. Trainer Horngacher hält den Gesamtsieg nicht für eine Pflicht.

  • Karl Geiger - Foto: Daniel Karmann/dpa

    Karl Geiger wurde in der Qualifikation in Innsbruck Siebter. Foto: Daniel Karmann/dpa

  • Norweger - Foto: Daniel Karmann/dpa

    Halvor Egner Granerud flog in Innsbruck am weitesten. Foto: Daniel Karmann/dpa

  • Markus Eisenbichler - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

    Wurde Vierter der Qualifikation: Markus Eisenbichler. Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Karl Geiger - Foto: Daniel Karmann/dpaNorweger - Foto: Daniel Karmann/dpaMarkus Eisenbichler - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Innsbruck - Die anfänglichen Probleme im Training konnten Karl Geiger und Markus Eisenbichler schnell weglächeln. Nach einer ordentlichen Qualifikation startet das deutsche Skisprung-Duo mit großen Ambitionen ins Bergiselspringen in Innsbruck an diesem Sonntag (13.30 Uhr/ARD und Eurosport).

«Der war wichtig», sagte Weltmeister Geiger, der nach seinem Vierschanzentournee-Auftaktsieg in Oberstdorf als Gesamtzweiter hervorragend auf Kurs liegt. Nach missglückten Trainingssprüngen wurde der Allgäuer in der Quali Siebter, Eisenbichler schaffte es sogar auf Rang vier.

«Passt schon. Guter Sprung», kommentierte ein erleichterter «Eisei» im tückischen Auslauf der Schicksalsschanze, die Deutschlands Flieger schon häufiger alle Tournee-Hoffnungen gekostet hatte. «Der Quali-Sprung war deutlich besser als die Trainingssprünge. Der Auftrag war, erstmal gemütlich reinzukommen und die Schanze wieder kennenzulernen», sagte Eisenbichler. Er war zufrieden.

Der Tournee-Führende Halvor Egner Granerud aus Norwegen gewann mit einem Flug auf 129 Meter die Qualifikation, er gilt als Topfavorit für den Gesamtsieg. Auch Garmisch-Sieger Dawid Kubacki (Dritter) aus Polen und dessen Landsmann Kamil Stoch auf Rang fünf bestätigten ihre starke Form.

Mit der Doppelspitze Geiger/Eisenbichler kann Bundestrainer Stefan Horngacher bestens gelaunt in den dritten Tournee-Wettbewerb gehen. «Wir müssen die Dinge mit ein bisschen mehr Selbstvertrauen machen. Morgen gilt es, das mit maximaler Überzeugung zu machen», forderte der Chefcoach aus Tirol. Er sei «zuversichtlich, dass wir ein gutes Resultat sehen». Auf jener Schanze in Innsbruck hatten Eisenbichler und Geiger bei der WM 2019 im Einzel Gold und Silber geholt. Horngacher sagte, es sei «noch einiges drin».

Bereits am Vormittag hatte der Coach betont, dass ein Triumph bei der Tournee nicht alleine ausschlaggebend für die Gesamtbilanz sei. «Überhaupt nicht. Wir haben heuer so viele gute Sachen gemacht. Natürlich ist es ein Ziel, die Tournee zu gewinnen. Wenn wir es nicht schaffen, können wir trotzdem erhobenen Hauptes rausgehen», sagte Horngacher. Falls der ersehnte Gesamtsieg auch 19 Jahre nach Sven Hannawalds Coup nicht gelänge, sei dies «kein Dilemma».

Hinter Geiger und Eisenbichler hatten die weiteren deutschen Starter am Samstag erneut Probleme. Vor allem Severin Freund und Constantin Schmid erwarten schwere Duelle. Im Gegensatz zu Team-Weltmeister Richard Freitag und Andreas Wellinger dürfen sie aber noch mitspringen. Das Duo hatte Horngacher am Samstagmorgen aus dem Aufgebot gestrichen, weil er sein Team von zwölf auf sechs Athleten reduzieren musste.

DIE DUELLE DER DEUTSCHEN SKISPRINGER IN INNSBRUCK:

Markus Eisenbichler (4/Siegsdorf) - Maciej Kot (47/Polen)

Karl Geiger (7/Oberstdorf) - Simon Ammann (44/Schweiz)

Martin Hamann (20/Aue) - Cene Prevc (31/Slowenien)

Pius Paschke (35/Kiefersfelden) - Robert Johansson (16/Norwegen)

Severin Freund (41/Rastbüchl) - Philipp Aschenwald (10/Österreich)

Constantin Schmid (46/Oberaudorf) - Kamil Stoch (5/Polen)

© dpa-infocom, dpa:210102-99-875706/4

@ dpa.de