Rodeln, WM

Erstmals seit 2012 wieder ganz oben: Tatjana Hüfner gewinnt ihr fünftes WM-Einzel-Gold im Rodel-Einsitzer.

28.01.2017 - 13:46:08

«Das ist schon Wahnsinn» - Rekord-Weltmeisterin Hüfner gewinnt Gold. Ihrer Dauerrivalin Geisenberger hat sie in Igls eines voraus: zwei fehlerfreie Fahrten.

Innsbruck/Igls - Zehn Jahre nach ihrem ersten WM-Titel hat Tatjana Hüfner an gleicher Stelle wieder die oberste Stufe des Podests erklommen und sich zur Weltmeisterin gekürt.

«Das ist schon Wahnsinn. Das wird mir die nächsten Tage einige Male durch den Kopf gehen», sagte die 33 Jahre alte Rodlerin, die ihre fünfte WM-Trophäe im Einsitzer bejubeln durfte. Damit gewann sie auch das Dauerduell gegen Natalie Geisenberger, die nach einem schweren  Fehler im ersten Lauf nur Sechste wurde und beim Saisonhöhepunkt nach Rang 15 im Sprint ohne eine Medaille bleiben wird.

«Dass Tatjana zurückkommt, haben wir in dieser Saison schon häufiger gesehen. Auf dieser Bahn hat sie es hervorragend unter Beweis gestellt», sagte Bundestrainer Norbert Loch über Hüfner, die bei wunderbaren sonnigen Verhältnissen am Fuße des Patscherkofels nicht mehr aus dem Strahlen herauskam. Als erste Frau im Rennrodelsport ist Hüfner fünfmalige Weltmeisterin im Einsitzer. «Das sind Superlative, die schwer greifbar sind», sagte sie.

Geisenberger, Julia Taubitz (Achte) und die Neuntplatzierte Dajana Eitberger verpassten hingegen eine weitere deutsche Medaille. Stattdessen durften sich Sprint-Siegerin Erin Hamlin aus den USA und die Kanadierin Kimberley McRae über Silber und Bronze freuen. Für die im Weltcup führende Geisenberger ist es ein höchst enttäuschendes Wochenende: Nach WM-Titeln 2013, 2015 und 2016 sowie dem Olympiasieg 2014 gehört sie in Igls zu den großen Verliererinnen. «Arg viel schlimmer hätte es nicht laufen können. Sie hat beide Wettkämpfe komplett verhauen», analysierte Trainer Loch.

Ein Trost blieb Geisenberger: «Der Norbert hat gesagt, er zahlt den Kasten Bier, wenn ich den Bahnrekord knacke», verriet die 28 Jahre alte gebürtige Münchnerin. Lachend sei sie rausgegangen und habe von Platz 17 startend nur eines angepeilt: den Bahnrekord. Den fuhr die motivierte Geisenberger im zweiten Durchgang dann tatsächlich.

@ dpa.de

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