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Tennis, US Open

Erst mit mehreren Stunden Verspätung beginnt bei den US Open das Match zwischen Zverev und dem Franzosen Mannarino.

05.09.2020 - 03:24:09

US Open - Nach «Hin und Her» um Gegner: Zverev im Achtelfinale. Weil dieser Kontakt mit dem positiv auf das Coronavirus getesteten Paire hatte, war lange unklar, ob er überhaupt würde spielen dürfen.

New York - Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hat bei den US Open nach stundenlanger Warterei und Ungewissheit um die Austragung seiner Drittrunden-Partie das Achtelfinale erreicht.

«Wir wurden zunächst informiert, dass wir eher nicht spielen würden. Es war ein Hin und Her», sagte der 23 Jahre alte Hamburger am Freitag (Ortszeit) nach dem 6:7 (4:7), 6:4, 6:2, 6:2 gegen den Franzosen Adrian Mannarino. Im Kampf um den Einzug in das Viertelfinale trifft Zverev jetzt auf den Spanier Alejandro Davidovich Fokina.

Der 21-Jährige ist die Nummer 99 der Welt, Zverev liegt auf Platz sieben und ist bei dem Grand-Slam-Turnier in New York nach den Absagen von Roger Federer und Rafael Nadal an Position fünf gesetzt.

Das Drittrundenspiel zwischen Zverev und Mannarino hatte mit einigen Stunden Verspätung begonnen. Wie der US-amerikanische Tennisverband USTA mitteilte, seien zuvor Gespräche mit den Gesundheitsbehörden geführt worden. Mit Verweis auf die Privatsphäre und die Sensibilität der medizinischen Fragen könnten keine Details bekanntgegeben werden.

Zverev sagte im Siegerinterview auf dem Platz, dass die Verschiebung damit zusammenhing, dass Mannarino zu den Kontaktpersonen seines Landsmannes Benoit Paire gehört habe, der positiv auf das Coronavirus getestet und deshalb von den US Open ausgeschlossen worden war. Eine Gruppe von bis zu elf Spielern hatte sich deshalb innerhalb der sogenannten Blase in eine Extra-Quarantäne begeben müssen.

Laut Zverev habe es zunächst vom Staat New York die Anordnung gegeben, dass Mannarino nicht spielen dürfe. Eigentlich hätte die Partie direkt nach der Begegnung von Angelique Kerber gegen die US-Amerikanerin Ann Li stattfinden sollen. Kerber zog durch einen klaren Zweisatzsieg ins Achtelfinale ein. Danach blieb das Louis Armstrong Stadium aber leer. Zverev und Mannarino erschienen zunächst nicht im zweitgrößten Stadion der Anlage.

Stattdessen saß die deutsche Nummer eins mit nacktem Oberkörper vor seiner Loge im Arthur Ashe Stadium und schaute bei der Begegnung zwischen Denis Shapovalov (Kanada) und Taylor Fritz (USA) zu. Erst gegen 23.10 Uhr deutscher Zeit betraten Zverev und Mannarino den Platz für ihre Partie. «Das war ein komischer Tag, das müssen die Spieler erst einmal verkraften», sagte Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker bei Eurosport kurz nach dem Beginn der Partie.

Der Weltranglisten-39. Mannarino startete gut und entschied den ersten Satz im Tiebreak für sich. Dann aber steigerte sich Zverev und leistete sich auch weniger Unsicherheiten beim eigenen Aufschlag. Im dritten Satz musste sich Mannarino am Oberschenkel behandeln lassen und wirkte anschließend merklich gehandicapt. Der Franzose gab nicht auf, musste sich aber nach 2:52 Stunden klar geschlagen geben.

© dpa-infocom, dpa:200905-99-438537/2

@ dpa.de