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Radsport, Tour de France

Nationalfeiertag, das heißt bei den Franzosen: Volle Attacke auf den Etappensieg.

14.07.2019 - 05:16:06

Neunte Etappe - Das bringt der Tag bei der Tour de France. Die Lokalmatadoren um Gelb-Träger Alaphilippe dürften auf dem Weg nach Brioude besonders auf den Tagessieg schielen. Auch für vielseitige Sprinter ist das Teilstück machbar.

Brioude - Der 14. Juli ist bei der Tour de France ein ganz besonderer Tag. Am französischen Nationalfeiertag attackieren die Radprofis aus dem Gastgeberland besonders gerne - so dürfte es auch an diesem Sonntag (13.25 Uhr/One und Eurosport) laufen.

Auf den 170,5 Kilometern der neunten Etappe von Saint-Étienne nach Brioude bewegt sich das Peloton weiter südwestlich in Richtung Pyrenäen.

ETAPPE: Die Radprofis starten vom Stade Geoffroy-Guichard, dem Stadion des französischen Fußball-Rekordchampions AS Saint-Étienne. Danach geht es schon nach 36,5 Kilometern auf die Mur d'Aurec-sur-Loire, eine elf Prozent steile Rampe, die in der ersten Bergkategorie einsortiert ist. Im weiteren Verlauf folgen zudem zwei Anstiege der dritten Kategorie. Die reinen Sprinter haben bei diesem Profil gewiss keine Chance.

FAVORITEN: Kommt die nächste Attacke von Julian Alaphilippe, der erst am Samstag mit einem Angriff zurück ins Gelbe Trikot schlüpfte? Der antrittsschnelle Allrounder hat seine tolle Form bei der Tour schon bewiesen - und dürfte am Nationalfeiertag besonders motiviert sein. Auch der dreifache Weltmeister Peter Sagan darf nicht vergessen werden: Kommt er mit dem Feld über die drei Bergprüfungen, dürfte er bei der Ankunft in Brioude garantiert einer der endschnellsten Profis sein. Auch Ausreißergruppen dürften ihre Chance auf einen Tagessieg wahren wollen.

DEUTSCHE: Sprinter André Greipel, den die erste Tour-Woche schon tief frustrierte, ist hier chancenlos. Schon eher könnte die Etappe dem deutschen Meister Maximilian Schachmann entgegenkommen, der das hügelige Profil mag. Doch der Bora-hansgrohe-Profi könnte auch einmal mehr für Teamkollege und Superstar Sagan arbeiten müssen. Für den Kölner Nils Politt (Katusha-Alpecin) dürfte das Profil einen Tick zu schwer sein.

@ dpa.de

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