Handball, EM

Einen Tag nach der Niederlage gegen Spanien muss die deutsche Handball-Nationalmannschaft die nächste EM-Herausforderung meistern.

21.01.2022 - 04:54:10

Keine Zeit zum Hadern: Handballer gegen Norwegen erneut gefordert. Die Vorbereitung auf Norwegen ist alles andere als normal.

Nach elf Corona-Ausfällen hat der DHB-Tross die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft. «Wir haben die Essenszeiten klar strukturiert. Man geht nur noch allein oder maximal zu zweit ans Buffet. Und wir tragen während der Spiele auf der Bank die Maske», sagte Golla. Das hat erste Früchte getragen: Am Donnerstag gab es keinen neuen Corona-Fall bei einem deutschen Spieler. Und es besteht sogar die Hoffnung, dass Rückraumspieler Julius Kühn am Freitag aus der Quarantäne zurückkehren und vielleicht gegen Norwegen mitwirken kann.

Trotz der Niederlage gegen Spanien und der widrigen Umstände ist Bundestrainer Alfred Gislason zuversichtlich, dass sich seine Schützlinge nicht hängen lassen. «Ich denke, es gibt keinen Knacks. Wir haben nicht erwartet, hier von Sieg zu Sieg durchzurutschen», sagte der 62 Jahre alte Isländer.

Auch Bitter sieht keinen Anlass zur Sorge. «Wir alle kennen seit zwei Jahren gewisse Einschränkungen in unserer gewohnten Freiheit. Die ist jetzt hier komplett weg. Es ist schon so, dass daher der eine oder andere mal eine schlechte Phase hat», sagte der 39-Jährige. «Aber wir sehen das so, dass uns nichts anderes übrig bleibt, als immer mal ein bisschen Galgenhumor einzustreuen. Es bringt ja nichts, mit der Situation zu hadern.»

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