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Fußball, 2. Bundesliga

Zwei Teams hÀtten am vorletzten Zweitliga-Spieltag den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machen können, keines von beiden schaffte es.

16.05.2021 - 18:54:07

2. Liga - Bochum und Kiel patzen - HSV verpasst erneut den Aufstieg. Der HSV muss indes ein viertes Zweitliga-Jahr absolvieren.

  • Trost - Foto: Friso Gentsch/dpa

    HSV-Trainer Horst Hrubesch (l) tr?stet Khaled Narey nach Spielende. Die Hamburger haben den Aufstieg erneut verpasst. Foto: Friso Gentsch/dpa

  • Matchball vergeben - Foto: Daniel Karmann/dpa

    Trainer Thomas Reis und der VfL Bochum haben den ersten Matchball im Aufstiegsrennen vergeben. Foto: Daniel Karmann/dpa

  • Kopfballduell - Foto: Uli Deck/dpa

    Karlsruhes Philipp Hofmann (l) im Kopfballduell mit dem Kieler Hauke Wahl. Foto: Uli Deck/dpa

  • Viererpacker - Foto: Thomas Frey/dpa

    Darmstadts St?rmer Serdar Dursun traf gegen Heidenheim gleich viermal. Foto: Thomas Frey/dpa

  • Chance gewahrt - Foto: David Inderlied/dpa

    Greuther F?rth bleibt im Kampf um den direkten Aufstieg dabei. Foto: David Inderlied/dpa

Trost - Foto: Friso Gentsch/dpaMatchball vergeben - Foto: Daniel Karmann/dpaKopfballduell - Foto: Uli Deck/dpaViererpacker - Foto: Thomas Frey/dpaChance gewahrt - Foto: David Inderlied/dpa

DĂŒsseldorf - Die Aufstiegs-Entscheidung in der 2. Fußball-Bundesliga ist komplett vertagt - beim Herzschlag-Finale am kommenden Sonntag spielt der Hamburger SV aber keine Rolle mehr.

An einem hochemotionalen und ereignisreichen vorletzten Spieltag verpassten es sowohl der VfL Bochum als auch Holstein Kiel, den Bundesliga-Aufstieg zu sichern. Die SpVgg Greuther FĂŒrth, derzeit auf dem Relegationsplatz, könnte sogar beide noch abfangen. Rang drei haben die Franken zudem sicher, da der HSV wie Fortuna DĂŒsseldorf keine Chance mehr auf die Relegation hat.

«Das tut weh. Aber man muss klar sagen: Wir haben es auch nicht verdient», sagte Hamburgs Interimscoach Horst Hrubesch (70) nach dem 2:3 beim VfL OsnabrĂŒck: «Du musst dir sowas verdienen. Da muss sich jeder hinterfragen.» Sportvorstand Jonas Boldt versprach: «Wir werden das sacken lassen, uns neu ordnen und wieder angreifen.» Der HSV hĂ€tte im Falle eines Sieges bei den zuvor 13 Mal in Folge zu Hause punktlosen OsnabrĂŒckern auch noch in den Kampf um Rang drei eingreifen können. Doch die Mission Wiederaufstieg ist auch beim dritten Mal gescheitert.

Die Bochumer kamen beim 1. FC NĂŒrnberg nur zu einem 1:1, gehen mit 64 Punkten trotzdem als TabellenfĂŒhrer mit der deutlich besten Ausgangs-Position in den letzten Spieltag. Schon ein Punkt im Heimspiel gegen den SV Sandhausen reicht, um die Erstliga-RĂŒckkehr nach elf Jahren perfekt zu machen. «Wir hatten heute einen ZitterfuĂŸÂ», sagte VfL-Trainer Thomas Reis: «Das tut ein bisschen weh, aber die Ausgangs-Position hat sich nicht verschlechtert.»

Kiel, das erster Bundesligist aus Schleswig-Holstein wĂ€re, verlor beim Karlsruher SC mit 2:3 und geht mit 62 ZĂ€hlern in das letzte Spiel gegen Darmstadt 98. «Wir haben es im letzten Heimspiel in der eigenen Hand», sagte Trainer Ole Werner: «Das ist eine Situation, die wir vor fĂŒnf Wochen blind unterschrieben hĂ€tten.»

Die FĂŒrther haben nach dem 4:2 am Sonntag beim SC Paderborn 61 Punkte auf dem Konto und befinden sich vor dem Heimspiel gegen DĂŒsseldorf in Lauer-Stellung. Besonders brisant: Die Tor-Differenz ist nahezu gleich. Bochum hat +25, Kiel +23, FĂŒrth +24. «Wir haben schon ein bisschen gefeiert in der Kabine», sagte StĂŒrmer Branimir Hrgota: «Als FĂŒrth sicher Dritter zu sein, ist ein ganz großer Erfolg. Aber es kommt noch eine Aufgabe.»

DĂŒsseldorf reichte das 3:0 zum Abschluss gegen Erzgebirge Aue nicht mehr, um die kleine Chance auf die Relegation zu wahren. Dass die Fortuna mit 56 Punkten am HSV (55) vorbeizog, ist kein Trost.

Im Tabellenkeller fiel derweil keine weitere Entscheidung. Doch der bisher einzig sichere Absteiger WĂŒrzburger Kickers stellte mit einem ĂŒberraschenden Erfolg vieles auf den Kopf. Der Tabellenletzte gewann beim bisher auf Rang 16 liegenden Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig mit 2:1, die Braunschweiger rutschten dadurch mit 31 Punkten hinter den niedersĂ€chsischen Rivalen OsnabrĂŒck zurĂŒck. Mit zwei Punkten RĂŒckstand muss die Eintracht nun beim ernĂŒchterten HSV antreten. OsnabrĂŒck muss nach Aue, das nach dem 3:8 gegen Paderborn am Sonntag auch ohne den krank geschriebenen Trainer Dirk Schuster die nĂ€chste Niederlage kassierte.

Sandhausen ist nach dem 2:0 gegen Jahn Regensburg noch nicht gerettet, der Vorsprung auf OsnabrĂŒck auf dem Relegationsrang betrĂ€gt vor dem Spiel in Bochum nur einen ZĂ€hler, hinzu kommt eine um fĂŒnf Treffer bessere Tordifferenz. Auch Regensburg, das den FC St. Pauli empfĂ€ngt, kann bei zwei ZĂ€hlern Vorsprung noch auf Rang 16 abrutschten - auf den direkten Abstiegsplatz aber nicht mehr.

© dpa-infocom, dpa:210516-99-620850/5

@ dpa.de