Fußball, Champions League

Wer darf's diesmal sein? Real Madrid, der FC Barcelona - oder vielleicht Borussia Dortmund? Der FC Bayern blickt gespannt nach Nyon.

16.03.2017 - 12:10:06

«Schwere Brocken» - Bayern gespannt vor Champions-League-Auslosung. In der Schweiz werden die Viertelfinale der Champions League ausgelost. Ein ganz spezielles Wiedersehen ist ausgeschlossen.

München - Auf ein deutsches Duell können Borussia Dortmund und der FC Bayern im Viertelfinale der Champions League getrost verzichten.

«Ich brauche das international nicht, ich finde es schöner, wenn man da gegen Gegner aus anderen Ländern spielt», sagte der Münchner Verteidiger Mats Hummels, der erst im Sommer vom BVB zum deutschen Fußball-Rekordmeister zurückgekehrt war.

Wenn am Freitag ab 12.00 Uhr in der Zentrale der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Schweizer Nyon die vier Paarungen für die Runde der besten acht Mannschaften ermittelt werden, ist aber eben auch ein deutsches Duell möglich.

Sollte es tatsächlich soweit kommen, würden sich der FC Bayern und die Borussia innerhalb von nur 18 Tagen in der Bundesliga, im DFB-Pokal-Halbfinale und in der «Königsklasse» gleich viermal wiedersehen. Die Viertelfinals werden am 11./12. und 18./19. April ausgetragen. Der BVB müsste dann insgesamt dreimal bei der Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti ran.

Ähnlich wie die Münchner würden sich auch die Dortmunder ein deutsches Duell liebend gern ersparen. «Wir haben wenig Lust, in knapp zwanzig Tagen möglicherweise vier Mal gegen die Bayern zu spielen. Und davon drei Mal in München», kommentierte Marcel Schmelzer schon nach dem 4:0-Erfolg über Benfica Lissabon vor gut einer Woche. Trainer Thoams Tuchel pflichtete dem BVB-Kapitän bei: «Ich wünsche mir kein deutsches Duell. Nicht, weil wir Angst hätten. Aber wir wollen uns international messen, wir wollen reisen und Stadien in Europa kennenlernen.»

Auf dem Weg ins Endspiel in Cardiff am 3. Juni gibt es kaum noch einfache Gegner. «Alles, was sich da qualifiziert hat, sind schwere Brocken», hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schon nach dem imposanten Weiterkommen im Achtelfinale gegen den FC Arsenal gesagt. «Wir sollten jetzt nicht träumen, sondern wirklich ganz in Ruhe abwarten, wen wir im Viertelfinale bekommen. Wir tun gut daran, das einfach step by step in Ruhe anzugehen.»

Wahrscheinlicher als ein direktes Aufeinandertreffen der deutschen Teams sind jedoch Duelle mit spanischen Mannschaften. Schließlich ist «La Liga» noch mit drei Vereinen - FC Barcelona, Real und Atletico Madrid - im Wettbewerb vertreten.

Und gegen diese haben die Münchner etwas gut zu machen. 2014 war im Halbfinale gegen den jetzigen Titelverteidiger Real Madrid Schluss, ein Jahr später gegen den FC Barcelona und im vergangenen Jahr gegen den späteren Finalisten Atlético Madrid.

Nicht auszuschließen, dass der BVB erneut auf Dauerrivale Real Madrid trifft. Schon in der Saison 2012/13 gab es dieses Kräftemessen sowohl in der Gruppen- als auch in der K.o.-Phase.

Sensationsmeister Leicester City aus England gilt als vermeintlich leichtester Kontrahent auf dem Weg ins Halbfinale. Ein Wiedersehen mit Pep Guardiola wird es für die Bayern aber nicht geben. Mit Manchester City konnte sich der spanische Star-Coach nicht gegen den AS Monaco durchsetzen. Die Franzosen dürften unbequem werden.

@ dpa.de

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