DFB-Pokal, RB Leipzig

Viertligist Ottensen stellt Leipzig im ersten Pokalspiel der Saison nicht wirklich vor Probleme.

30.08.2022 - 22:41:09

Leipzig im Pokal weiter - Eberl-Deal konkreter. Anstrengender dürften die Verhandlungen bei der Verpflichtung von Max Eberl als Sportchef werden.

  • RB Leipzig gewinnt eindeutig gegen FC Teutonia Ottensen in der Red Bull Arena. - Foto: Jan Woitas/dpa

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  • Eindeutig gewonnen: Die Leipziger Christopher Nkunku, Andre Silva, Benjamin Henrichs und Emil Forsberg jubeln zusammen. - Foto: Jan Woitas/dpa

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RB Leipzig gewinnt eindeutig gegen FC Teutonia Ottensen in der Red Bull Arena. - Foto: Jan Woitas/dpaEindeutig gewonnen: Die Leipziger Christopher Nkunku, Andre Silva, Benjamin Henrichs und Emil Forsberg jubeln zusammen. - Foto: Jan Woitas/dpa

Der Poker um den neuen Sportchef Max Eberl stockt, im DFB-Pokal ist RB Leipzig dagegen angeführt von Timo Werner problemlos in die zweite Runde eingezogen.

Der Titelverteidiger besiegte den Viertligisten Teutonia Ottensen erwartungsgemäß klar mit 8:0 (4:0). Vor 13 084 Fans im Leipziger Stadion trafen Werner (19. Minute/20./43.), André Silva (41./53.), Emil Forsberg (56.), Christopher Nkunku (77.) und Dani Olmo (90.). Doch das bestimmende Thema war einmal mehr die angestrebte Verpflichtung von Eberl. Und die wird konkreter.

Eberl-Deal konkreter

RBL-Boss Oliver Mintzlaff bestätigte, bereits an Eberls Club Borussia Mönchengladbach herangetreten zu sein. «Ja, wir haben Interesse an Max Eberl und ja, wir haben erste Gespräche geführt. Was dagegen völlig falsch berichtet wird, ist, dass es bereits eine Einigung und einen Eintrittstermin gibt. Wir haben Gladbach natürlich über unser Interesse informiert, nicht mehr und nicht weniger ist bisher passiert», sagte der 47-Jährige der «Bild». Gladbach teilte mit, dass die Gespräche bisher «nicht zielführend» gewesen seien. Eberls Vertrag ruht zwar, aber der Manager ist noch bis 2026 an den Traditionsverein vom Niederrhein gebunden.

Fast auszuschließen ist, dass Eberl dann beim zweiten Pokalspiel der Leipziger am 18./19. Oktober schon das sportliche Sagen hat. Zwar wünscht sich dies Mintzlaff, aber Eberl schwebt Medienberichten zufolge eher ein Einstieg um den Jahreswechsel herum vor. Zunächst muss ohnehin Einigung mit Gladbach über eine Ablöse erzielt werden.

Sollte sich Eberl die Partie gegen Ottensen im Fernsehen angeschaut haben, so sah er in der Leipziger Mannschaft vor allem die zweite Reihe. Trainer Domenico Tedesco nahm gegenüber dem ersten Saison-Sieg gegen Wolfsburg sechs Änderungen in der Startelf vor.

Den Spielfluss hemmte das nicht, dafür war Ottensen schlicht zu unterlegen. Silvas (8.) Kopfball an den Pfosten ging noch als Warnung durch, dann sorgte Werner mit einem Doppelpack im Prinzip für die Entscheidung. Der Nationalstürmer bereitete zudem das dritte Tor durch Silva vor, ehe er selbst für den Pausenstand sorgte. Nach dem Wechsel erhöhte Silva, dann traf Forsberg per Hacke - ehe Tedesco vierfach wechselte und von Dreier- auf Viererkette umstellte. Leipzig verzettelte sich ein wenig zu oft im schönen Spiel, der eingewechselte Nkunku traf nach längerer Phase ohne echte Chance, bevor auch noch Olmo erfolgreich war.

@ dpa.de