Fußball, Bundesliga

Statistik und Personal - Der 16. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

14.12.2021 - 15:54:10

Statistik und Personal - Der 16. Bundesliga-Spieltag im Telegramm. Düsseldorf - In der Fußball-Bundesliga steht eine Englische Woche an. Die Mittwochspartien des 16. Spieltags:

Krisenclub trifft auf das formstärkste Team der Liga. Gladbach verlor dreimal in Serie deftig und kassierte dabei 14 Gegentore. Die Eintracht gewann vier der vergangenen fünf Spiele.

Den Gladbachern fehlen der verletzte Nationalspieler Hofmann und der gesperrte Kapitän Stindl. Zudem droht der Ausfall von Rechtsverteidiger Lainer. Bei den Hessen gibt es keine personellen Probleme.

Seit sechs Spielen sind die Borussen gegen Frankfurt ungeschlagen, gewannen alle der vergangenen drei Heimspiele. Doch aktuell gibt es eben andere Vorzeichen.

Die Hälfte der bislang 28 Gegentreffer kassierte die Borussia in den vergangenen drei Spielen. So wartet Gladbach-Coach Hütter weiter auf seinen 50. Bundesligasieg. 44 davon errang er mit der Eintracht.

Borussia Dortmund - SpVgg Greuther Fürth (Mittwoch, 20.30 Uhr)

Der BVB hat nach der Niederlage im direkten Duell und dem Unentschieden in Bochum schon wieder sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern. Fürth feierte am Sonntag den erlösenden ersten Sieg, hat aber immer noch zwölf Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz.

Dortmund muss bis zur Winterpause auf Akanji verzichten. Fraglich sind Guerreiro und Malen. Burchert ersetzt im Fürther Tor den lange verletzten Funk, über den Ex-Mainzer Karius als Zugang wird spekuliert.

In Fürths bisher einziger Bundesliga-Saison 2012/13 gewann der BVB die beiden Spiele mit 3:1 und 6:1. Im Pokal gab es in diesem Jahrtausend zwei Duelle in Fürth, in denen Dortmund sich jeweils in der Verlängerung durchsetzte.

Fürth blieb zwar nur in zwei von acht Auswärtsspielen ohne Tor, hat aber als einziges Team noch keinen Punkt in der Fremde geholt. Der BVB verlor zuletzt daheim 2:3 gegen die Bayern, hatte aber alle sieben Heimspiele davor gewonnen.

Bayer Leverkusen - TSG 1899 Hoffenheim (Mittoch, 20.30 Uhr)

Es ist das Duell Dritter gegen Vierter. Doch während Bayer mit dem 0:1 in der Europa League in Budapest und dem 2:5 in Frankfurt kommt, feierte Hoffenheim zuletzt vier Siege in Serie. Mit einem weiteren zögen sie an Bayer vorbei.

Bei Bayer ist Frimpong gesperrt. Von den Verletzten sind bis auf Baumgartlinger alle zurück. Hoffenheim muss auf Geiger, Bicakcic, Bruun Larsen und John verzichten, dazu sind Rutter und Stiller fraglich.

In den ersten fünf Gastspielen nach dem Aufstieg 2008 holte Hoffenheim in Leverkusen keinen Punkt. Von den letzten acht Spielen in der BayArena gewann die Werkself aber nur noch drei. Darunter aber das im Vorjahr mit 4:1.

Nach seinem Doppelpack in Frankfurt führt Leverkusens Schick gemeinsam mit Bayerns Lewandowski die Scorer-Liste an. Er hat zwar zwei Treffer weniger erzielt (14:16), aber zwei mehr vorbereitet (3:1).

1. FC Union Berlin - SC Freiburg (Mittwoch, 20.30 Uhr)

Beide Überraschungsteams wollen wieder gewinnen. Union unterlag zuletzt bei Schlusslicht Greuther Fürth. Die Freiburger verloren sogar vier der letzten fünf Bundesligaspiele.

Union Berlin ist daheim eine Macht. Von den vergangenen 24 Bundesliga-Heimspielen wurde nur eins verloren - in dieser Saison mit 2:5 gegen Rekordmeister FC Bayern. Freiburg ist hingegen noch ohne Punktspielsieg bei den Köpenickern.

Vizekapitän Friedrich wird Berlin weiter fehlen, ansonsten stehen Trainer Fischer alle Profis zur Verfügung.

Nico und Keven Schlotterbeck waren einst nach Berlin ausgeliehen und kehren nun mit den Breisgauern zurück. Unions Kruse hat auf der anderen Seite eine Freiburger Vergangenheit.

FC Augsburg - RB Leipzig (Mittwoch, 20.30 Uhr)

Für Augsburg war das 2:0 in Köln ein befreiender Erfolg, wenngleich es weiter eng ist. Nach zuvor drei Niederlagen hob das 4:1 von Leipzig gegen Mönchengladbach die Stimmung in Leipzig und bescherte dem neuen Trainer Tedesco einen perfekten Start.

Nach der Gelb-Sperre für FCA-Kapitän Gouweleeuw wird in der Innenverteidigung für ihn entweder Winther oder Gumny auflaufen. Bei Leipzig sind die Einsätze von Klostermann und Haidara fraglich.

Die vergangenen vier Liga-Duelle endeten alle mit einem Sieg der Leipziger. Inklusive der beiden DFB-Pokal-Duelle gewann RB sogar die jüngsten sechs Partien.

Augsburgs Trainer Weinzierl gewann noch nie eine Liga-Partie gegen RB. Nach seinem Abgang auf Schalke im Sommer 2017 wurde er dort von Tedesco abgelöst.

© dpa-infocom, dpa:211214-99-380896/2

@ dpa.de

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