Fußball, WM-Qualifikation

Spanien hat sich am Freitagabend die Qualifikation für die Fußball-WM in Russland gesichert.

06.10.2017 - 23:18:05

Island hofft - Spanien sichert sich WM-Ticket - Österreich scheitert. Auch Island und Serbien haben gute Chancen. Österreich verpasste die Teilnahme an der Endrunde hingegen.

  • Spanien - Albanien - Foto: Auf WM-Kurs: Spaniens Rodrigo jubelt über seinen Führungstreffer gegen Albanien. Foto: Alberto Saiz

    Auf WM-Kurs: Spaniens Rodrigo jubelt über seinen Führungstreffer gegen Albanien. Foto: Alberto Saiz

  • Österreich - Serbien - Foto: Herbert Neubauer

    Schalke-Legionär Guido Burgstaller (r) bejubeln den Sieg Österreichs gegen Serbien Foto: Herbert Neubauer

  • Türkei - Island - Foto: Str

    Der Isländer Jon Dadi Bodvarsson (r) beim Zweikampf mit dem Türken Mehmet Topal. Foto: Str

  • Georgien - Wales - Foto: Tim Goode

    Die Spieler von Wales bejubeln den 1:0-Sieg in Tiflis gegen Georgien. Foto: Tim Goode

Spanien - Albanien - Foto: Auf WM-Kurs: Spaniens Rodrigo jubelt über seinen Führungstreffer gegen Albanien. Foto: Alberto SaizÖsterreich - Serbien - Foto: Herbert NeubauerTürkei - Island - Foto: StrGeorgien - Wales - Foto: Tim Goode

Wien - Spanien hat sich zum elften Mal in Serie das Ticket für die Fußball-WM gesichert. Der Weltmeister von 2010 kann nach einem lockeren 3:0 (3:0) gegen Albanien für die Endrunde planen und qualifizierte sich als zehntes Team.

Auch Island machte durch ein überraschend deutliches 3:0 (2:0) in der Türkei einen großen Schritt in Richtung Russland, während Serbien beim 2:3 (1:0) in Österreich einen Dämpfer hinnehmen musste.

Die Spanier hatten gegen den Außenseiter in Alicante wenig Mühe und führen die Gruppe G mit 25 Punkten an. Italien musste sich in Turin mit einem 1:1 (1:0) gegen Mazedonien zufriedengeben und hat vor dem Quali-Abschluss einen Rückstand von fünf Zählern. Die Azzurri haben immerhin als Tabellenzweiter bereits die Playoffs erreicht. Italien muss am Montag in Albanien antreten, Spanien ist in Israel zu Gast.

Die Partie in Alicante stand diesmal vor allem unter politischen Vorzeichen. Verteidiger Gerard Piqué vom FC Barcelona hatte sich solidarisch mit den katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen gezeigt und war bereits im Training von einigen spanischen Zuschauern angefeindet worden. Während des Spiels gegen Albanien gab es aber nur vereinzelt Pfiffe gegen ihn. Bei seiner Auswechselung wurde er sogar beklatscht. Spaniens Treffer erzielten Rodrigo (16.), Isco (24.) und Thiago (26.) von Bayern München.

Island steht derweil vor seiner ersten WM-Teilnahme, nachdem die Nordeuropäer in Eskisehir die Führung in der Gruppe I übernahmen. Vor dem Quali-Finale am Montag gegen den Tabellenletzten Kosovo in Reykjavik haben die Isländer dank der Tore von Johann Gudmundsson (32.), Birkir Bjarnason (39.) und Kari Arnason (49.) zwei Punkte Vorsprung auf Kroatien.

Die Kroaten kamen in Rijeka gegen Finnland nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und müssen am Montag zu den punktgleichen Ukrainern nach Kiew. Die Ukraine wahrte ihre Chance durch ein 2:0 (0:0) gegen den Kosovo. Die Türken haben durch die Niederlage gegen Island ihr WM-Ticket verpasst.

Serbien unterlag Österreich nach einer 1:0-Führung. Zwar bleiben sie in der Gruppe D mit 18 Punkten weiterhin Spitzenreiter, allerdings liegt Wales auf Rang zwei nur noch einen Zähler dahinter. Die Waliser hatten am Freitag 1:0 (0:0) in Georgien gewonnen. Auch Irland (16) hat als Dritter noch die Chance auf den Gruppensieg. Serbien spielt am Montag in Belgrad gegen Georgien, außerdem muss Wales gegen Irland antreten.

Für Österreich stand schon vor dem Anpfiff im Wiener Ernst-Happel-Stadion fest, dass es nicht für die WM reicht. Durch den Sieg der Waliser hatte die Mannschaft von Trainer Marcel Koller keine Chance mehr. Österreich nahm 1998 in Frankreich letztmals an einer Weltmeisterschaft teil.

Neben Gastgeber Russland hatten sich vor den Spaniern bereits Titelverteidiger Deutschland, Brasilien, Belgien, Mexiko, Iran, Japan, Südkorea, Saudi-Arabien und England neun der 31 weiteren WM-Plätze gesichert.

@ dpa.de

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