Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Fußball, Europa League

Porto - Nach dem Rassismus-Eklat im portugiesischen Fußball hat das Opfer nicht nur die Beleidigungen von den Rängen angeprangert, sondern auch den Schiedsrichter scharf kritisiert.

17.02.2020 - 10:56:06

Eklat in Portugal - Rassismus-Opfer Marega kritisiert Fans und Schiedsrichter

«Diesen Idioten, die ins Stadion gehen, um rassistische Schreie auszustoßen, möchte ich sagen ... fick dich», schrieb FC-Porto-Stürmer Moussa Marega auf Instagram.

Zuvor hatte der Nationalspieler aus Mali wenige Minuten nach seinem Siegtor zum 2:1 (60.) bei Vitoria Guimarães wütend das Spielfeld verlassen, weil Fans ihn beleidigt und nach Medienberichten unter anderem Affengeräusche gemacht hatten. Seine Teamkollegen versuchten, ihn daran zu hindern.

Marega ärgerte auch der Umstand, dass der Schiedsrichter ihn nach dem Tor verwarnte, weil er beim Jubeln einen der Sitze über dem Kopf gehalten hatte, die von Fans auf das Feld geworfen worden waren. «Und ich bedanke mich bei den Schiedsrichtern, dass sie mich nicht verteidigt und mir die Gelbe Karte gezeigt haben, weil ich meine Hautfarbe verteidigt habe», schrieb der 28-Jährige und bezeichnete den Unparteiischen Luis Miguel Godinho als «eine Schande».

Die Anti-Diskriminierungs-Organisation Fare kritisierte die Mitspieler von Moussa Marega. Der FC Porto hatte ein Bild von Marega mit der Überschrift «Wir sind eine Familie» veröffentlicht. «Entschuldigt, aber das hat sich nicht wie Familie angefühlt, als es passiert ist», schrieb Fare bei Twitter. «Was haben eure Spieler gemacht?» Das Fare Netzwerk ist eine Organisation, die sich gegen Diskriminierung und Rassismus im Fußball einsetzt.

@ dpa.de