Fußball, Bundesliga

Nach der Trennung von Trainer Tayfun Korkut hat der VfB Stuttgart in Markus Weinzierl schnell einen Nachfolger gefunden.

10.10.2018 - 04:50:06

Korkut-Nachfolge - Weinzierl nimmt Arbeit als neuer Stuttgart-Trainer auf. An diesem Mittwoch beginnt die Amtszeit des 43-Jährigen bei den Schwaben. Der frühere Schalker Coach steht vor einer immensen Herausforderung.

Stuttgart - Markus Weinzierl nimmt am Mittwoch seine Arbeit als neuer Cheftrainer des VfB Stuttgart auf. Der 43-Jährige wird sich um 11.00 Uhr in der Arena des schwäbischen Fußball-Bundesligisten gemeinsam mit Sportvorstand Michael Reschke den Fragen der Journalisten stellen.

Am Nachmittag (15.30 Uhr) wird der Nachfolger von Tayfun Korkut mit einer dezimierten Mannschaft erstmals trainieren. Sieben Profis der Stuttgarter fehlen, weil sie im Länderspieleinsatz sind.

Weinzierl hatte am Dienstag einen Vertrag bis 2020 in Stuttgart unterzeichnet und wird beim Tabellenletzten von Beginn an gefordert sein. Der Bundesliga-Rückkehrer trägt beim VfB nun die Hoffnungen auf die Wende zum Guten und muss hohe Erwartungen vor allem aus dem Umfeld erfüllen. Trotz vielversprechender Sommer-Transfers war den Schwaben der Saisonstart missraten. Mit nur fünf Punkten aus sieben Spielen steht der VfB am Tabellenende.

Weinzierl war in der Bundesliga als Trainer des FC Augsburg in den Fokus gerückt, wo er vier Jahre erfolgreich arbeitete und überraschend die Qualifikation für die Europa League schaffte. Als Trainer des FC Schalke 04 war er dagegen nach nur einem Jahr gescheitert.

VfB-Sportvorstand Michael Reschke entschied sich dennoch für den Niederbayern und steht damit in der Verantwortung. «Mit Markus Weinzierl haben wir einen absolut erfolgshungrigen Trainer verpflichtet, der die Bundesliga genau kennt und weiß, auf was es in unserer Situation ankommt», sagte Reschke und verspricht sich eine Weiterentwicklung des Teams.

Sein Bundesliga-Debüt mit dem VfB wird für Weinzierl zur immensen Herausforderung. Am 20. Oktober ist Tabellenführer Borussia Dortmund in Stuttgart zu Gast.

@ dpa.de

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