Fußball, Bundesliga

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl ließ nach dem 3:1 (1:0)-Erfolg gegen den Hamburger SV mächtig Dampf ab.

16.12.2017 - 08:42:05

Nach 3:1 gegen den HSV - Gladbachs Sportdirektor Eberl sauer auf eigene Fans

«Wir reißen uns acht Jahre den Arsch auf, damit wir mal gegen Barcelona spielen dürfen und dann wird hier gepfiffen, wenn wir mit zwei 18-Jährigen spielen und der Ball mal nach hinten gespielt wird», sagte Eberl.

Dabei hatte sein Team ein kompliziertes Spiel am Ende durch die Treffer von Thorgan Hazard (9.) und Raffaels Doppelpack (74./79.) verdient gewonnen und vorerst wieder den vierten Tabellenplatz erobert. «28 Punkte sind eine sehr gute Ausbeute, aber diese übertriebene Erwartungshaltung ist nicht förderlich», befand Eberl.

Auch Trainer Dieter Hecking, der wegen großer Verletzungssorgen in Mikael Cuisance und Reece Oxford zwei 18-Jährige in die Mittelfeldzentrale beorderte, fand die Zuschauerreaktionen nicht gut. «Fans haben das Recht zu pfeifen. Aber heute war das nicht angebracht», meinte der Borussen-Coach.

Dem HSV, der zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte eine Hinrunde mit zehn Niederlagen abschließt, steckt trotz phasenweise guter Leistungen tief im Existenzkampf und kann sogar erstmals in dieser Spielzeit noch auf einen direkten Abstiegsplatz zurückfallen.

Dabei hätten die Gäste, die zuvor fünf Bundesligaspiele gegen Gladbach nicht verloren hatten, nach dem 1:1 durch den Ex-Borussen André Hahn ((53.) das Spiel noch drehen können. «Es hätte auf unsere Seite kippen können», sagte Trainer Markus Gisdol. «Aber diese individuellen Fehler brechen uns oft das Genick.» Mittelfeldspieler Aaron Hunt, einer der stärksten Hamburger, war frustriert. «Das fühlt sich Woche für Woche gleich scheiße an.»

Trainer und Verantwortliche hoffen, dass die Mannschaft die kurze Winterpause nutzen kann, um neue Kräfte zu sammeln. «Sie müssen jetzt die Köpfe frei bekommen. Es ist ja unsere eigene Schuld, dass wir da unten stehen», sagte Sportdirektor Jens Todt.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Nach Schmidts Kapitulation - Trainer Labbadia soll den VfL Wolfsburg retten. Jung-Manager Olaf Rebbe hat bei dieser Aufgabe bereits eine bemerkenswerte Erfahrung. Diesmal soll es Bruno Labbadia richten. Der VfL Wolfsburg sucht und findet sehr schnell einen neuen Trainer. (Sport, 20.02.2018 - 13:44) weiterlesen...

2:1-Sieg gegen Leipzig - Das Modell für Montagsspiele? Frankfurt zähmt den Fanprotest. Die Eintracht setzte auf Dialog und Vertrauen - und hatte damit Erfolg. Es war laut, es war schrill, aber es war auch friedlich: Der massive Fanprotest gegen das erste Montagsspiel dieser Saison blieb in Frankfurt im Rahmen. (Unterhaltung, 20.02.2018 - 13:10) weiterlesen...

Bruno Labbadia ist neuer Coach des VfL Wolfsburg. Der Fußball-Lehrer wird Nachfolger von Martin Schmidt beim niedersächsischen Fußball-Bundesligisten. Der 52 Jahre alte Ex-Profi wird bereits am heutigen Dienstag das erste Training in Wolfsburg leiten. Labbadia erhält nach Angaben des Clubs einen Vertrag bis zum Sommer 2019. Zuletzt war Labbadia beim Hamburger SV beschäftigt, den er zunächst vor dem Abstieg in die zweite Liga rettete und im September 2016 wieder verlassen musste. Seit dem HSV-Engagement war Labbadia ohne Job. Wolfsburg - Bruno Labbadia soll den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg retten. (Politik, 20.02.2018 - 12:52) weiterlesen...

Nach Rücktritt von Schmidt - Labbadia neuer Coach des VfL Wolfsburg. Einen Tag nach dem überraschenden Rücktritt von Martin Schmidt präsentiert der abstiegsbedrohte Club Bruno Labbadia als Nachfolger. Der VfL Wolfsburg hat einen neuen Coach. (Sport, 20.02.2018 - 12:48) weiterlesen...

Nach Rücktritt von Schmidt - Labbadia neuer Trainer des VfL Wolfsburg. Der 52-Jährige wird Nachfolger des am Montag zurückgetretenen Martin Schmidt, wie ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Wolfsburg - Bruno Labbadia wird neuer Trainer des VfL Wolfsburg. (Sport, 20.02.2018 - 12:36) weiterlesen...

Bruno Labbadia neuer Trainer des VfL Wolfsburg. Der 52-Jährige wird Nachfolger des am Montag zurückgetretenen Martin Schmidt, wie ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Wolfsburg - Bruno Labbadia wird neuer Trainer des VfL Wolfsburg. (Politik, 20.02.2018 - 12:32) weiterlesen...